Danke euch für das gemeinsame “Sein”

Danke euch für das gemeinsame "Sein"

Meine Lieben, an dieser Stelle möchte ich euch einen herzlichen Dank für die bisher gemeinsam verbrachte und kostbare virtuelle Zeit die wir miteinander verbracht haben sagen!

Ich persönlich bin dankbar das wir den Weg des Herzens zusammen gehen und ich euch, und mich selbst durch Erinnerung an das wesentliche, den einen oder anderen achtsamen Impuls mitgeben kann um euch/mich wieder einzutunen ins Herz.

Mir ist es ein HerZens Anliegen, das möglichst viele Menschen wieder zurück in ihre innere Kraft der Liebe finden, so das wir alle zusammen unser Licht hell leuchten lassen können um die Welt wieder ins richtige Licht zu rücken.

Von HerZen,

Silke

Von Genuss & Belohnung

Von Genuss & Belohnung

Menschen haben das größte Hirn-Belohnungsystem unter allen Lebewesen. Es sitzt in der Nähe des Hirnstamms in der Region die als „ventrales Tegmentum“ bezeichnet wird. Evolutionäre gesehen hat es sich im Gegensatz zu anderen „frühentwickelten“ Hirnbereichen wenig verändert. 

Für unsere Vorfahren waren Fettpolster ein Vorteil für das überleben. Das Belohnungssystem System belohnt deshalb, damals wie auch heute übermäßigen Konsum von kalorienhaltigen und süßen Lebensmitteln mit starken positiven Emotionen, guter Stimmung und Gefühlen von Bedeutsamkeit.

Genau deshalb hat dieses System auch so eine Macht über uns!

Ich muss sagen in herausfordernden Zeiten wie diesen,  stolpere ich öfter denn je über mein mal mehr, mal weniger ausgeprägtes Belohnungssystem. 

Wisst ihr was ich meine?

Ich bin kein Frühaufsteher also ist die erste Belohnung des Tages ein guter starker Café ☕️,  nachdem bei uns mit Kleinkind die Nächte meist unruhig sind. 

Wenn die Arbeit an manchen Tagen viel „Diskussionen“, Zeitdruck oder Haare raufen beinhaltet,  dann ist bei mir oft „Nervennahrung“ angesagt – irgend einen Spaß muss man ja dabei haben 🤪.

Zudem bin ich ein großer Genießer, also verwöhne ich mich auch gerne mal liebevoll seit mit leckerem süßen oder auch gerne mal nem Malzbier…Kindheitserinnerung ☺️. Bisher musste ich mich hier nie groß zusammenreißen, denn alles blieb im Rahmen. Aufgrund von weniger Schlaf und mehr Stress in den letzten Kleinkindjahren mit Corona haben ca. 5 Wohlfühlkilo den Weg auf meine Hüften gefunden. Früher wäre das für mich ein Grund gewesen meinen Körper abzulehnen, jetzt bin ich da entspannt und sag mir „mei, ich hab Kids, bin glücklich und verheiratet 😍“.

Schönheit ist für mich so vieles mehr als schlank sein, ich mag rundes zudem viel lieber 🤪.

Neben Essen & Trinken als Belohnung hab ich das Laster des Online-Shoppings, seit ich Mama bin, schaffe ich es einfach nicht mehr gemütlich in nen Laden also von zuhause aus bestellen – ja, ich weiß das dies nicht die umweltfreundlichste Variante ist – langfristig optimierungswürdig, aber nicht unter den aktuellen Herausforderungen.

Leider konsumiere ich durchs fehlende schleppen meist immer mehr als gebraucht, wie z. B. beim Online-Essens-Kauf.

Klamotten und Spielzeug & Bücher für die Kids kommen auch sehr häufig ins Haus geflattert…am Ende des Geldes ist meist noch etwas Monat übrig 😬. Das ist gerade im teuren München mit den enormen Kosten für Miete & Lebenshaltung den meisten Einwohnern nicht unbekannt. Jedoch gibt es auch einen klaren Unterschied zwischen den Dingen die man wirklich

Aber ich möchte gerne meinen Kindern ein Vorbild sein und besser mit Geld umgehen – mehr sparen und mich vor allem weniger mit „Dingen belohnen“.

Das Gefühl des Rausches, wenn man was neues tolles hat geht ja auch schnell vorbei bzw. wirkt bald gar nicht mehr.

Zum Glück lebe ich hier gefühlt in „Fülle“ so das, das Geld selbst wenn es raus geht einen Weg zu mir zurück findet. 

Das negativ anmutende „sich belohnen“, entsteht bei mir primär durch Glaubenssätze wie „ich bin nicht gut genug“, „ich muss toller sein/tolleres haben um gemocht zu werden“.

Primär geht es letztendlich jedoch bei allen Belohungsaspekten darum, für sich die passende Balance zu finden  um sich wohlzufühlen und auch die sinnliche Freude des Genießens nicht aus den Augen zu verlieren.

Von HerZen 💖,

Silke

Von Selbstwert & Urvertrauen

Von Selbstwert & Urvertrauen

Was ist ein Mensch grundlegend wert oder in meinem Fall „was bin ich wert“?

Ich stelle mir seit ich denken kann diese Frage nach meiner Wertigkeit. Als ich sie das erste Mal in einer Therapie äußerte war mein Gegenüber überrascht das ich tiefliegende Zweifel an meinem Wert habe.

Für sie war klar „ jeder Mensch hat von Geburt an seinen Wert“. Mir hat diese Antwort nie gereicht, weder dem Kopf noch dem Herz ♥️.

Denn diese Antwort setzt ein tiefes Vertrauen darin voraus das alles seinen Sinn & seine Richtigkeit im Leben hat und jemand die Fäden in der Hand hält.

Alles Naturgesetze an die ich nie gelernt hatte zu glauben, sie klangen zu weit hergeholt, zu esoterisch – ein Wunschdenken.

Dazu ist anzumerken, das mir persönlich das Urvertrauen nicht in die Wiege gelegt wurde – oder anders gesagt: es ist bereits Generationen vor mir in unserer Familie abhanden gekommen!

Wenn man also wenig Vertrauen in sich, das Umfeld, den Sinn, die Welt etc. hat, ja sogar seine „Existenzberechtigung“ offen anzweifelt…wie lebt es sich damit?

Für mich begründet das fehlende Urvertrauen und vererbte Angst den Ursprung meiner ab und an zerstörerischen Selbstzweifel.

Es gab den Punkt  in meinem Leben bereits öfter, an dem plötzlich zuviel Faktoren vorlagen, die Gefühle der Angst/Bedrohlichkeit/Hilflosigkeit/Wut in mir hervorriefen.

Was dazu führte das ich existentiell an mir & meinem Dasein zweifelte. Das ganze kann im Extremfall dazu führen das biologisch meine Nerven überlastet werden und die Kommunikation der Nervenzellen im Hirn nicht mehr korrekt zu funktioniert. Also wurde ich krank, die Depression klopfte an!

Wie mächtig doch unsere Gedanken über uns selbst sein können!
Genau diese Entdeckung war/ist für mich immer Fluch & Segen zugleich. 

Ein Fluch vor allem dann, wenn es oft nicht hinhaut aus der Negativität aufzutauchen bzw. sie zu akzeptieren oder auch nur ansatzweise „sein“ zu lassen.

Toll auch wenn einem das dann oft noch jemand unter die Nase reibt: „sie es positiv, du hast es selbst in der Hand wie du dich fühlen willst.

Diese Aussage setzte mich zu Beginn zu 100% unter zusätzlichen Druck, denn es lag ja somit wohl an mir. Ich schaffte es wohl einfach nicht mir zu helfen und mich besser zu fühlen!

Kommt euch dieser Gedankengang bekannt vor???

Mein damaliger Trigger Nr. 1 wenn es um persönliche Weiterentwicklung geht!

Mit der Zeit hab ich zu der These jedoch auch ein Bauch/Herzgefühl entwickelt, die nun für mich aussagt: alles ist möglich!!! 

Einzig und allein diese Message bringt diese These für mich zum Ausdruck!

Diese Aussage, rückt für mich alles ins rechte Licht und fühlt sich besser an, je sie hilft mir sogar aus der Bewertung von Sachverhalten auszusteigen und inneren Druck abzubauen…manchmal 😏.

Wenn es bei mir dann mal wieder nicht klappt mit dem Ausstieg aus der Negativität oder der Akzeptanz dessen was ist, hilft mir ein andere Neurologischer Wissensfakt ungemein: es ist lt. aktuellen Studien menschlich das ca. 70% aller Gedanken pro Tag negativ gefärbt sind und es uns leichter fällt negativ zu denken.

Quasi so eine Überlebensschutz-Funktion aus der Urzeit.

Denn mal ehrlich, wenn wir entspannt rumgesessen hätten (aufgrund höchster Positivität & Ausgeglichenheit), anstatt auf die Jagt zu gehen oder Beeren zu sammeln (auf Basis der Angst nicht zu überleben/verhungern) – wie weit wären wir im Leben gekommen?

Aber zurück zur eigentlichen Fragestellung der Existenzberechtigung. 

Die Psychologie hat mir hier wenig weitergeholfen mein Urvertrauen zu finden oder zu stärken. 

Erst die Neurologie, Spiritualität, Philosophie und Zen helfen mir persönlich langsam aber sicher, eine Antwort und somit mein Vertrauen zu finden.

Mein aktuelles Urvertrauen begründet sich auf folgende Glaubenssätze:

Die Natur macht keine Fehler in der Schönheit & Einzigartigkeit ihrer Kinder (Pflanzen/Tiere/Menschen).

Jeder ist ein unglaubliches und einzigartiges Wunder mit einer Vielzahl von Gaben & Talenten ausgestattet.

Wir sehen das nur nicht so, da unsere gesellschaftlichen Werte immer weiter der Realität entrückt sind. 

Deshalb ist es für mich ganz klar an der Zeit mich wieder hin zu meiner HerZen 🥰 zu entwickeln um mein Urvertrauen, den wahren Halt und Sicherheit wieder in mir zu finden!

Wie sieht es mit eurem Vertrauen in euch, in Angehörige, Freunde, Fremde und die Welt aus?

Falls euch meine These nicht taugt, birgt vielleicht das Buch „Was bin ich wert“ von Jörn Klare einige spannende, skurrile oder verwirrende Ansätze aus Philosophie, Rechtswissenschaften und Naturwissenschaften – der letztendlich zu dem Ergebnis kommt, dass der monetäre (Selbst)Wert eines Menschen bei 1.129.381,21 € liegt!

Von HerZen 💖,

Silke

P.S: Zen ist der Weg des Vertrauens, meine Empfehlung dazu das aktuelle YouTube Video von Zen-Meister Hinnerk Polenski.

Wunden der Demütigung…

Triggerwarnung: Mobbing| Suizid

Wunden der Demütigung...

Es gibt Tage, da bin ich selbstbewusst und ein Fels in der Brandung und dann gibt es Tage wie heute, an denen trotz ☀️Schein immer wieder mein inneres Kind mit all seiner Hilflosigkeit & Traurigkeit hochkommt. Das ruft schnell den inneren Kritiker auf den Plan der ziemlich hart ruft: „hey, gibt es überhaupt irgendwas was du richtig machst? Du bist dumm! Gib auf, dich mag sowieso  keiner!“

Solche harten Sätze sind leider trotz Jahrzehnte langer „Arbeit“ mit mir, aufgrund von langwierigen frühkindlichen Mobbing- Erfahrungen noch immer präsent.

Diese Glaubenssätze zeugen von Aggression gegen mich selbst, die einst an mir „verübt“ worden war. Mobbing-Betroffene verhalten sich im Ergebnis, meines Erachtens nach, oft entweder aggressiv (mental und/oder körperlich) gegen sich oder gegen andere. 

Früher merkte ich es gar nicht, wenn dieses Selbstsabotage- Programm unterbewusst zu laufen anfing, ich war einfach wie im Nebel und fühlte mich von mir und der Welt abgetrennt…ganz hilflos und ganz klein.

Heute bin ich dankbar die Programme bzw. Glaubenssätze & Verhaltensweisen zu erkennen, die maßgeblich durch Mobbing im Grundschulalter ausgelöst wurden.

Erkennen ist für mich ein großer Schritt gewesen, denn all diese dunklen Gedanken & schrecklichen, zerstörerischen und lebensbedrohlichen Gefühle waren lange Zeit tief in mir vergraben. Sie aufzuspüren war aufwendig.

Das Annehmen das mir dieses heftige Mobbing passiert ist, funktioniert mal besser und mal schlechter. Die Frage nach dem „Warum ich“? bringt zwar bekanntlich nichts, ist aber für mein innere Kind noch nicht abschließend geklärt.

Ich hab mich viel in Vergebung geübt. Der Erwachsene Anteil in mir, ist da auch gut mit gefahren, aber die Wunden des Kindes können nicht so einfach geheilt werden. Es braucht unendlich viel Wärme & Mitgefühl, Liebe und Akzeptanz von mir selbst für dieses kleine Wesen von damals, dass sich nicht selbst helfen konnte und hilflos, allein den Dingen über Jahre ausgeliefert war.

Was hat ein Kind von 10 Jahren für Möglichkeiten sich zu helfen, wenn das nicht mal die Erziehungsberechtigten schaffen?!

Meinen Eltern habe ich mit der Zeit vergeben, aber das ich mir mit diesen alten Glaubenssätzen noch immer so viel Schaden zufüge, das zerfleischt mich.

Warum reicht es mir nicht einfach das „Mobbing“ als Kind überlebt zu haben und in meinem Leben gut vorankommen zu sein?

Wahrscheinlich weil ich „überleben“ nicht als große Sache ansehe, wenn ich doch endlich „leben“ will!

Das Thema Mobbing ist damals wie heute für mich immer wieder present und mal mehr mal weniger rückt es auch wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. 

Leider kommt das Thema meist nur dann auf den Tisch der Gesellschaft, wenn jemand sich entschieden hat, diesem enorme Leid das durch Mobbing entsteht, ein Ende zu machen. Ich persönlich kann diese Entscheidung nachvollziehen, auch wenn ich es zum Glück für mich damals nicht getan habe. Keine Ahnung ob es der Selbsterhaltungstrieb war oder das fehlende Wissen über diese Möglichkeit.

Während mein Mobbing Erlebnis „nur“ ein-zwei extreme Jahre andauerte, müssen andere dies über lange Zeit ertragen – besonders wenn es so wie heutzutage nicht mehr Face-to-Face sondern online erfolgt. Das Internet vergisst leider langsam…

Ich mag mir das gar nicht vorstellen, wie bedrohlich, hoffnungslos und hilflos man sich in so einer online Mobbing-Situation fühlen muss.

Obwohl es mich interessiert was Menschen die zu so etwas fähig sind schon alles erlebt haben müssen, möchte ich ihnen nicht mehr gedankliche Zuwendungen als unbedingt nötig zukommen lassen…also Stopp ✋.

Wichtiger sind die Menschen die zu ihren „Opfern“ werden, von deren Leid und über Hilfe für diese, muss gesellschaftlich mehr getan werden.
Damit niemand mehr aus Verzweiflung die Wahl trifft sein Leben zu beenden – es muss einfach mal beim Namen genannt werden!

Was kann die Gesellschaft also tun, damite nicht auch nur ein einziges Kind/Erwachsener diese „Wahl“ trifft?

Nun, da die Gesellschaft aus jedem einzelnen von uns besteht, würde ich sagen jeder Mensch sollte etwas Mitgefühl für andere, Solidarität mit anderen, Toleranz und Respekt haben. Das sind Werte nach denen jeder von uns wieder streben sollte um liebevoll miteinander zu leben.

Zivilcourage im Alltag als auch Online ist zudem sehr hilfreich für Betroffene.

Da ich Mobbing kenne, lege ich persönlich viel Wert auf Respekt, Höflichkeit und vor allem auf Toleranz (was zugegeben menschlich gesehen, sehr schwierig ist!).

Wenn ich Mobbing wahrnehme, z. B. unter Kindern, spreche ich es an und leiste meinen Beitrag zur Beseitigung der Situation denn jedes Kind ist „unschuldig“ und hat dieses Leid nicht verdient!

Leider wird gerade in Schulen & Kitas noch immer nicht annähernd genug dagegen unternommen und zu wenig geschult, Informiert und/oder Hilfe gegeben.

Es gibt zum Glück gibt es jedoch mittlerweile auch ganz gute Initiativen zu offline & online Mobbing, die beispielsweise auch in Betreuungseinrichtungen vor Ort kommen.

Einige dieser Initiativen basieren jedoch auf „Einzel-Coaches“ die ihr „Programm“ gerne groß vermarkten. Was mich persönlich moralisch davon abgebracht hat über eine Ausbildung zum „Mobbing-Coach“ zu machen.
Mir ginge es hier nämlich nicht um Show-Act, Marketing oder tolles Konzept sondern um das Kind.

Die beste Anlaufstelle (online) sowohl für Betreuungseinrichtungen zur Informationsvermittlung, als auch für Eltern und Betroffene bei Mobbing ist m. E. nach die Stiftung „Mobbing Stoppen! Kinder Stärken!“, die auch eine kompetente Hotline für Betroffene hat.

Als Eltern hofft man immer das die Kids verschont bleiben, aber wenn es doch passiert: bitte zögert nicht so lange bevor ihr handelt – so lässt sich schlimmeres vermeiden!

Vorbeugend versuche ich mein Kind schon mal persönlich anhand meines moralischen Kompass bestmöglich zu unterstützen, in der Hoffnung das er weder von Mobbing betroffen sein wird noch es selbst praktiziert.

Von HerZen 💖,

Silke

Rasante Entwicklungen…

Rasante Entwicklungen...

Irgendwie scheint die Zeit trotz offizieller Entschleunigung zu rasen.

Alles scheint sich zu verdichten- in wenig Zeit scheint viel mehr Inhalt drinzustecken ☺️.

Es fühlt sich an als ob das Tempo für persönliche Entwicklung gerade megamässig zugelegt hat und das aufwendige „Aufräum-„und „Renovierungsarbeiten“ im inneren anstehen :).

Zusammen mit all dem was noch im außen los ist, hab ich derzeit oft das Gefühl in einer Achterbahn 🎢 zu sitzen, die mich mega beschleunigt, durchschüttelt und mir am Ende des Tages schon mal schwindelig ist.

Viel Zeit ist nötig um jeden Tag eine neue innere Bestandsaufnahme zu machen, zu schauen wie es mir heute wieder geht, wo mein Weg langgehen soll und wie man da heute am „besten“ zum Tagesendziel kommt.

Im Zen spricht man im Bezug auf den  Weg der persönlichen Weiterentwicklung vom „Gedo Zen“.

Ich fand die Erläuterungen warum Menschen den Zen Weg für sich wählen vom Zen -Meister Hinnerk Polenski , in seinem aktuellen youtube Video sehr spannend. Es gibt dabei folgende Wege:

Bonpu Zen: Funktionale Orientierung z. B. sich im Beruf oder Sport zu „verbessern“ ->  Weg vieler Spitzensportler.
Gedo Zen: Personlichkeitsentwicklung entwickeln zur Herzmitte hin; 
Daisho Zen:Sehnsucht nach Sinn/Geist & Weisheit

So sinnvoll es auch für mich gerade ist der persönlichen Entwicklung nachzugeben, so anstrengend ist es aber auch (fast ein Vollzeitjob) gerade Achtsamkeit & Fürsorge an den Tag zu legen!

Ehrlich geht es euch nicht auch so, dass ihr euch gut mit eigenen oder Familienthemen 24/7 beschäftigen könntet 😉? 

Abhängig vom aktuellen Bewusstheitsgrad, den man gerade an den Tag legt, kann es schon echt viel sein alles weitere in den Tag zu quetschen…Arbeit, Haushalt, Erledigungen etc..

Was für mich am Ende des Tages deshalb das A & O ist um im energetischen Gleichgewicht zu bleiben ist die Erdung!

Gerade ist es deshalb essentiell für mich jeden Tag eine Runde in der Natur alleine zu drehen, Kaffeepausen zu machen, zu singen, zu tanzen, zu malen und Zazen & Mettameditation zu machen.  Was mich und meinen Sohn zur Zeit am nähesten an eine gemeinsame Pause bringt, ist es so richtig schon mit Knete oder Kinetischem Sand einzuquetschen…fast schon meditativ sag ich euch🧘‍♀️🤩!

Meiner Familie geht es gerade wie mir, alle scheinen viel Entwicklung zu durchlaufen. Was meine (auch sensiblen) Männer manchmal aufgrund ihrer Launen, zu einer Herausforderungen für mich macht ;).

Sie sind gerade die besten Lehrer im Punkto Abgrenzung & des Erlernens von Verantwortung an der richtiger Stelle – zwei meiner wichtigsten Themen gerade!

Im Punkto der Beziehungsgestaltung  zu meinem „inneren“ und realen Kind gilt es vor allem darum mehr Raum einzunehmen und zu geben.

Wichtige Punkte sind mir im Bezug auf mein inneres Kind: ihm mehr Raum für seine Gefühle zu geben und lernen es einfach sein zu lassen mit seinen Gefühlen. Dazu versuche ich mich erstmal körperlich in Liebe zu hüllen und dann, dass innere Kind mit seinen Gefühlen da sein zu lassen. So eine Art “Light-Version” einer Somatic Experiencing Sitzung. Aber Vorsicht wenn ihr mit Traumatisierungen zu tun habt, besser ist hier professionelle Unterstützung zu haben.

In meiner Beziehung zu meinem “realen” Kind gilt es genau wie beim inneren Kind möglichst viel Raum zur Entwicklung zu geben und seine Bedürfnisse so weit es mir möglich ist (abgesehen von Sicherheitsthemen/Gefahren/Respektlosigkeit) zu achten- ohne meine eigenen Bedürfnisse dabei komplett über Board zu werfen. Da bin ich nämlich auch Spezialist drin ;). Raum geben ist für mich die selbstloseste Art Liebe zu zeigen und gleichzeitig für mich auch das schwerste – da ich nie emotionalen Raum hatte und es mir lange Zeit gar nicht bewusst war wie sehr ich darunter gelitten habe. Raum schafft eine natürliche, sichere Verbundenheit und bewusstes zusammensein im Hier & Jetzt.

Aber ehrlich es geht nicht darum diesen Anspruch perfekt zu erfüllen, nein wenn es nur Ansatzweise klappt und ich trainiere bewusst zu merken wann ich total weit weg davon bin, ist es für mich schon ein Erfolg.

Last but not least ist meine größte Herausforderungen bei der aktuellen Beschleunigung gerade, mir selbst Raum zu geben für mich!

Trotz all der Themen im innen und auch im außen – die ich hier nicht thematisieren will – ist es für mich das wichtigste mitfühlend und nah an meinem Herzen zu leben – autentisch sein. Ich möchte mich nicht irgendwann fragen müssen, wessen Leben ich da eigentlich gelebt habe.

Ja wenn ich ich bin, ist das für andere unbequem oder komplizierter als es bisher mit mir war, aber warum sollten mir andere vor mir selbst gehen?

Ich habe eine Meinung , ich weiß jetzt mehr denn je wer ich bin und ich werde ab jetzt zu mir stehen – Ende der tiefen, fast schon zerfleischenden Selbstzweifel!

Klar gibt es weiterhin Schwankungen im Selbstwert – aber ich entscheide mich in letzter Instanz für Mitgefühl und Existenzberechtigung!

Von HerZen,

Silke

Von liebevollen und verbindenden Grenzen

Von liebevollen und verbindenden Grenzen

Grenzen geben uns Halt, Sicherheit, Strukturen und Orientierung in einer Welt die mehr Unsicherheit denn je in sich birgt. 

Im Bereich der Kindererziehung sagte Jasper Juul bekannte dänischer Erziehungspädagoge:

„Das Schuldgefühl ist am geringsten und das Selbstwertgefühl am stärksten (bei allen Beteiligten)wenn die Erwachsenen vorangehen und den Ton bestimmen.“

Auch wenn kleine Kinder in der Gegenwart nicht immer begeistert von Grenzen sind, da sie ihre Pläne durchkreuzen, wird den Kindern im Verlauf ihres Erwachsenwerdens bewusst, wie wichtig es ist Grenzen kennengelernt zu haben bzw. wie wichtig es ist sie auszubauen.

Wenn man Grenzen als Kind klar aufgezeigt und durch die Eltern vorgelebt bekommt, lernt man die wahrscheinlich wichtigsten Lektionen über Grenzen für ein liebevolles und verbindendes Miteinander:

  • das sich in den Grenzen die eigenen Bedürfnisse widerspiegeln.
  • die Grenzen anderen zu deuten und zu respektieren.
  • man lernt das die Vereinbarkeit der Grenze eines anderen, mit der eigenen, sich nicht ausschließen/widersprechen muss. 
  • Das man Grenzen liebevoll & diplomatisch setzen kann – ohne Kontakte sofort abzubrechen.
  • Das das respektieren/akzeptieren von Grenzen ehrliches Vertrauen im Miteinander schafft.
  • das Grenzen keine persönliche Beleidigung sind, sondern ein liebevolles Persönlichkeitsrecht eines jeden Menschen!
  • Das es wichtig ist für die Orientierung im Leben Grenzen zu kennen (persönliche, gesellschaftliche etc.)
  • Das gelebte Grenzen nicht nur wichtig für das eigene Energiemanagement sind sondern auch eine wichtig Signalwirkung auf andere haben: die liebevolle Aufforderung auch ihre Grenzen zeigen & leben zu dürfen!

Das wichtigste jedoch, was uns Grenzen aufzeigen/ermöglichen sind Freiräume, welche erst durch klar gesteckte Grenzen erkannt und erfahren werden können!

Wie aber genau sieht so eine Grenze aus? Sie sollte…
  • Klar artikuliert (Eindeutiges/konkretes Wording) werden.
  • Konsequent umgesetzt werden.
  • Fortwährend etabliert werden.
Bleiben Grenzen immer gleich oder entwickeln sie sich?

Meiner Meinung nach entwickeln sie sich mit der Entwicklung des einzelnen Menschen als auch der Gruppe z. B. Familie mit. Sonst wären die schnell unpassend und würden wohl mehr Verwirrung als Orientierung bieten.

Was ist die Grundvoraussetzung um Grenzen gut setzen zu können?

Ein Selbstbewusstsein, das Wissen wer man ist und was man will. Das Wissen um die eigenen Bedürfnissen ist essenziell um Grenzen absehen zu können.

Warum möchte ich den Grenzen so genau auf den Grund gehen?

Nun es ist für jeden Menschen in dieser herausfordernden Welt voller Möglichkeiten und Erwartungen und Fokus auf Leistung essentiell wichtig eigene Grenzen zu entwickeln.

Manch einer ist damit aufgewachsen – der Optimalfall – er geht locker damit um und es fällt ihm leicht sie zu sehen, akzeptieren und vor allem klar selbst zu setzen.

Das war immer mein persönlicher Wunschtraum! Gerader als sensibler Mensch ist Abgrenzung nämlich das A und O als „Schutz“ vor Überreizung!

Ich selbst hab mir lange Zeit erstmal das Recht für eigene Bedürfnisse in persönlicher Entwicklung erarbeitet – geschweige denn, dass ich überhaupt Grenzen setzen konnte. 

Mir fehlten nicht nur Grenzen in der Kindheit, sondern meine eigenen wurden auch permanent übergangen. Sie wurden nicht nur nicht gesehen oder respektiert – vielmehr kann man sogar sagen sie wurden mir aberzogen.

Das Wissen über mich und meine Bedürfnisse, hin zu einer Idee meiner Grenzen, war ein langer Weg der erst mit knapp Ende 20 begann.

Bis dahin bedeutete das setzen von Grenzen für mich mit meiner größten Angst konfrontiert zu werden, der Angst wieder Abgelehnt und Gedemütigt zu werden! 

Wenn andere Grenzen klar setzten faszinierte mich das, es spornte mich an es letztendlich auch zu erlernen aber in erster Linie bedeutete es für mich eine Ohrfeige ins Gesicht. Mehr noch es ging tief bis zum „Entzug der Existenzberechtigung“. Kein Wunder also das sich vieles lebensbedrohend, in Verbindung mit Grenzen, anfühlte.

Therapie, Meditation, Yoga und viele gute Gespräche mit Freunden haben mir hier zum Glück oft die Kraft gegeben dran zu bleiben. Es half mir Grenzen mit Freunden zu reflektieren – ihre Bedeutung zu hinterfragen und so zu lernen, dass sie durchaus für mich sind!

Das Training kann echt niederschmetternd sein, denn dadurch verändert sich auch das eigene Umfeld. Beziehung von denen man auf einmal merkt, dass sie nie wirklich gepasst haben vergehen- was mir persönlich oft Herzschmerz bereitet hat.

Doch all die Anstrengungen ist es wert, denn Bedürfnisse und Grenzen definieren, wer wir sind und wo unser Weg lang geht!

Um den inneren Raum zur Erfahrung meiner Bedürfnisse entstehen zu lassen, war für mich Meditation & das Yoga das beste überhaupt. So wurde alles etwas geordneter in meinem Herz & Kopf und somit entstand Platz für neues Entwicklungspotenzial auf meinem Weg.

Der klare Ausdruck von Grenzen pendelt sich mit zunehmendem Training langsam besser ein, denn zu Anfang ist das erlernen noch ein Tanz zwischen den Extremen. Entweder ich setzte sie viel zu hart oder gar nicht.

Heutzutage versuche ich meinem Kind ein gutes Vorbild zu sein und vor allem da Grenzen zu setzen wo meine elementaren Bedürfnisse nicht respektiert werden – aber je nach Gangart meist auf diplomatischem Weg 😉…work in Process !

Ich hoffe dadurch das er mir es später gleichtun wird, aber jetzt ergebt euch nicht der Illussion das mir das immer gelingt – hey, wir sind Menschen und üben noch, da geht oft was in die Hose.

Mich würde interessieren welche eure elementarste Grenze ist: welches Bedürfnis verteidigt ihr und mit welchen Mitteln (Beleidigung/Mitgefühl/Diplomatie etc)?

Spannendes Thema das mich wohl noch lange fordern und fördern wird…gerade in herausfordernden Zeiten.

Also ihr lieben lasst uns daran „arbeiten“ und nicht vergessen: Grenzen sorgen für stabile soziale Verhältnisse  und sogar für Harmonie & Frieden – erstrangig und uns, zweitrangig für andere!

Von HerZen,

Silke

Mein Weg zur inneren Mitte…

Mein Weg zur inneren Mitte...

Es war wenig los im außen im neuen Jahr aufgrund von Corona – gemütlich zuhause, aber in mir war mein inneres Kind gerade total überfordert von all den inneren „Baustellen“ die sich gerade zeigten.

Meine Erfahrung ist jedoch, das im Leben alles zur richtigen Zeit kommt genau dann wann es dran ist.

Denn dann ist Körper & Geist bereit sich damit auseinanderzusetzen- so schwer es auch manchmal auch ist. 

Wichtig ist dabei ggf. aber auch sich Hilfe oder Anregungen von außen zu holen wenn man am Ende mit der eigenen Kraft ist, was auch manchmal zum Lernprozess dazugehört.

Ich bin froh gelernt zu haben das es mir auch mal nicht gut gehen darf, auch wenn das Akzeptieren immer noch auf einem anderen Blatt steht – deshalb fällt es mir mittlerweile leichter um Unterstützung zu bitten- was echt viel Kraft sparen kann, die an anderer Stelle wieder gebraucht wird…also lieber früher als später nachfragen! 

Die Frage ist allerdings auch immer was kann mir gerade helfen? Wen frage ich?

Klassische Verhaltenstherapie ist immer meine erste Wahl gewesen, wenn es gar nicht mehr weiter ging am besten 24/7.

Nebenbei hab ich aber auch anderes alternatives, esoterisches und wissenschaftliche Methoden und Instrument ausprobiert, da ich mich persönlich für viel interessiere und begeistern kann.

Ich habe viel an mir herumgedoktert ohne zu merken, dass mich das mehr in den Informations- und Selbstoptimierungswahn und näher zum Perfektionismus brachte. Ich wollte die Methoden perfekt erlernen, alles wissen was es zu wissen gab und wenn ich das erstmal drauf hatte würde ich endlich die „beste Version“ von mir selbst sein!

Klingt einfach, oder? 
Kommt euch dieser Gedanke 💭 nicht auch bekannt vor?

Jedoch war immer mehr mein Verstand mit Ego aktiv an dem Prozess der vermeintlichen Veränderung geteilt, als mein 💖.

Mein Bauchgefühl war hingegen meist etwas unschlüssig, da der Innere Kritiker der vom Verstand kontrollierte wurde es immer wieder mit Selbstzweifeln in die Knie zwang.

Also tankte ich immer viele Infos und Ideen, tat mir auch das eine oder andere Gute aber nichts hatte festen Bestand in meine Leben. Das frustrierte mich und es machte mir Druck noch mehr zu lernen, noch bessere Tool zu finden noch mehr an mir zu arbeiten….immer mehr von allem. 

Die Welt die ich gerne ruhig und gelassen authentisch erleben wollte wurde stattdessen immer mehr zur atemlosen Hast- zur permanenten Suche nach Erfüllung durch verstandesmäßig Methoden.

Ich erkannte nicht das ich dadurch mein inneres Ungleichgewicht noch verstärkte – denn noch mehr Verstand braucht es bei mir echt nicht.

Die Sehnsucht nach Authentizität wurde noch größer, was mir noch mehr Druck machte endlich voran zu kommen.

Wenn das Leben ein Haus wäre, war es die Aufgabe meines „Bauarbeiters“ aka „Seele“ verschiedenste Materialien  (Tools & Konzepte) auszuprobieren um zu schauen, was mein Haus am stabilsten macht.

Kam mir echt oft vor wie die drei kleinen Schweinchen, deren Haus häufig neu gebaut werden durfte: frustriert, verängstigt und unsicher.

Was ist heute für mich anders?

Unsicherheit, Angst und Frust gibt es noch immer genug , aber es gibt durch die Integration von Zazen in mein Leben auch erstmals wahre „Erfolge“ auf meinem Weg:

  • bessere Bewusstsein/Wahrnehmung von Sinnen, Körper & Geist
  • Mehr Gelassenheit
  • Mehr Selbstsicherheit/Urvertrauen

Im Gegensatz zu den vorherigen „Methoden“ zur Selbstverwirklichung die ich probiert habe, weiß ich theoretisch wenig über diesen den Zen Ansatz.  Was mir gerade am liebsten ist, denn mein Verstand soll diesmal nicht die erste Geige spielen, sondern mein Herz 💖!

Denn vor allem im Zen gilt  es, Dinge nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen zu verstehen!

Es geht diesmal nicht darum in der Methode zu brillieren oder dem Perfektionismus zu frönen  indem ich schnell zur Erleuchtung zu komme. 

Es geht nicht darum Wissen zu tanken und damit zu glänzen oder andere damit zu dominieren – Nein es geht endlich mal nur ums wesentliche um „mich“.

Als ich gesundheitlich eine Auszeit von dem Alltag nehmen konnte, kam erstmals etwas Ruhe und Stille zurück in mein getriebenes Leben – vor allem auf geistiger Ebene.

Dadurch entstand erstmals wirklich mehr Raum für neues in mir. Ich hatte Zeit mir meiner Themen bewusst zu werden – einen Überblick zu bekommen. Somit entstand eine innere „Aufgeräumtheit“ die es mir, im Nachhinein gesehen, einfacher auf meinen Weg zu mir zurück zu kommen.

Ich habe schon immer viel geführte Meditationen gemacht, also war der Einstieg ins Zen über die „Zazen“ Meditation relativ “einfach”.

Ich stolperte da so rein über geführte Zazen-Meditation auf YouTube vom Zen-Meister Hinnerk Polenski.

Mich faszinierte die „Einfachheit“ und die “totale Anspruchslosigkeit” beim Zazen – “einfach” geschehen lassen- ohne irgendwas zu erreichen🧘‍♀️.

Mir nahm das sehr viel Druck, endlich konnte ich „einfach“ so sein und nicht noch mehr müssen aufgrund der Meditation (kein ich “muss mich danach besser zu fühlen” oder gar “erleuchtet”). Ich muss aber auch sagen Hinnerk hat echt auch eine wirklich besondere Art das wesentliche auf den Punkt zu bringen – den das ist Zen das “wesentliche”.

So konnte ich lernen mich ins „Zazen“ fallen zu lassen und darin ein Zusammensein mit meinem 💖 zu finden.

Die Stille im Inneren zu finden, auch wenn es im innen und ggf. im außen gleichermaßen laut ist – das ist für mich die wesentlichste und wohltuendste Herausforderungen die mir dieser Weg des Zen gerade für mein Leben bietet.

Es ist zudem einfach ein unbeschreiblich schönes Gefühl den Körper, das Herz und sein wahres Selbst endlich spüren zu können. Es gibt mir viel Kraft, zu wissen das auch an schwierigen Tagen eine Rückkehr zu mir selbst möglich ist indem ich mich auf mich und mein innerstes zurück besinne.

Die Rückkehr in die Realität- Zazen, hilft mir dabei ungemein. Hier die wunderschöne Beschreibung der “Seins in der inneren Mitte” von Hinnerk aus seinem Buch “Höre auf zu denken – sei einfach glücklich”:

Ein unbestimmtes Gefühl, ein Ton, der erklingt. Ein Lied, das gespielt wird, und ein Heru wird berührt. Die große Natur.Immer dann, wenn ein Moment des Innehaltens ein Gänsehautschauer ist.

Und ihr erkennt,

hallo Sehnsucht, das ist ja der Weg.

Und wenn ihr diesem Weg folgt,

dann wird es heller.

Und in dem Moment,

wo ihr im Zentrum eures eigenen Seins seid, leuchtet die Antwort auf.

„Wer bin ich?“

Ein gutes Jahr nachdem ich angefangen hatte „Zazen“  zu praktizieren, indem ich täglich fast ausschließlich die geführte Metta-Meditation von Hinnerk auf YouTube macht, hat mein 💖 wohl Erbarmen mit mir gehabt und sich langsam etwas mehr geöffnet. 

Vor kurzem kristallisierte sich dann die scheinbar so triviale Frage „wer bin ich“ erstmalig nicht auf Verstandes- sondern auf Herz-Ebene heraus.

Im Vergleich zu früher besitzt sie nun mehr Kraft um etwa in meinem Leben zu erkennen und zu ändern. Seither meditieren ich gerne auf die geführte Mantra-Meditation von Hinnerk „Wer bin ich“.

Nun da ich mehr im HerZen angekommen bin, möchte ich es auch meinem Verstand ermöglichen sich mit mir auf den Zen-Weg zu begeben – wohlwissend das Wissen unterstützen kann, aber nicht das wesentliche ist!

Vor kurzem bin ich mit einer lieben Bekannten spazieren gegangen und da ich ein sehr freiheitsliebender Mensch bin war es mir ein Bedürfnis zu fragen ob „Zen“ eigentlich eine Religion sein.

Denn ich habe mich gerade erst von vielem befreit und möchte mich nicht durch zusätzliche Verhaltensregeln oder verletzenden Praktiken wie Exklusion von „Andersartigkeit“, die leider die meisten  Religionsgemeinschaften mit sich bringen gequetscht werden.

Ihre Antwort deckte sich mit dem was der Zen-Meister selbst über Zen sagt:

Zen ist weder eine Lehre noch ein Konzept. Es ist auch keine Religion, kein Dogma und keine Lebensphilosophie. Zen ist lebendig. Zen ist der Weg – nicht mehr und nicht weniger!“ 

(Quelle:S. 18; Höre auf zu denken – sei einfach glücklich, Hinnerk Polenski)

Ich sag immer „whatever works“ – für mich ist es aktuell Zen und so wie es sich anfühlt wird es keine Eintagesfliege für mich sein!

Was es für mich allerdings noch zu klären gilt ist welcher Zen-Tradition ich mich auf meinen Weg widmen möchte:

Dem japanisch geprägten „Daishin Zen“ von Meister Hinnerk oder dem sog. „Sati-Zen“ von Thich Nhat Hanh (Thay)?

Vom ersten Gefühl her mag ich die ruhige, warme und achtsamkeitsorientierte Praxis von Thay lieber als das harte japanische…was aber auch nur daran liegen mag das ich mich mit der Kultur nicht auskenne und eher Vorurteile im Kopf habe 😬.

Also mit innerer Weite & Offenheit weiter gehen…

Spannend sind auf jeden Fall beide Zen-Traditionen!

Ich muss sagen: ich mix mir auch gerne mal meinen eigenen „Cocktail“ des Wohlbefindens. Also vielleicht das beste aus beiden Zen-Richtungen für mich 🤩!

Hoffe ich konnte euch ein bisschen einen Einblick in die Gefühlswelt des Zen durch „Zazen“ geben. 

ZEN selbst geht natürlich weit über diese Meditationspraxis des „Zazen“ hinaus –  tief in die Sutren des Buddhismus. Dazu benötigt man dann wohl, wenn man offiziell „anerkannter Zen-Schüler“ sein will einen offiziell anerkannten Lehrer. Diese Frage stellt sich für mich zwar noch nicht wirklich, aber spontan würde ich sagen ich mach gerne meine eigenen Erfahrungen 🙂 !

In dem Sinn 🙏🏻

Namaste -> jap. “Gassho”, ( im Daishin-Zen )

Von HerZen,

Silke

Von dem Gefühl der Hilflosigkeit…

Von dem Gefühl der Hilflosigkeit...

Und gerade als ich dachte ich hätte die Hilflosigkeit in mir „besiegt“ sagt sie auch im neuen Jahr wieder „Hallo, hier bin ich“.

Der Einstieg in das neue Jahr war gut und gerade dann, richte ich mich gerne in dieses Wohlgefühl ein. Die Überraschung ist dann jedesmal groß wenn ich wieder darauf aufmerksam gemacht werde das es in mir auch schwere dunkle Gefühle gibt, die zum authentisch sein auch dazu gehören.

Mir fällt es schwer darüber zu schreiben, denn es liegt mir fern meinen emotionalen „Müll“ anderen vor die Tür zu kippen – ehrlich interessiert das jemand, hat doch jeder genug eigene Themen.

Doch dann lese ich Beiträge wir die von @langsam.acht und erkenne das gerade der Ausdruck dieser Gefühle mich berührt, authentisch und menschlich und so echt ist.

In dem Moment schäme ich mich für meine Haltung.

Ich schreibe gerne gerne meine Essenzen auf und liebe es liebevolle Impuls in die Welt zu bringen aber wenn ich mal in einem emotionalen Loch sitze und gerade nichts positives daran finden kann, möchte ich einfach nur verzweifeln und es die Welt nicht sehen lassen.

Wisst ihr was ich meine?

Es gab seit längerem wieder einen Moment der totalen Hilflosigkeit, da man wenn Menschen krank sind nicht helfen kann wenn sie leiden. Diese Hilflosigkeit bringt mich schnell in meine Vergangenheit, zu einem kleinen Kind das hilflos,regungslos und weinend in der Ecke sitzt und erstarrt ist – ohne jegliche Perspektive oder Möglichkeit der Situation zu entrinnen.

So fühlt sich mein Trauma an!

Unsere Familie hat in den letzten Jahren gesundheitlich viel schwerwiegendes durchgemacht und so sehr wir alle auch auf uns achten und an der Situation arbeiten es scheint nie aufzuhören. Manchmal ist das für alle wirklich zu viel das schon alles versucht wurde aber dennoch keine Besserung einkehrt.

Gerade in unsicheren Zeiten, die noch mehr gesundheitliche Gefahren bereit halten schaffen wir es nicht mehr im Moment zu bleiben und einfach „nur traurig“ darüber zu sein das es gerade schwer ist.

Wir haben so viel probiert und so wenig gewonnen, es erscheint hoffnungslos.

Gerade bei mir wird diese „Traurigkeit“ aufgrund meiner Erfahrungen schneller als bei anderen zu einer allumfassenden Verzweiflung/Erstarrung die keine Möglichkeit bietet zu entkommen.

Ja ich bin gerade traurig und verzweifelt – aber im Gegensatz zu meiner Kindheit habe ich heute Möglichkeiten Dinge zu ändern um der Verzweiflung zu entrinnen!

Der Gedanke bringt mich von der Vergangenheit zurück in die Gegenwart und hilft mir mit der Familie über Optionen die wir haben zu reden.

Denn wenn ich eines gelernt habe, dann ist es das uns die Verbindung zu anderen helfen kann alles zu überstehen.

So versuche ich gerade mich auf den Moment zu konzentrieren und gemeinsam im Gespräch mit meinem Liebsten Lösungen zu finden, für eine Sache mit der wir schon viel zu lange kämpfen und irgendwie immer wieder mit dem Rücken an der Wand stehen.

Am Ende des Gesprächs erscheint mir der Tunnel weniger dunkel und ein Lichtstrahl offenbart sich. 

Ich bin dankbar für diesen wunderbaren Menschen in meinem Leben und unseren Mut die Dinge gemeinsam anzugehen, unseren Ängsten gemeinsam ins Gesicht zu schauen.

Da erscheinen mir unsere Krankheitsgeschichten der letzten Jahre, der Frust über fehlende berufliche Erfüllung und die Angst vor Weiterentwicklungen im Hinblick auf Conrona doch handhabbar.

So komm ich heute von tiefer Verzweiflung wieder in die Liebe und hoffe inständig das es auch das nächste Mal klappen wird ✨! Ist schon immer wie eine Achterbahn, das Leben 🤔!

Falls auch ihr gerade im dunklen Teil des Tunnels steckt sucht euch bitte einen liebevollen Menschen zum reden, wenn nötig auch eine Telefonseelsorge Hotline.

Denn alles fühlt sich besser an als erstarrt  im dunklen zu verharren 🌟!

Von HerZen 💖,

Werte des Jahres 2021- Wohin führt der Weg…

Werte des Jahres 2021- Wohin führt der Weg...

Normalerweise liegen im dem Gedanken an Silvester alleine für mich schon unendlich viel gefühlte Erwartungen die von meiner Seite zu erfüllen sind, so das der Tag halbwegs ok ist – als letzter Tag des Jahres sollte er das doch sein, oder ;)?!

Also unedlich viel im Vorfeld für diesen besonderen Tag zu überlegen und zu tun – Stichwort: Essen, Einkaufen, Saubermachen, Anziehen, Tagesplanung, zeitlicher Ablauf, Entertainment Highlights und nicht zuletzt die Frage wem wünscht man noch alles auf welche Weise einen “guten Rutsch” ins neue Jahr.

Zusätzlich gilt es natürlich auch noch die ‘normalen’ Mama- und Haushaltssachen abzuarbeiten – meist seht die Frage der kindlichen spontanen Bedürfnisse dabei im Mittelpunkt.

Allein letzteres kann schon Tage dauern, wenn man nicht bewusst überlegt wer einem warum auch immer wichtig ist und letztendlich hat man sowieso wieder ein paar einfach vergessen ;().

Also wenn man sich das mal anschaut, was alles für einen ‘besonderen Tag’ zu tun ist – kein Wunder das die eine oder andere Mama, die sich ein ähnliches Pensum wie ich auferlegt schon beim Gedanken an Silvester stönht “hoffentlich ist es bald vorbei”.

Dieses Jahr wollte ich mal ansatzweise was anderes ausprobieren und mich auf meine Werte für 2021 einzustimmen:

Werte des Jahres 2021- Wohin führt der Weg...

Auch nicht gerade wenig , was ich für 2021 angepeilt habe – was typisch für mich ist :). Mittlerweile weis ich meinen Perfektionismus zu nehmen, und schaffe es öfter mich nicht allzu sehr unter Druck setzen zu lassen, denn es muss ja noch Potenzial für die nächsten Jahre da sein. Das Leben ist ja ein einziger Lernprozess und ich denke erst mit Vollendung meines Lebenszyklus, wird es nichts mehr an Entwicklungspotenzial für mich geben.

Wie dem auch sei, aber aus der Sicht einer hochsensiblen ist es für mich auch immer wichtig “eine umfassenden Plan zu haben” der von vorne bis hinten alle essentiellen Aspekte abdeckt :).

Um mich also gleich mal auf alle Werte (manche nennen es vielleicht auch “Ziele” aber mir ist das wording zu leistungsfixiert und zu Business-mäßig) einzustimmen buchte ich bei meiner lieben Bekannten Maria einen Kurs zum Thema „bewusst ins neue Jahr 2021“.

Hier ging es vor allem  darum sich ganzheitlich bewusst für das neue Jahr „fit zu machen“: mentale Fitness durch Zazen Meditation, gepaart mit körperlicher Fitness durch Körperübungen aus Qi Gong & Yoga. Was mir persönlich bei Kursen immer das wichtigste ist, ist eine liebevolle, ruhige und wohltuend-ästhetische Atmosphäre – auch deshalb liebte ich den Kurs von Maria :).

Zum Glück wusste ich nicht vorab wie “körperlich” das Programm gestaltet war, denn ich muss sagen mein innerer Schweinehund ist echt riesig geworden und hätte mir sich den einen oder anderen Grund geliefert nicht teilzunehmen.

Ich merkte bei den Körperübungen erstmal wie schwer und träge mein Körper wirklich ist und schwitzte & keuchte was das Zeug hält.

Gerade schwitzen ist für standardmäßig als unangenehm einzuordnen, da ich aufgrund von Panikattacken und Ängsten, vor allen in jüngeren Jahren, schon immer stark schwitzte. Alles was also anstrengend ist und zu schwitzen führt wird von meinem Unterbewusstsein automatisch als “ekelig” oder “unangenehm” eingeordnet und versucht es zu unterbinden – interessant, ist mir erst jetzt wirklich aufgefallen.

Wie gesagt manchmal ist es gut nicht allzu informiert an Dinge heranzugehen, somit konnte ich mich ohne große Gedanken ins Abenteuer stürzen und wurde mit vielem, teilweise unerwartetem und auf alle Fälle lehrreichem konfrontiert:

  1. Wie gut das Körpergefühl nach Anstrengung & Schwitzen ist -> hatte ich total vergessen wie sich Leichtigkeit für mich im Gegensatz zu Trägheit anfühlt!
  2. Das es für mich besser ist im Körper zu sein, als im Kopf -> zu viele Gedanken die mich weg von mir und ins außen bringen.
  3. Das Zazen Meditation es mir ermöglicht mich ausgiebig in meinen Körper zu versenken. Ich spüre das sich all meine Energie dann in meinem Bauch & Herz bündelt und Ruhe & Stille – eine Art von wohltuender Leere einkehrt. Diese Leere ist im Gegensatz zu dem was ich aus der Depression kenne allerdings grundsätzlich als wohltuend, entspannend und liebevoll einzuordnen. Die Entstehung eines inneren Kraftorts ist für mich unglaublich befreiend , auch wenn ich – und sicher auch sonst die wenigsten – nicht oft wirklich in tiefe Versenkung komme, tut es dennoch immer gut bei mir zu sein. Ich schaffe mir dadurch mehr inneren Raum für mich und mein “sein”, das in meinem Leben stehts zu kurz kam. Somit ist Zazen für mich die  nachhaltigste Möglichkeit mein „wahres sein“ zumindest kurzfristig zu spüren – was mir  als Anreiz um mich liebevoll zu fordern um langfristig wieder zu meinem Herzen zurück zukommen und so immer „authentisch/wahr“ sein zu können.

Dieser Kurs (3 Abende) trug ungemein dazu bei das ich an diesem Silvester bewusster war, mehr losgelassen habe, meine Bedürfnisse mehr in den Vordergrund gestellt habe und klare Grenzen gesetzt habe.

Somit war der Abend nicht nur aus Sicht meiner Werte als auch generell ein voller Erfolg.

Ich hatte mir zwar einen Zeitplan/Ablauf gemacht aber diesmal lies ich mich davon nicht verrückt machen und bereitete ruhig das Essen vor und übernahm nicht für alles die Verantwortung was sonst noch so anstand.

Es tat so gut mir mehr Raum zu nehmen für meine Bedürfnisse und auch den anderen mehr Raum zu geben für sich. Wir waren alle merklich entspannter und die Atmosphäre war locker so das wir endlich mal wieder entdecken konnten wie wichtig es ist einfach nur unserer wahren Natur zu folgen und einfach mal wieder, mit unserem Kind wie spaßig und frei wie Kinder zu sein.

Als Eltern habe ich ja echt immer gefühlt von außen den Anspruch möglichst “erwachsen” zu wirken, was nicht meiner Natur entspricht. Denn solange es nicht um die Gefährdung der Sicherheit, Gesundheit oder um Respektlosigkeit geht möchte ich einfach auch nur mal “sein” und mich ausprobieren, so wie mein Kind!

Es nervt mich so oft, das viele denken “Eltern sein” = “spießiger Spielverderber der allen Schmarn und Spaß gleich im Keim ersticken lässt und immer gleich auf Gefahren hinweißt”. Ich verbog mich viel zu oft, damit ist jetzt für mich auch Schluss – s. Werte “Bedürfnissorientierte” Erziehung. Mein Kind soll einfach freier sein dürfen und ich auch! Denke wenn Mama entspannt ist, ist das generell schon “3/4 der Miete”!

Mich würde interessieren wie euer Silvester so war und welche „Werte” ihr zur Ausrichtung eures Lebens auf 2021 ins Augen gefasst habt? Habt ihr auch schon Ideen wie ihr diese Werte aktiv leben könnt?

Danke euch für‘s beherzte Teilen im Kommentar vorab 💕✨💕!

Von HerZen💖,

Silke

My selfcare recipe for any family get together…

My selfcare recipe for any family get together...

Whenever I meet new people, I ask myself, before starting a friendship:

  • Do I want to get involved with this person?
  • Do we share similar values or interests?
  • What feeling do I have after spending time with a person?

If my gut tells me there is more positive feeling than negativ involved, I am gladly diving into this new friendship – at least nowadays. In former times with less „selfknowledge“ I tended to also dive into relations that we’re based on oneside-advantages and ego stuff.

I am happy to know better today and choose more wisely but it took me some time and lots of compassion & knowledge about me.

So friends can „easily“ be chosen, but family is a construct your born into which makes it more difficult to get along properly – especially if your very different in personality and consciousness.

The ideal family for me mainly has this characteristics:

  • Everybody has a basic knowledge of themselves (bright/dark sides) and there needs
  • Everybody listens & tries to understand each other, even if the are totally different (personality wise)
  • Everybody is trying to accept each other’s decisions- even if not agreeing with them
  • There is a general feeling of love & emotional support between all
  • Talking about emotions & wounds using „nonviolent communication“ (need-based-communication).

Guess your ideal family doesn’t look that different from mine, does it?

Well this might be considered „high standard“ but I strongly believe, if all family members living life consciously or trying there best to get in touch with themself, it’s a realistic thing to be achieved.

But what if certain family members aren’t able or willing to take a look at themselves?

I strongly believe in Quantum-Physics, therefore it’s also possible that the whole family or certain members can also change, if just one member is „working“ on them or the „whole family“. My preferred tools for that „work“ are:

  1. Forgiveness using the Ho‘onopono practice or/and
  2. Meditation or Zazen

To 1.):

A wonderful ancient Zen like („Pono“ means „balance“ of life!) practice for forgiveness is Ho‘oponopono which was first documented by Mary Kawena Pukui in a book she wrote in the late 1950‘s – about the Hawaiian rituals she learned from her grandfather.
A Healer named Morrnah Simeona is responsible for the recollection modern of Ho‘oponopono as we know it now.
Ho’onopono roughly translates to “make things right“.

It was originally invented for solving family troubles – functions as both a communication concept for reconciliation and a tool for restoring self-love and balance. Here comes the four sentences you can say to your „true/higher self“ or generally the universe:

My selfcare recipe for any family get together...

I also love this soft English spoken Ho‘oponopono from Sandra Rolus for relaxing 5 minutes during day- or evening-time.

Also it’s Perfect for me to have a song-version of it, if I have some minutes on the bus after a stressfull day at work or when hurrying to pick up my kid from kindergarten. Here is a great Ho’onopono Song from the Tibetan mantra healer Drukmo Gyal.

I can really recommend Ho‘onopono for situations in which you need relief and more energy- it’s a total Relief and can also bring relief to others when dedicated to them (mentally).

Sometimes when I am having troubles with a certain person I like thinking about she/him and speaking a Ho‘onopono for them.
From my experience it changes your Energie and therefore all the energy around you which lets directly to a changed energy of that certain person.

To 2.):

For me Zazen, sitting the Zen Buddhism-way, focusing on my breath, helps to get in touch with the silence und strength deep within me.
If I am calm and compassionate with me i always see it reflect positive on my environment…of course sometimes it’s working „better“ than other times.

Important: I try not to selfoptimize and stress me too much with all my tools and concepts that help me in on or the other situation but it’s good to have some at all.

That have been some ideas to work on the family situation but furthermore it’s important to have a „recipe/strategy“, to hold on to, in case a family conflict occurres.

From what I learned it lies in the following:

My selfcare recipe for any family get together...

I hope I was able to give you some idea for taking good care of yourself when it comes up to family meetings?!

I would love to hear some of your strategies and how they worked out for you at get-together‘s?

Have a great time & till new year…

With Love 💖,

Silke

Wer nicht passt, wird passend gemacht…

Wer nicht passt, wird passend gemacht...

Das die mentale Gesundheit Erwachsener heutzutage mit all den Belastungen des aktuellen Alltags kein Zuckerschlecken ist ja klar – insbesondere in Corona-Zeiten.

Was für mich allerdings neu & erschreckend war sind die Zahlen zur psychischen Gesundheit aus dem Kinder- und Jugendreport der DAK Bayern von 2019. Hier fand ich folgende Zahlen:

– 2 % der in Bayern bei der DAK versicherten Jungen und Mädchen zwischen zehn und 17 Jahren litten 2017 an einer diagnostizierten Depression -> ca. 17000 von 107.000 Kindern & Jugendlichen in Bayern -> jedes vierte Schulkind in Bayern war betroffen!

– Erschreckende 35 % der von der DAK untersuchten Altersgruppe der 5-9jährigen musste aufgrund einer psychischen Erkrankung behandelt werden. besonders hoch – er liegt bei 35 Prozent. Aufgeführten häufigsten Symptome sind:

1. Entwicklungsstörungen insbesondere im Bereich der Sprachentfaltung.

2. Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) zählt.

Diese Zahlen, die sich seither sicher nicht verbessert haben, finde ich höchstgradig alarmierend und ein Thema das noch mehr tabuisiert wird als die Erkrankung von Erwachsenen.

Eine Frage geht mir dabei durch den Kopf: wenn die Kinder die Zukunft unserer Gesellschaft sind, wie sieht diese dann im Hinblick auf diese Zahlen aus?

Unsere Leistungsgesellschaft die feste Normen & Werte vorgibt, bringt mich zudem dazu in Frage zu stellen ob wir Menschen eigentlich noch bei klarem Verstand sind: die Schönheit des Individuellen und besonderen zu einem zähen grauen Einheitsbrei verkochen zu lassen?

Das ist nicht nur schade, sondern langfristig auch Selbstzerstörung unserer Spezies.

Aber jetzt mal von der Horrorversion zurück in die Gegenwart wo Kinder bereits im Kindergarten unter dem Druck stehen mit 3/4/5/6 Jahren bestimmte Sachen können zu müssen – weil das irgendwo so geschrieben steht. Wenn sie es nicht können stempelt sie das Erziehungssystem schon frühzeitig als „nicht ausreichend“ ab. Klar versteht man, dass es Richtwerte benötigt um körperliche & mentalen Entwicklungsbedarf zu erkennen, zumindest von ärztlicher Seite, aber von der Pädagogik hätte ich mir mehr erwartet.

Es sollte nicht schwer sein zu sehen das diese süßen, natürlichen Wesen alles Potenzial der Welt besitzen! Nur daran sollten sie gemessen werden – nicht an vermeintlichen „Schwächen“, die nicht real sind. Hallo schon vergessen, jeder von uns Menschen ist einzigartig und keine “Standardware”.

Haben wir vergessen das wir Menschen sind und keine Maschinen?

Es ist eine Sache wenn wir Erwachsenen an in diesen „falschen“ Maßstäben beurteilt werden aber es ist widerlich ein System zu haben das allen unseren einzigartigen, vollkommen Kindern „besondere Bedürfnisse“ attestiert und das ist in dem Fall nicht positiv gemeint. Jeder Mensch hat doch andere besondere Bedürfnisse!

Ihr merkt das Thema ist für mich sehr emotional, denke jeder Elternteil kann das verstehen.

Wir wollen alle glückliche individuelle Kinder und das kann meiner Meinung nach nur funktionieren wenn die „Gesellschaft“ und das „Erziehungssystem“ endlich mal den Rand hält und sich nicht darüber ausläßt was richtig ist oder falsch!

Mal abgesehen von diesen verkorksten kindlichen „Mindest- Entwicklungsstandards“ machen wir es uns und unseren Kids auch gegenseitig nicht leicht, aufgrund der Bewertung unterschiedlicher Erziehungsstiele.

Es ist doch so, Erziehung ist immer auch geprägt von den eigenen Werte und Erfahrungen aus seinem persönlichen Gepäck.

Trotz dieser Tatsache scheint die Gesellschaft doch immer irgendwie die Erwartungshaltung zu haben in die Erziehung eines jeden Kindes reinreden zu müssen.

Das ist es was das Mutter sein, so häufig echt anstrengend macht, doch komischerweise kann ich mich nie richtig frei machen von der Meinung anderer. Was es uns Eltern jedoch am schwersten macht ist die harte Ansage/Denke vieler Menschen, dass wir Eltern einzig und alleine “schuld” sind am Verhalten unserer Kinder. Wenn sie also “Mist bauen” bzw. nicht gesellschaftskonform handeln, haben wir in der Erziehung versagt und sind somit “schuldig”!

Harter Tobak, wie ich finde!

Klar bin ich als Elternteil verantwortlich dafür was man Kind tut aber sorry, es ist noch in der Lernphase und kann vieles noch gar nicht durchblicken. Somit trifft weder das Kleinkind “schuld” wenn es sich “anders” oder auch mal daneben benimmt (sage nicht das es ok ist jemand anderen zu hauen oder zu schubsen!) noch die Eltern. In unserer Gesellschaft ist wohl gar nicht mehr bekannt das man nur aus “Fehlern” lernen kann, ohne diese würden wir auf dem Stand eines Babies stehen bleiben und uns nicht weiterentwickeln.

Fazit ist für mich das aufgrund dieser “Schuldigsprechung” von Eltern bei jeglichem Fehlverhalten von Kinders als auch aufgrund dieser überholten “Auflagen” wie ein Kind in welchem Alter zu sein hat, tut mir oft im Herzen weh mein Kind in der heutigen Zeit fremdbetreuen lassen zu müssen.

Wenn man mal sieht was das auf die unmittelbare Zukunft des Kindes für Auswirkungen haben kann, gerade wo die ersten 5-6 Lebensjahr so prägend im Bezug auf Selbstwert und Persönlichkeit und Bindung sind – erfordert es echt viel Vertrauen in die Kinderbetreuung und die Hoffnung das die Qualität der Betreuung langfristig landesweit besser wird.

Es stellt sich die Frage: wann gibt es wieder ausreichend Personal in den Kindergärten um unseren Kindern die Betreuung zu ermöglichen die sie als Individuum brauchen?

Unsere ganze Gesellschaft besteht ja auf dem Grundsatz des Funktionierens, aber warum sieht niemand ein das wir keine Tiere sind? Tierbabies werden nämlich bereits „reif“ geboren und bedürfen keiner Entwicklung! Der Mensch braucht hierzu viel Zeit und Liebe!

Ich wünsche mir für unsere Kinder ein System das wenigstens Verständnis & Offenheit für ihre Bedürfnisse bietet und sie anerkennt. Zudem wäre ein Fokus-Shift in der Pädagogik von „was ein Kind nicht kann“ zu „was ein Kind noch mit entsprechender Unterstützung lernen darf“ wichtig.

Ich möchte das mein gefühltsstarkes und sensibles Kind (dass mich oft in Liebe und Stolz zu ihm vergehen, aber auch in inneren Konflikten & Herausforderungen schwelgen lässt) das Gefühl hat einen Platz in dieser Welt zu haben!
Zudem bekommen Kinder heutzutage wenn sie das “Fremd-Erziehungsystem” durchlaufen, nicht nur den Stempel “falsch” zu sein aufgedrückt, sondern auch viel zu oft gleich eine „Diagnose“ wie z. B. ADHS oder dergleichen angehängt.

Ehrlich gesagt warte ich nur auf den Tag an dem mir die Diagnose das erste mal an den Kopf geknallt wird. Gut ist, ich habe aus eigener Erfahrungen gelernt das eine „Diagnose“ auch erstmal nur ein Wort und eine subjektive Bewertung durch eine Person ist – kein unabwendbares Schicksal dem man sich unterwerfen muss.

Dennoch ist es für jede Mutter erstmal ein Schlag ins Gesicht, das ihr lebendiges kreatives Kind das noch in der Entwicklung ist, gleich einen krassen Stempel aufgedrückt bekommt.
Schon alleine wenn ich darüber schreibe merke ich wie es mir als Mutter und meinem inneren Kind gleichermaßen weh tut!

An dieser Stelle ist es für mich wichtig an meinem inneren Kind und mit meinem Inneren Kritiker zu arbeiten, damit ich im Gleichgewicht bleibe und mein Kind wenig von der Sache mitbekommt. Die Entwicklung meiner Persönlichkeit in letzter Zeit ich wirklich 1:1 geknüpft an die Entwicklung meines Sohnes und seine Lernaufgaben, das Leben ist schon spannend.

Um zurück zum Thema zu kommen, es ist wichtig für uns Eltern immer daran zu denken uns vor Augen zu halten, sobald die Gesellschaft versucht unsere Kinder “funktionsfähig” zu machen: unsere Kinder sind noch „unreif“ und können erst durch unserer Hilfe einen guten Umgang mit anderen Menschen lernen. Also lasst uns versuchen ihnen ein gutes Beispiel zu sein.

Es ist schon auch spannend das das Leben einem doch immer wieder zufällig
genau an den „richtigen“ Lernaufgaben stellt, bei mir sind das im Bezug auf mein inneres & reales Kind: Bedingungslosigkeit, Geduld, Bedürfnisse & Grenzen erkennen und setzen.

Als Rahmenbedingungen für bewusste Erziehung meines realen & inneren Kindes dienen mir folgende Eckpunkte:

1) Wir können nur bis zu einem gewissen Grad Einfluss auf das momentane Verhalten unseres Kindes nehmen; (entweder wir sehen Fehlverhalten kommen und verhindern es von Grund auf, was nicht gut für die Entwicklung ist; oder wir helfen dem Kind Fehlverhalten im Nachhinein „richtig“ zu stellen).

2) Unser Kind ist noch „unreif“ und darf vieles erst noch lernen!

3) Ein bewusster Umgang auch mit unserer Entwicklung & innerem Kindes ist wichtig, für unsere Beziehungen zu unserem Kind.

Neben diesem Rahmen sind für mich die Inhaltlichen Grundsätze meiner Erziehung, welche mir die Orientierung verschaffen um nicht öfters in Selbstzweifeln zu ertrinken, folgende:

1. Ich möchte das mein Kind eine Persönlichkeit voller Selbstvertrauen und der Kenntnis um seine Bedürfnisse entwickeln kann. Was für ihn bedeutet, dass er auch Dinge probieren kann, die gesellschaftlich nicht wirklich befürwortet werden z. B. beim Basteln mit mehr Farbe & Glitter arbeiten auch wenn das der Sauberkeit nicht zuträglich ist oder sich im dreckigen Laub wälzen. Alles Sachen die keine Gefahr für ihn oder andere darstellen, außer vielleicht mehr Arbeit für mich und Unverständnis im außen zur Folge haben.

2. Grenzen sind für mich “richtig” gesetzt wo es respektlos/gefährlich/schmerzhaft für das Kind oder andere wird- was bedeutet das es auch mal etwas wilder oder lauter werden kann bei uns ;).

Per Definition beschreiben diese Grundsätze der Erziehung wohl das, was man allgemein unter „bedürfnisorientierter“ Erziehung aus aktuellen Berichten kennt.


Persönlich darf ich mich mit einen „gefühlsstarken“ und „hochsensiblen“ Kind beschäftigen dessen Entwicklung mir gerade viel Umdenken und Entwicklungsarbeit ermöglicht. Das empfinde ich grundlegend langfristig als positiv, kurzfristig ist es für mich aber auch echt sehr anspruchsvolle zeitintensive stressige Arbeit an mir selbst – die ich oft unterschätze…denke damit bin ich nicht allein 😉!


Für mich bedeutet der Umgang mit einem sensiblen und tief fühlenden Kind, wie ich es wohl auch mal war, dass ich es vor allem damit zu tun habe…

(Disclaimer: Einstufung der Bewertung beruht auf mir antrainierten gesellschaftlichen Verhaltensweisen und zum Teil neu erlernten 🙏🏻– also nicht alle so bierernst nehmen, denn ich stehe für die „Andersartigkeit“ 😉!)

ProCon
Sensible/Feinfühlig Enorme Gefühlstiefe
Stark ausgeprägte Sinneswahrnehmungen Starke Empfindsamkeit, schnell Überreizung speziell bei: Geräuschen, Spüren, Schmecken, Lichtreflexe
LebendigkeitSehr körperlich/Lautstark/ Grenztester
Kreativität / Liebe zum DetailPerfektionismus beim gestalten
WortgewandtheitPerfektionismus bei Aussprache 
Ausgeprägte Neugier/WissensdurstSchnell gelangweilt/gefrustet 
Ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl Impulsivität/Unberechenbares handeln

Ich finde es für mich wichtig in diesem Blog mal schwarz auf weiß aufgeschrieben zu haben wie ich mein Kind erziehen will – zur Orientierung in der Erziehung und für die persönliche Weiterentwicklung.

Zudem hoffe ich, dass es auch dir helfen kann deine Linie in Erziehung- und innerer Kind-Arbeit zu finden, um deinem Kind besser zur Seite zu stehen wenn es mal wieder zu wenig “funktionsfähig” in den Augen der Gesellschaft ist.


Zum Schluss noch ein Schulterklopfen an alle Mamas da draußen, inklusive meine, die täglich ihr bestes geben auch wenn die Umstände nicht immer rosig sind!Wir leisten großartiges und das mindeste, das wir dafür verdient haben ist unser Mitgefühl 💐 💖!


Von HerZen,

Silke

Die Rolle des Körpers…

Die Rolle des Körpers...
Zitat: Die Lösung eines Problems ist stets auf einer anderen Bewusstseinsebene zu finden, als auf der sie entstanden ist

Ich liebe das Zitat, keine Ahnung wer es erstmalig benutzt hat, aber es besagt für mich die oberste Regel des Seins: ein Problem das in meiner Gefühlswelt – also in meinem Gehirn – entstanden ist kann nicht durch mein Gehirn – durch exessives nachdenken und analysieren gelöst werden. Vielmehr liegt die Lösung darin auf eine andere Bewusstseinsebene zu gehen um es dort zu “bearbeiten”: im Körper!

Unser Körper ist unbestritten ein Wunderwerk der Natur, „dasjenige“ das uns Menschen erschaffen hat hat echt unglaubliches geleistet, denn wie lässt sich erklären:

Woher der Körper weis, wie er in der Entstehung des Menschen eines nach dem anderem zu entwickeln hat?

Welche Stoffe er wann bildet?

Wann welcher Prozess mit welchen Beteiligten Organen, Zellen oder Nerven durchlaufen werden soll?

Komisch das ich trotz meinen 41 Jahren mit meinem Körper, nun das erste mal das bewusst darüber nachdenke, denn ehrlich man ist doch im Alltag meist froh wenn alles läuft und vergisst bei den eigentlichen „Superstar“.

Die Füsse die einen täglich von A nach B eilen lassen, die Hände die fleissig im Büro auf der Tastatur klimpern, das Gehirn das uns dabei unterstützt kreativ und organisiert zu sein – alles Dinge für die wir täglich dankbar sein können.

Mittlerweile versuche ich zumindest morgens & abends dem Körper und seinen Einzelteilen 😉 mal bewusst Dank auszudrücken, um den sichtbaren Teil von mir wertzuschätzen dem ich viel abverlange.

Noch in der nahen Vergangenheit war keinerlei körperliches Bewusstsein in mir, denn aufgrund verschiedener Erlebnisse hatte ich unterbewusst die Entscheidung getroffen körperlich nicht mehr zu spüren und demzufolge auch weniger tief zu empfinden um weitere Verletzungen zu umgehen.

Auch wenn ich es vom Kopf her wusste, ist mir diese Herzens-Erkenntnis doch erst vor nicht allzulanger Zeit, da ich wieder gelernt hatte zu spüren gewusst geworden: Jede Wahrnehmung entsteht erst körperlich z. B. als Anspannung im Körper bevor sie das Nervensystem aufgreift und den Impuls zu einem Gedanken/Gefühl verarbeitet. 

Folgende Situation: Mir kommt jemand zu nahe denn ich nicht besonders gut kenne und auch nicht sympathisch empfinde, sofort ist da ein ganz sanftes leises Empfinden im Unterbauch das meinen Atmen kurz stocken und die Muskel anspannen lässt – Anspannung.

Dieser kleine Reiz, war so lange nicht mehr bewusst spürbar in meinem Leben, bzw. Ich habe ihn unterdrückt oder ignoriert so das er vielleicht erstrecht „weniger wurde“.

Denn ein großer Bestandteil meiner Hochsensibilität ist es genau solche feinste Antennen zu haben. Feinste Wahrnehmungen wie z. B. der plötzliche dezente Druck im Hals, wenn ich mein Bedürfnis nicht artikulieren kann oder das Unbehagen wenn mir jemand zu nahe kommt oder mich mit seien Erzählungen flutet, mir alles zuviel ist und meine Beine sich leicht anspannen um nicht gleich wegzurennen – was ich natürlich nicht tue ;).

All diese Signale die einem der Körper gibt und die ich ignoriere da ich meinen Körper nicht mehr wirklich gespürt habe bzw. Ihm nicht vertraute in der Wahrnehmung.

Alles nur aufgrund von Wunden die Jahrzehnte zurückliegen…klar waren diese nicht trivial aber will ich mich langfristig meines größten Schatzes berauben: nicht zu spüren.

Im Spüren liegt so viel Wissen darüber wie es einem gerade geht, er ist unser zuhause und das Haus unserer Seele.

Das merkt man spätestens schwarz-auf-weiß falls man mal einen lieben sterbenden begleitet oder einen lieben Menschen vor der Beerdigung nochmal sieht. Ohne die Seele, sieht und fühlt es sich nicht mehr wie der Mensch an der es vorher war.

Wenn also die Seele in Körper wohnt sollte er uns dann nicht mindestens so wichtig wie die Seele selbst sein?

Für mich ist es klar das ich im Namen meiner Seele und der Sehnsucht nach dem wieder „bei mir ankommen“ meinen Körper wieder mehr Tribut zollen möchte. Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt dazu da ich meine Themen sehe, wahrnehme und ab und an sogar gefühlsmässig zulassen & spüren kann.

Was mir hier wichtig ist, ist darauf hinzuweisen das man gerade wenn man unter Traumatisierungen leidet eine vorsichtige Herangehensweise an das Thema haben sollte und ich würde auf vorschlagen einen Profi dabei mit ins Boot zu nehmen. 

Einen Therapeuten oder noch besser Körpertherapeuten eures Vertrauens mit dem man mit der Zeit lernen kann es wieder zuzulassen etwas zu spüren – was einen wirklich berührt (meine nicht das spüren wenn einem was auf den Fuss fällt, das spürt man wohl in den meisten Fällen).

Nachdem ich schon einige innere Verarbeitungsprozesse durchlaufen habe, habe ich aktuell mal wieder etwas neues – diesmal körperliches Verfahren zur inneren Heilung für mich ausprobiert.

Ich bin schon öfter mal darüber in Büchern oder im Internet gestolpert, über „Somatic Experience“ entwickelt von Dr. Peter Levine. Es geht dabei grob umschrieben darum, den alltäglichen Stress den Traumatas (der Vergangenheit oder Gegenwart) im Leben auslösen auf Basis eines körperorientierten Ansatz zu reduzieren oder ganz zu lösen. Ich finde es handelt sich hierbei um einen exzellenten ganzheitlichen Ansatz um die Belastung von Traumata zu senken. 

Es hat lange gedauert bis ich für mich die richtige Ansprechpartnerin hierzu gefunden habe und wie es der Zufall so will ist auch sie, genau wie ich, der Philosophie des Zen zugewandt. Es hilft ungemein wenn man mit einem Coach auf einer Linie liegt bzw. In der selben Energie schwingt :). Maria Froschhauser kennt sich durch ihre Physio-Ausbildung nicht nur gut mit dem Körper sondern auch mit dem Zen-Mind gut aus. Ich hatte bereits zwei intensive Sitzungen und bin begeistert wie natürlich wir auf die Themen gestossen sind und sie so wundervoll bearbeiten konnten. Es entstanden wundervoll hilfreiche Bilder zur Heilung in mir, ein leichteres Empfinden und entspannteres energiereicheres Körpergefühl. Die dritte und letzte Sitzung für dieses Jahr ist bereits geplant und ich freue mich ohne intention liebevoll angeleitet durch Maria in die Sitzung einzutauchen.

Ich geniesse gerade den Prozess den diese körperlichen Sitzungen parallel zu meiner geistigen Weiterentwicklung in mir auslösen. Fange die Tage mit dem „Löwenherz“ Vergebungskurs von Laura an, der ist auch schon allein von den überflogenen Inhalten einfach bombastisch.

Fazit daraus ist für mich ich möchte meiner Seele – also mir – ein schönes zuhause gestalten und möchte meine körperliche Wahrnehmung und Bewusstwerdung für 2021 weiter im Auge behalten – ohne Druck, ohne Anspruch mit viel Mitgefühl auch wenn mal wieder ein schlechter Tag ist oder etwas dazwischen kommt ;).

Hier die drei Pfeiler der körperlichen Gesundheit und was genau ich dabei angehen möchte:

  1. Bewegung: Möchte endlich mal wieder joggen gehen und regelmässiger Yoga machen. An dieser Stelle danke an die wunderbare Sabine die eine der wenigen ist die hier in München „Traumasensibles Yoga“ unterrichtet. Sie macht das so liebevoll und kompetent, kann ich nur empfehlen.
  2. Gesunde/ausgewogene Ernährung plus Nahrungsergänzung: Mindful Cooking & Eating läuft ganz gut; Wichtig sind gerade für meine mentale Ausgewogenheit in der dunklen Jahreszeit: Vitamin D plus K2, Magnesium, B-Komplex & Omega 3/6 aus Algen (mit höherem EPA- als DHA-Wert!); Hört sich vielleicht viel an aber tut mir gut und ich muss sagen ich nehm es auch nicht unbedingt jeden Tag…aber tut gut.
  3. Körperliche Fürsorge -> Beispiel: Weniger Skin-Picking, öfter mal ein Bad nehmen und eincremen, Peeling etc.

Ich hoffe ich konnte euch etwas dazu inspirieren euer Wunderwerk der Natur mehr zu achten oder kennenzulernen in dem Rahmen der für euch gut ist.

Von Herzen,

Silke

Zeit für Wandel..

Zeit für Wandel..

Häufig hab ich in letzter Zeit den Ausdruck „es liegt etwas in der Luft“ verwendet, manchmal fühlt es sich an als ob diese „etwas“ sogar fast greifbar wäre.

Die Erde hat sich in den letzten Jahrhunderten immer wieder grundlegend verändert, genau wie der Mensch – unsere Haut schafft es sogar sich in einem Monat komplett rundzuerneuern.

Die Evolution in ein unaufhaltsamer Veränderungsprozess, dem auch wir unser Leben zu verdanken haben. Gerade eben spüre ich ganz deutlich wie sich die Energien um uns herum als auch das menschliche Bewusstsein sich enorm verändert – auch ganz normal.

Wenn ich wissenschaftlich unterwegs wäre und Möglichkeiten hätte es zu untersuchen würde ich eine Studie machen, die sicher belegen könnte das dies auch nicht unwesentlich mit der Weiterentwicklung unserer Gehirne zu tun hat. Evolution eben!

Da ich aber auch ein spiritueller hellfühlender Mensch bin, der an die Quantenphysik glaubt denke ich auch das vieles von einer Energieveränderung in oder um die Erde ausgeht.

Wie dem auch sei – der Grund ist nicht belegbar aber für mich definitiv spürbar. In den letzten Jahren ist bei so vielen Menschen so viel Neues forderndes/förderndes passiert, das kann für mich kein Zufall sein.

Bei mir jedenfalls war der Wandel ab 2016 spürbar und Anfang 2019 ging es für mich dann gefühlt richtig los. Zusätzlich habe ich noch eine „Wingwave“ Sitzung gehabt, die mir zwar sehr half traumatische Erbmasse meiner Familie abzulegen aber auch einiges bewege so das ich über kurz oder lang in einer handfesten Krise landete. Im Nachhinein betrachtet durchaus zielführend & positiv für meine Weiterentwicklung aber wenn man drinsteckt wird alles einfach nur so unendlich düster und angstvoll.

Doch jede Phase geht vorbei, als Mutter ist das übrigens auch mein lieblingsmotitationsspruch „ ach ja, die Phase xy die geht bald vorbei“…falls die Mütter unter euch wissen was ich meine 😏.

Dieses Jahr nahmen die energetischen Veränderungen und die Bewusstwerdung dann nochmal ganz schon an Fahrt auf so das ich mich auch Anfang 2020 nach langem Ringen für die „Rise up & Shine Uni“ by Laura Malina Seileranmeldete, zusätzlich zur herkömmlichen Therapie konnte mich diese super dabei unterstützen der Veränderung endlich ins Gesicht zu sehen, sie beim Namen zu nennen und aktiv an meiner negativen Glaubenswelt zu arbeiten.

Es war echt harte Arbeit für mich, dahin zuschauen wo es weh tut, Gefühle zu entdecken, Gefühle zu fühlen und Glaubenssätze aufzulösen. Unendlichen Dank an Laura für diesen Kurs und die Chance mit Veränderungen lernen besser umzugehen.

Veränderungen aktiv zu suchen und anzugehen war schon immer ein Teil meines Lebens, aber so groß und so umfängliche Dinge anzugehen das ist schon ein anderes Level das ich nur höchst ungern freiwillig angehe, bisher zwang mich meist das Leben dazu.

Was soll ich sagen, seither hat sich meine Bewusstheit enorm erhöht, ich sehe meine Schatten- und meine Licht-Anteile jetzt und kann deshalb besser nach Lösungen suchen um mich ins Gleichgewicht zu bringen.

Der zweite wichtige Entwicklungensschritt dieses Jahr ging für mich in Richtung Zen-Buddismus. Die YouTube Channel von Thich Nath Hahns Plum Village (Zen Mönch) und dem Daishin-Zen Kloster von Hinnerk Polenskiwaren mir gerade in Corona Zeiten wichtige Anlaufstellen für den täglichen Weg zurück zu mir/in mein Herz/in meine Mitte.

Aktuell, da ich mein Herzensprojekt angegangen bin und mir“Zensibility“(Blog & Podcast) im Ansatz aufgebaut habe steht die nächste Veränderung an die mich sowohl erfreut als auch beängstigt: der Weg zur Selbstakzeptanz um mein Licht leuchten zu lassen.Ziemlich viel gerade für mich das Schwanken zwischen der Freude, Versagensangst und damit verbundenen Scham.

Aber ich sage mir es ist allemal besser etwas versucht zu haben und daran gescheitert zu sein, als es nie versucht zu haben! Letzteres würde ich spätestens auf meinem Sterbebett bereuen!

Ich versuche mein Ego nicht die Oberhand bekommen zu lassen, denn für mich soll es bei Zensibility nicht um die Anzahl der Likes/Follower etc. gehen sondern darum das Leben von euch & mir liebevoller zu machen – so wie es eigentlich in der Realität von der Natur vorgesehen ist!

Ach wenn es „nur“ mir gut tut schöne Bilder zu gestalten und liebevolle Texte zu schreiben, die keiner liest – so sei es…insofern kann es also gar kein wirkliches „Versagen“ meinerseits werden- solange ich mir die Freude & Liebe nicht von der Angst kaputt machen lasse.

Ich bin mir sicher auch ihr spürt die Qualität dieser Zeit und erhöhte Bewusstsein auf die eine oder andere Weise und wahrscheinlich hat auch euer Leben gerade nicht „nur“aufgrund von Corona seine Herausforderungen. Lieg ich da richtig? Nun, die Zeit ist reif und wir sitzen im selben Boot. Wollen wir sie zusammen angehen die Veränderungen?

Gerne würde ich dazu von euch lesen, hier in den Kommentaren oder auf Instragramm (@zensibility_20)❤️.

Sorgt dabei gut für euch und findet das passende Tempo und Methoden& Impulse die euch dabei unterstützen! Ich drücke euch die ✊🏻.

Von 💖,

Silke

Gedanken zur Authentizität

Authentizität ist ein großes Wort, das mir immer wieder über den Weg läuft sobald es darum geht was ich mir für mich wünsche und was mir helfen kann um mehr in mir zu ruhen.

Gedanken zur Authentizität

Erst heute bin ich wieder in einem Podcast darüber gestolpert, komischerweise in einem Erziehungsratgeber zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation“.

Na ja, so komisch ist das wenn ich darüber nachdenke gar nicht, denn gerade wenn man erzieht sollte man sich „zwangläufig“ mit sich und seiner eigenen Persönlichkeit auseinandersetzen um dem Kind die eigenen Werte, gesunde Glaubenssätze und Selbstbewert mit auf den Weg zu geben.

Die Frage die mir hier gestellt wurde, war: „ Was würdest du deinem Kind mitgeben wenn du ihm eine Sache mit auf seinen Weg geben könntest?“ Da schoss es mir wieder durch den Kopf – das Wort „Authentizität“!

Anscheinend ist es jetzt an der Zeit sich mal mit dem Begriff und all dem was er für mich bedeutet, auseinander zu setzen. Wichtig sind mir hierbei folgende Fragestellungen:

– Wie definiere ich diesen Begriff für mich?

– Wie fühlt es sich an authentisch zu sein? Vs. Wie fühlt es sich an nicht authentisch zu sein?

– Warum bin ich nicht „authentisch“? War ich es jemals?

– Was bringt mir Authentizität für mein Leben ? Vs. Was ist wenn ich nie autentisch werde, wie sieht mein Leben dann aus? Gibt es nur „volle Authentizität“ oder auch „ein bisschen authentisch“ ?

Wie lautet also meine Definition des Begriffs der „Autentizität“ – puh…es erscheint mir so groß und wichtig dieses Wort, dabei komme ich mir selbst weitaus weniger wichtig und klein vor. Also liegt wohl genau hier mein Ansatzpunkt: das Wort steht dafür mich selbst wichtig zu nehmen – sprich für meinen eigenen Selbstwert. Bin ich authentisch, nehme ich mich selbst mindestens genauso wichtig wie das Wort ;).

Wenn ich mich wichtig nehme, dann nehme ich mir Zeit wahrzunehmen was ich spüre, fühle, denke und leite daraus mein ZUGRUNDELIEGENS Bedürfnis ab.

Hört sich so auf den Punkt gebracht eigentlich ganz leicht an – vielleicht liegt es ja an meinem alter Glaubenssatz der besagt: „ puh….das ist harte Arbeit für mich das zu erreichen“- aber irgendwie ist es mit einem Kopf voller Gedanken echt nicht wirklich einfach da überhaupt was zu erkennen. Demzufolge könnt ihr mir glauben, es ist’s ein Lernprozess der geübt werden will.

Es ist für mich also wichtig um überhaupt authentisch sein zu können das ich in Ruhe bei mir ankomme (Fokus meiner Energie auf mich & meinen Körper), Gedanken filtere/sortiere und daraus letztendlich meine Bedürfnisse erkennen kann.

Auch wie ich dann mit den Bedürfnissen umgehe gehört für mich zum „authentisch“ sein Dazu.
das wahrgenommene „Bedürfnis“Darf anschliessend aus meiner Sicht daraufhin überprüft werden Ob es wirklich Ein Herzensbedürfnis ist oder ein „Fake-Bedürfnis“- dahinter Steckt?

Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt: wie erkennt man den Unterschied?

Vielleicht hilft ein Beispiel es zu erklären, nehmen wir an ich spreche eine Einladung an Bekannte zum Café bei uns zuhause aus.

Ist es mir ein Herzensbedürfnis fühlt es sich warm, befreiend an und es lässt mich voller Vorfreude tanzen.

Es handelt sich um ein „Fake-Bedürfniss“ wenn ich die Einladung zum Beispiel nur ausspreche um die Erwartung von Menschen zu erfüllen aus Angst sie zu verlieren oder verärgern. Hier fühle ich keine wirkliche Freude, fühlt sich eher wie eine „erfüllte Aufgabe auf meiner To-Do Liste an“… kurzfristig vielleicht befriedigend aber nicht langfristig erfüllend.

Eigentlich theoretisch eine gute Erklärung, ich hoffe ich kann die Unterscheidung beim nächsten Mal selbst, auch noch mit dem Kopf in den Wolken, bei mir anwenden :). Also eines sei damit noch gesagt, auch wenn ich jetzt so allwissend daherrede, bin ich auch ein Mensch der die Theorie vor lauter Praxis oftmals aus den Augen verliert ;).

Ok, nehmen wir an wir haben jetzt unser Herzensbedürfnis identifiziert dann ist es zudem noch wichtig das Bedürfnis benennen und artikulieren zu können um authentisch zu sein.

Zusammengefasst ist also die Antwort auf die Frage was ist für mich die Definition von:

„Authentizität“ bedeutet in meiner Welt:

mich wichtig zu nehmen und mich zu spüren um so mein Herzensbedürfnis entdecken und artikulieren zu können.

Ausgehend von der Definition, war ich jemals authentisch? Ich denke ja, als Kind. Wenn man ein Kind ist ist man ein unbeschriebenes Blatt, frei von negativen Glaubenssätzen und anerzogenen Erwartungshaltungen, die einen dazu veranlassen können irgendwann nicht mehr authentisch zu sein.

Was ist es also was unsere „Authentizität“ beeinflusst?

Meiner Erkenntnis nach sind die Erziehung, indoktrinierte Glaubenssätze, anerzogene (gesellschaftliche) Erwartungshaltungen und eigene Erfahrungen die Basis für Schwankungen bzw. Veränderungen in der eigenen Authentizität.

Das wesentlichste Element das meine Authentizität beeinflusst hat waren Erwartungshaltungen. Es fällt mir deshalb heute noch immer nicht „ganz leicht“ zu spüren was sind meine Bedürfnisse sind und diese von Fake-Bedürfnisse aufgrund von Erwartungen/Gefühlen zu unterscheiden.

Da ich ein Perfektionist bin stellt sich für mich im Hinblick auf „Authentizität“ auch sofort die Frage nach dem Grad der Authentizität der als erstrebenswert gilt.

Kann man immer total authentisch sein oder ist man mal mehr mal weniger authentisch, je nach Tagesstimmung? Ich glaub alles was zu extrem in eine Richtung geht ist weder vom Erfinder gewollt, noch ist es gut für uns Menschen!

Also versuche ich mal wieder meinen Perfektionismus im Zaum zu halten 😉 und meine Tagesform im Hinblick Authentizität zu akzeptieren so wie sie ist. Da „Akzeptanz“ auch einer meiner größten Lernprozesse im Leben ist wird es somit nicht langweilig.

Last-but-Not-least lande ich bei meinen Gedankengängen zur Authentizität bei der Frage was ich mir eigentlich von mehr „Authentizität“ für mein Leben verspreche und was passiert wenn ich es nicht erreiche?

Das Gefühl das Authentizität in mir auslöst, habe ich ja oben kurz angesprochen, auf den Punkt gebracht ist es: innere Freiheit, Ruhe, Balance, wohltuende Leere.

Wenn ich authentisch bin, bin ich im Einklang mit mir selbst und folge meinem Herzen. Da ich zudem ein großer Fan der Quantenphysik bin und in „Energien“ denke, drücke ich es mal so aus: meine Energie ist wenn ich authentisch bin im Fluss und verbindet mich mit allen Lebewesen, der Erde und allem was Energie „ist“.

Eines der besten Instrumente für mich um Authentizität vor allem im Rahmen der Kommunikation aktiv zu leben ist der Ansatz der bedürfnis-orientierten Kommunikation – auch „gewaltfreie Kommunikation“ (nach Marshall Rosenberg) genannt. Einer der besten Podcasts zu dem Thema, besonders wenn es um Erziehung und die damit verbundene eigene Persönlichkeitsentwicklung geht, ist „ Familie verstehen; Das ABC der gewaltfreien Kommunikation“ von Coach Kathy Weber. Ich bin immer wieder begeistert wie sie es schafft Bedürfnisse hinter manch nervigen Verhaltensweisen von Erwachsenen und/oder Kindern zu entlarven und Tipps gibt diese bedürfnisorientiert an das Gegenüber zu adressieren. Echt geniale Arbeit die Kathy da leistet, dickes Danke von mir dafür!

Ich finde es echt spannend was da manchmal aus mir raussprudelt, wenn ich mich an meinen Blog setzte. Mir hat es mehr Klarheit und Orientierung für den weiteren Weg gebracht und ich hoffe das vielleicht der eine oder andere Impuls/Denkanstoß für euch dabei war.

Ich lasse es jetzt erst mal auf mich wirken und leg mich aufs Ohr!

Von Herzen,

Silke

Möglichkeiten…

Möglichkeiten...

Wir leben glücklicherweise in einer Welt in der uns alle Türen offenstehen, insbesondere hier in Deutschland. Mir persönlich ist dies auch gerade erst wieder bewusst geworden, genau dann wenn die Möglichkeit beschränkter vorhanden sind wie ggf. zu Coronazeiten.

Ich möchte an dieser Stelle keinesfalls eine Diskussion über die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit dieser Beschränkung von Möglichkeiten führen -obwohl ich es äußerst angebracht finde- vielmehr ist es doch spannend das einem immer erst auffällt was möglich ist, wenn es das nicht mehr ist 😏.

Ich möchte heute gerne, an meinem persönlichen Beispiel, beleuchten was Möglichkeiten einem „bringen“ und was sie einen „kosten“ können – sprich was sind die zwei Seiten der Möglichkeits-Medalie für mich.


Lange Zeit war mir aufgrund meiner Erziehung gar nicht bewusst, dass es für mich persönlich überhaupt Möglichkeiten gibt. Ich ging den Weg den mein Elternhaus mir vorgab und fühlte mich zwar nie sonderlich wohl dabei, aber hey…es ging vorwärts.

Ich nahm also eher unbewusst bzw. ohne mich klar zu positionieren berufliche Möglichkeiten war.
Das führte mich zwar weiter hinauf auf der Karriereleiter, war aber meist nicht sonderlich erfüllend. Was daran lag das ich selten eine Entscheidung für irgendeine meiner gefühlt „nicht existenten“ Möglichkeiten getroffen habe.

Damals existierten also weder berufliche noch private Möglichkeiten für mich, da ich aus einem kleinen Dorf kam und bei der Auswahl meiner Freunde und dem was ich tat auch nicht das letzte Wort hatte. Kennt ihr den Spruch: “Solange du deine Füße unter unseren Tisch stellst..“. Na ja, ich sehe es ihnen heute nach, dass ist nunmal die geltende gesellschaftliche Erziehungspädagogik der Zeit meiner Eltern.
Wir verwirren und verirren uns heute dafür in anderen Erziehungsansätzen von denen ich mich auch manchmal frage ob dies nicht zu extrem ist…aber anderes Thema 😏.

Das fehlen von Möglichkeiten machte sich irgendwann bereits beim Aufstehen am Morgen bemerkbar. Warum aufstehen wenn alles so dahin läuft und man keinen Spielraum hat? Alles schön irgendwie keinen Sinn zu ergeben und war so düster und belanglos. Viele Jahre lang eingeübt verhalf mir diese Denke zu einem tief angelegten destruktiven Glaubenssatz.

Irgendwann ist es einem gar nicht mehr bewusst warum man sich am Morgen so komisch fühlt, erst durch achtsame Wahrnehmung meiner Gedanken kam ich langsam drauf warum mein Körper sich so angespannt fühlt und der Geist darauf mit bestimmten Gedanken reagiert.

Ich begann mit Körperwahrnehmung, achtsamen erfühlen und aufspüren des Gefühls im Körper bis hin zum täglichen Umprogrammierung des Glaubenssatzes anhand folgenden Mantras: „Jeder neue Tag ist voller Möglichkeiten für mich“.

Das hineinspüren, visualisieren und fühlen dieses Satzes verhalf mir in monatelangem Training Linderung von morgendlichen Ängsten, Unlust bzw. Frustration.

Die Entdeckung das es viele Möglichkeiten gibt und man diese jeden Tag aufs Neue für sich nutzen kann, gab mir viel Kraft und positive Energie zurück.

Anders in den Tag zu starten war für mich echt eine der schönsten und größten Geschenke überhaupt, viel leichter und mit mehr Energie, Motivation, Mitgefühl und auch etwas Freude auf das was kommen mag. Zugegeben es klappt noch nicht annähernd so oft ich das gerne hätte, aber das Training macht für mich langfristig den Unterschied.

Somit ist es auf der einen Seite sehr befreiend Möglichkeiten zu haben, das ist das eine Ende der Fahnenstange für mich. Auf der anderen Seite, gerade an Tagen wie heute, kann es auch schnell ins andere „Extrem“ der innerlichen gedanklichen Überflutung aufgrund von Möglichkeiten können – Druck entsteht.

Ich habe viel Interessen und wenn ich erstmal an einem Thema dran bin tauche ich voll ein und es fallen mir mega viel Ideen dazu ein – eine Flut von Gedanken entwickelt sich. Die Kreativitätswelle erfasst mich dann manchmal förmlich und droht mich zu erdrücken.

Eines ergibt dann das andere und schon drehen sich alle Rädchen in meinem Gehirn wild durcheinander. Ich verfalle in eine regelrechte Euphorie und verliere den Kontakt zu meinem Körper. Der Puls ist schnell, der Kopf raucht, alles auf Autopilot – kurz vor der Explosion 😏. Wenn ich diese Energie körperlich verbrennen würde, würde ich meine Bikinifigur ohne Probleme halten können 😜.

Wo ist die Handbremse? Sofort Druck rausnehmen und mich Erden! Sobald ich die Erde und meinen Körper wieder bewusst spüre und das am besten unterstützt von konzentrierter Atmung, kehrt langsam wieder Ruhe in mir ein. Alle Energie die durch die Entdeckung der Möglichkeiten, in die Außenwelt freigegeben wird muss wieder gebündelt in meine innere Mitte fließen um in Balance zu kommen.

An vielen Tagen ist das Leben echt ein Drahtseilakt zwischen dem Frust fehlender Möglichkeiten und dem Überfluss der Möglichkeiten.

Besonders spürbar wurde mir das erst wirklich im März als Corona uns dazu zwang 4 Wochen nicht aus dem Haus zu gehen. Zunächst war ich so frustriert über die fehlenden Möglichkeiten und hatte wohl Angst was zu verpassen, was mich echt bedrückte.
Als mir das dann bewusst wurde konnte ich langsam üben gegenzusteuern, um mich wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Es war ein spannendes Experiment von der einen Seite der Fahnenstange (fehlende Möglichkeiten), über die angenehme Balance in deren Mitte, hin zu „alles ist wieder möglich-los gehts“ überzugehen.

Im April/Mai war ich in der entspannten Mitte bis alles wieder erlaubt war und im Juni/Juli eine Flut von „es gibt so viel zu erleben…packen wir es an“ über mich schwappte.

Im Leben gilt es somit für mich, bildlich gesprochen, diese Gedankenflut -ausgelöst durch Möglichkeiten -zu glätten und wieder ruhig wie ein weiter Ocean zu werden 😏.

Ich denke ich möchte auch deshalb langsam mal raus aufs Land ziehen um den Möglichkeiten-Druck auch realistisch nicht mehr zu haben. Doch irgendwie komisch, von was man sich heutzutage alles unter Druck gesetzt fühlen kann 😜.

Was sind Möglichkeiten für euch – ohne darüber nachzudenken?

  • Bedrohung/ Angst,
  • Inspiration,
  • Sorge,
  • Freude,
  • Chance,
  • Hoffnung?

Mein Fazit ist: früher waren sie, falls wahrnehmbar, definitiv Bedrohungen/Angst. Heute bin ich glücklich das ich nun immer mehr ihre inspirierende Freude in mich integrieren kann…mal besser mal schlechter – aber wenigstens von allem was 😊!

Von Herzen,

Silke