Der schmale Grat sensiblen erfüllten Lebens

Der schmale Grat sensiblen erfüllten Lebens
Der schmale Grat zwischen Empowerment & Selbstabwertung bei hoch- und traumasensiblen Menschen

Oft ist es, wenn es um Gefühle und ihre Wirkung auf uns geht, nur ein sehr schmaler Grat zwischen „Empowerment“ und „Selbstabwertung“.

Als hoch- und traumasensibler Mensch, der viel, tief und intensiv auf allen Ebenen empfindet, ist dieser „schmale“ Grad oftmals noch zarter und ähnelt eher einem Drahtseil.

Ich finde den Vergleich „Tanz auf dem Drahtseil“ für mein Leben als hochsensible sehr passend.

Es gibt so viel an Information, Gefühlen, Körperempfindungen im innen und außen, die oft auf mich hereinströmen.

Zudem nimmt man als hochsensibler bewusst jeden Sachverhalt in seiner Dualität wahr. Als Empath erkennt man schnell, alles im Leben seine zwei Seiten hat. Es liegen so unglaublich viel farbliche Nuancen zwischen Schwarz und Weiß!

Oft ist die Wahrnehmung beider Seiten so intensiv, dass ich meine eigene „Stimme“ gar nicht mehr so richtig höre und mich erst mal wieder zentrieren muss, um meine Bedürfnisse und Grenzen klar zu erkennen.

Viele Menschen „schützen“ sich vor dieser Reizwahrnehmung, indem sie vermeiden genau hinzuschauen, denn den „anderen“ mit seiner Seite zu sehen, birgt definitiv viel schattige Gefühle, die man nicht unbedingt haben möchte.

Meine Form des sensiblen „Schutzes“ ist definitiv die Achtsamkeit: bewusst der Realität ins Auge schauen, im Moment ankommen, atmen oder auch erst mal der Rückzug – je nachdem, was gerade für mich achtsam ist.

Die Herausforderungen des Alltags sind gerade enorm und dann kommt auch noch das transgenerationale bzw. eigene Traumagepäck hinzu, das jeder von uns zu tragen hat.

Was aktuell mein Sofort-Nothilfeprogramm ist, wenn mal wieder alles zuviel wird und kein „Schutz“ hilft ist die Natur!

Zu sehen, wie wunderschön die Natur ist, die liebevoll alles in Einheit existiert, macht mich, als empathischer Mensch immer sehr ehrfürchtig und wärmt mir das Herz.

Jede Sekunde davon achtsam zu nutzen zu lernen, bevor wieder das „leiden“ über einem hereinbricht ist wichtiger denn je für uns geworden.

Ich denke egal ob hochsensibel, traumasensibel oder einfach „Mensch“ Sein – wir alle kennen den täglichen Tanz auf dem Drahtseil genau, empfinden ihn nur unterschiedlich „bedrohlich“.

Je mehr ich als sensibler Mensch es schaffe bewusst, mitfühlend und achtsam für mich zu denken, desto mehr bin ich in der Lage die „empowernde“ Seite einer Situation zu erkennen und mich nicht von meinem „inneren Kritiker“ heruntermachen zu lassen.

Das wunderbare sensible Potenzial, das man in sich entdeckt, wenn man sich mit sich selbst beschäftigt, birgt so viel kreatives Potenzial zur Heilung unserer inneren kindlichen Wunden.

Mit Wissen um sich selbst und um Achtsamkeit, wird es mit der Zeit leichter sich auszurichten auf ein wohltuendes SELBSTbewusstes Leben.

Wir lernen unsere Lebensenergie besser für uns zu nutzen, gerade dann, wenn wir mal wieder mitten im Wachstumsprozess sind uns mit den „Schmerzen“ herumschlagen dürfen.

Wir dürfen lernen, die Natur des Lebens zu akzeptieren und unser Kontrollbedürfnis aufzugeben – es wird uns statt der gewünschten Sicherheit nur mehr Frust bringen!

Mir persönlich helfen dabei die vier edlen Wahrheiten des Buddhismus am meisten:

1. Das Leben ist Leiden

2. Das Verlangen ist der Ursache des Leidens

3. Das Leiden kann beendet werden

4. Es gibt einen Weg der zum Ende des Leidens führt ( der achtfache Pfad)

Mag sich erst mal niederschmetternd anhören, aber das Ganze ist ein „sicherer“ Rahmen für ein Leben in dem „Ent-Täuschung“ nicht auf der Tagesordnung stehen.

Als Grundlage für den Weg, der das „Leid“ beendet, wird im Buddhismus der achtfache Pfad gelehrt, ein Blick auf die Stichpunkte lohnt sich bereits:
1. Rechte Ansicht
2. Rechtes Denken
3. Rechte Rede
4. Rechtes Handeln
5. Rechter Lebenserwerb
6. Rechtes Streben
7. Rechte Wachsamkeit
8. Rechte Sammlung

Wer mehr über diesen achtfachen Pfad erfahren möchte, findet auf der liebevoll gemachten Seite von „religionen-entdecken.de“ gute Informationen.

Von HerZen,

Silke

Vom achtsamen Leben mit mentalem Schmerz

Vom achtsamen Leben mit mentalem Schmerz
Vom achtsamen Leben mit mentalem Schmerz

Ich liebe es mir die Instaprofile von Menschen anzusehen, die die Welt voller Leichtigkeit, Neugier und Freude entdecken – sei es im Rahmen von „Vanlife“ oder „einfach“ mal „loszuziehen“.

Natürlich ist nicht immer alles so wie es scheint, in der „Glitzer“ Welt von Instagram!

Aber viele scheinen diesen tiefen seelischen Schmerz, der an der eigenen „Existenzberechtigung“ nagt und einen oft „beschäftigt“ und einen von Dingen abhält, nicht zu kennen. 

Was mich für sie wirklich freut 🙌🏻! Nur war das noch nie meine Realität und Ratschläge wie: „lass einfach alles Alte hinter dir“, führen bei mir eher zu destruktivem Schamgefühl und Selbstablehnung! Nicht hilfreich❣️

Für mich gilt seither, um meinen „Vergleichs-Schmerz“ zu reduzieren: mich an Menschen die ähnlich „ticken“, indem sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben, zu halten“!

Viele Menschen posten von den schönsten Orten zu denen sie mehr oder weniger „spontan“ aufgebrochen sind.

Vielleicht auch  nicht ganz einfach für sie, aber sie „zerfleischen“ sich gefühlt nicht dabei.

Klar, man findet Coping-Strategien, sucht Wege um Sicherheit & Halt im Leben zu finden um so mehr „Freiheit“ zu haben. Aber das ist mit enorm viel „Arbeit“ verbunden, was auch Lebensenergie kostet.

„Leider“ muss ich sagen, mach ich mir aktuell viel Druck mit meiner Entwicklung.
Für Business und mein Kind – um ihm ein „besseres“ Vorbild“ zu sein. Ihr merkt schon da kommt die Perfektionistin durch – Achtsamkeitsalarm 🚨❗️ 
Klassisches Mama-Thema, wir können es schlecht glauben das wir gut genug sind!

Also innehalten, durchatmen, sich zentrieren um so klar zu sehen: wie geben immer alle zu jeder Zeit unser bestes❣️

Alles andere ist nicht konstruktiv und führt genau in die entgegengesetzte Richtung❗️

Noch dazu glaube ich fest daran das wir alle hier sind um verschiedene Lernerfahrungen auch bewusst zu machen, auch wenn wir sie unseren Kindern gerne ersparen würden. Darauf zu vertrauen bringt mir viel Entlastung, die ich oft brauche.

Meine Energie die mir zur Zeit für „Wachtum“ zur Verfügung steht gilt es also immer wieder zu neu zu bewerten und mich darauf auszurichten um in Balance zu sein.

Es gibt oft auch den Fall, dass es achtsamer für mich ist, aufgrund meiner aktuellen energetische Kapazität & Ressourcen Dinge gerade nicht zu tun, die ich grundsätzlich aber wieder tun möchte wie:

  • bestimmte Verabredungen wahrzunehmen 
  • mal wieder wegfliegen und meine Flugangst zu „beherrschen“
  • Mich mit meiner Familie in Hawaii niederzulassen und jeden Tag die wohltuende Sonne zu genießen 😌.

Es nutzt mir nicht immer „Sachen“ sofort zu tun wenn ich aber gefühlt noch nicht bereit dafür bin: Wenn ich mein Nervensystem damit komplett überfordert ist, ich keine Freude dran habe, energetisch draufzahle und vor allem nicht mit vollem Herzen dabei bin.

Es gilt im Leben mit psychischen Themen viel mehr achtsam mit sich zu sein und zu lernen genau abzuwägen, was man sich zumutet! Dieser Prozess darf dauern, je nachdem wie viel man hier mitbekommen hat und was einem an mentalen Hürden im Weg steht.

Einige verstehen das gar nicht, dass für mich nicht immer „alles möglich“ ist. In der Coaching-Szene, in der ich mich beruflich umtue, kriegt man dann gelegentlich mal zu hören:

  • „dann hast du einfach noch nicht das richtige „Tool“ gefunden“ oder besser noch
  • „dann hast du mein Coaching noch nicht ausprobiert“ oder manchmal sogar das heftigste
  • „dann strengst du dich einfach nicht genug an“ – 🫡fragwürdig!!

Viele Fragen auch: „warum propagierst du eigentlich ein besseres #achtsameres Leben wenn du es selbst noch nicht geschafft hast dich „innerlich frei“ zu machen“?

Den Menschen möchte ich sagen, weil ich das kann!

Zudem weis ich um die sensiblen Besonderheiten und neurologische Vielfalt von Menschen, was wichtig ist um nicht alle über einen „Kamm zu Scheren“ und wirklich individuell von HerZen mit Menschen arbeiten zu können.

Außerdem möchte ich dazu beitragen, dass Tabuthema „psychische Krankheiten“ weiter zu entstiegmatisieren. Denn mal ehrlich, die Frage ist: Wer hat denn nicht zumindest mal episodenweise psychische Themen?

Es darf heutzutage kein Tabu mehr sein, zu sagen, wenn dass es einem mental nicht gut geht!

Zudem entwertet es einen Menschen schon gar nicht in Bezug auf sein Potenzial, sein Wissen, sein Können und seine Skills!

Es darf „Normalität“ werden, dass mentaler Schmerz & Krisen auf der „Reise“ dazugehören, ohne ihre Potenziale und den Wert des Menschen zu begrenzen❣️

Ich selbst habe mich lange Zeit geschämt, mir in der Apotheke Medikamente zu holen, die mir zum Glück immer geholfen haben.

Trotzdem bin ich immer mal wieder am hinterfragen ob die Medis langfristig wirklich nötig sind?

Aus Egogründen, denn  ich habe gelernt zu denken: „wer es nicht auch so hinkommt ist zu schwach“!

Falsch: es kann auch einfach an einen anderen Stoffwechsel, einem „gestörten“ Darm-Mikrobiom – also diversen biologischen & physiologischen Prozessen, die „anders“ laufen liegen, die auf jeden Fall keiner willentlich beeinflussen kann!

Ganz davon abgesehen das man eine Depression nicht mit „Willenstärke“ bekämpfen kann.

Spannend fand ich mal wieder zu erleben, wie sehr unsere Stimmung doch von den Bakterien im Darm real beeinflusst wird.

Ich hatte zu Ostern das erste Mal total extrem Mal Magen-Darm. Neben der körperlichen Belastung dauert es auch echt eine Zeit bis sich meine Stimmung wieder hin zu „normal“ reguliert.

Klar meine Medis sind draußen aus dem System und dürfen erst wieder wirken, aber der Darm und seine Wirkweise für unsere Psyche ist einfach Wahnsinn.

Manche Prozesse sind ohne intakte Darmflora einfach nicht funktionsfähig und schon gar nicht zu kontrollieren!

Das ist zwar nichts grundlegend Neues, aber es am eigen Leib zu erfahren, zeigte mir persönlich das meine gesunde Ernährung mich hier grundlegend mental unterstützt.

Bezüglich der Einnahme von Medikamenten habe ich immer eher die Einstellung, weniger ist mehr.
Aber zum „Glück“ nicht zwingend, wenn es um meine mentale Selbstfürsorge geht. Denn ich habe in der Familie erlebt, wie viel kostbare Lebenszeit und Freude man einbüßt, wenn man sich dieser Option verweigert.

Ich möchte mit diesem Stigma brechen und euch sagen: Es kann so hilfreich, achtsam und ein Akt der #selbstfürsorge sein diese Medikamente zu nehmen. Das sage ich in vollem Bewusstsein meiner oftmaligen Ambivalenz zum Thema Medikamente.

Auch ich darf das noch vollumfänglich einsinken lassen, denn jedes Mal wenn es mir gut geht oder sich was an der Medikation ändert, ist mein Ego erstmal in „brauch ich nicht mehr“-Stellung.

Mir haben die Medikamente aber ganz klar geholfen, zu überleben, mich besser kennenzulernen und zu wachsen – was ich nicht wirklich für möglich gehalten habe.

Gerade da das Leben unberechenbar ist und in letzter Zeit viele „Schicksalsschläge“ ums Eck kamen, halfen mir Medikamente erst wieder klar zu sehen und „weiterzumachen“. 

Gerade wenn man mit Trauma & Hochsensibilität, was sich m. E. nach gegenseitig bedingt, im Leben konfrontiert ist, sollte man offen und achtsam für sich ausprobieren, was dem eigenen System guttut und was nicht.

Für mich geht es selbst als Betroffene immer noch darum mich frei zu machen von der „Scham“ der psychischen Erkrankung, und auch euch dabei zu unterstützen❣️

Deshalb sind meine Beiträge vielleicht oft sehr tief und nicht immer „bunt“ – wobei ich mir grafisch Mühe gebe 🤭. 

Aber lebensnah zu berichten, ist zwischenmenschlich viel wertvoller, möglichst ohne den eigenen Müll abzuladen und dabei zu inspirieren!

Die mentale Gesundheit ist eine Reise🧳 zu sich selbst, auf der man vieles von allen Seiten zu hinterfragen & betrachten lernt❣️

Zudem macht einen das Thema offen für die wunderbare „Vielfalt“ der Menschenlichkeit – ob ich es nun „neurobiologische Störung“, „Krankheit“ oder einfach „Vielfalt“ nenne.

Wobei ich durch die begriffliche Differenzierung nicht die enormen Symptome und Schmerzen die psychische Krankheiten beinhalten, verharmlosen will.

Rein gesellschaftlich ist es wichtig eine „Diagnose“ zu haben um Hilfe zu bekommen. Rein menschlich hat es mich persönlich immer gestört, in „Krankheiten“zu denken, da ich mich davon auf eine „Sache“ reduziert fühle.

Denn aktuell ist unsere Gesellschaft noch weit weg von „Offenheit“ im Bezug auf psychische Krankheiten, vor allem im beruflichen Kontext! Was gerade hier ungemein wichtig ist, denn hier verbringen wir enorm viel Zeit und gerade hier entstehen „Krankheiten“ oft erst!

Wenn die Wirtschaft bereit ist hinzuschauen, und offen, ehrlich und menschlich damit umzugehen, könnte ihnen das sicher auch viel Geld das für krankheitsbedingte Abwesenheit „anfällt“ einsparen.

Wenn Geld denn immer im Fokus steht: warum es nicht aus diesem Blickwinkel betrachten?
Ist es zu heikel, sind Zahlen zu schwer zu beschaffen?

Ich glaube nicht. Auf jeden Fall würde es zu besseren Arbeits- und Gesundheitsbedingungen von Menschen führen!

Wenn so zurückblicke, hat mich meine „Krankheit“ jedoch einiges wichtiges gelehrt:

  • Über den Tellerrand hinauszublicken 
  • Nicht aufzugeben!
  • Mich endlich kennenzulernen, meine Bedürfnisse & Grenzen
  • meinen Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz zu verbessern … auch wenn da noch was geht 🙃.
  • Nach passenden, individuellen Lösungen für mich zu suchen!
  • Meine Gesundheit zur obersten Priorität in meinem Leben zu machen!
  • mein Leben zu verändern, zu einem erfüllteren „Sein“. Und ja: manchmal geht es auch schlichtweg nur ums „überleben“, das darf ich mir dann auch zugestehen! Denn es wird einen viel zu häufig, gerade in meiner „Bubble“, suggeriert das „überleben“ ein zu kleines Ziel ist!

Ich sage das kommt immer auf den Mensch, seine Ressourcen, seine Geschichte an – es gibt ganz klar immer wieder Tage da sagt man sich „bin froh das der Tag vorbei ist“ und das darf dann auch gut so sein!

👉🏻Überleben wir denn nicht alle oft „nur“? Ist dass verwerflich, hey wir leben? Schon mal die wenig beleuchtete Seite betrachtet?

Mir reicht es oft auch „nur“ zuhause zu sein, zu meditieren oder die Natur zu genießen das geht dann, selbst an Tagen des „Überlebens“ noch.

Gerade wenn man mit psychischen Themen seinen Weg finden möchte, darf ich euch zur Entlastung sagen: es darf Zeit dauern und achtsam in eurem Tempo gehen❗️

Klar kann es machmal der Fall sein, wenn ein Thema gerade „reif“ ist das es „entscheidungsfähig“ ist, aber oft ist das ganze doch eher ein Prozess dahin.

Wir dürfen mehr und mehr den Druck rausnehmen und uns so entwickeln wie es uns gut tut!

In dem Vertrauen das alles zur richtigen Zeit passiert! 

Für mich heißt das auch mal wieder weniger „wachsen“ wollen und einfach „Sein“❣️

Wichtig ist in Zusammenhang mit psychischen Themen auch die Definition des Begriffs „Erfüllung“ oder „Erfolg“: wo will ich genau hin und wie kann ich das realistisch mit den Ressourcen die mir zur Verfügung stehen schaffen?

Das hilft ungemein um den Druck rauszunehmen aus dem Spiel des gesellschaftlichen „Mithaltens“ oder „Verpassens“.

👉🏻Ich bin trotzdem noch ein absoluter Fan von „Dream big“ aber es muss vor allem achtsam zu meiner verfügbaren Energie passen❣️

Wichtig auf eurer Reise zu mehr psychischer Gesundheit ist auch zu wissen das „Diagnosen“, die nicht immer leicht sind zu stellen sind, auch mal daneben liegen können.

Ich persönlich folge da immer meiner Intuition, die ich mittlerweile besser vom Verstand getrennt betrachten kann.

Wenn sich eine „Diagnose“ also nicht passend für dich anfühlt und verordnete Medikamente nicht anschlagen, wünsche ich dir das du die Stärke entwickelst deine Meinung darüber in deinem Tempo zum Ausdruck zu bringen – auch das ist ein Weg!

Ich persönlich wurde immer „nur“ auf Depression behandelt wobei meiner Erachtens das Trauma und ggf. ADHS, klar durch mein Leben ziehen.

Also zieh ich jetzt mal los und besorg mir einen Termin zur ADHS „Diagnostik“ möglichst mit EEG ist aussagekräftiger als tausend Fragebögen.

Ich möchte genau hinschauen und ausprobieren wie es sich anfühlt mit eine weiteren Pille zu nehmen um meine meine Lebensqualität zu verbessern.
Denn es darf auch mal nicht „auf die harte Tour“ gehen❣️

Wer weiß wie selbstzerstörerisch und quälend mentaler Schmerz  ist, wird mir zustimmen wenn ich sage: „lets try & see if it works“!

Denn sich selbst weiter zu „quälen“ ist alles andere als „sexy“ 🤭 und beraubt mich der einen oder anderen Erfahrung die ich mit Pille vielleicht ja machen kann 🤔

In dem Sinn hoffe ich euch das ich euch bisserl Hoffnung & Inspiration zum achtsamen Umgang mit eurem mentalen Schmerz hab geben können!

Von HerZen💖,

Silke

Innere Wahrheiten für ein „leichteres“ sensibles Frau & Mama „Sein“

Innere Wahrheiten für ein "leichteres" sensibles Frau & Mama  "Sein"

Nur du weißt aufgrund deiner Erziehung, deiner Geschichte, was gut für dich ist!

Ebenso weißt auch nur du, und maximal dein Partner, was aufgrund der Geschichte eures sensiblen Kindes für es gut ist!

Klingt glasklar, verständlich und würde auch aus vollem Herzen von jeder Mama und Mensch so unterschrieben werden können!

Wäre da nicht der Verstand, der sich oft meldet in Form des inneren Kritikers, der bei allen Menschen mit einer mehr oder weniger „intensiven“ Geschichte oft schnell aufschreit!

Wir hochsensiblen Menschen sind dafür besonders anfällig, unsere „innere Stimme“ extrem „laut“ wahrzunehmen und uns oft nicht so einfach davon abgrenzen zu können.

Wenn dann noch die intensive Wahrnehmung all der Dinge, die gerade um uns herum passieren dazukommt (Lautstärke im außen, Kommentare, Gerüche, eigene Gefühle & Trigger), ist unser System (Gehirn & Nerven) schon schwer beschäftigt damit all diese Informationen zu verarbeiten.

Es ist ganz normal und natürlich das man in solchen Momenten als sensibler eigentlich Distanz & Ruhe bräuchte um sich zu sortieren um dann aus vollem Herzen „authentisch richtig“ handeln zu können.

Wenn wir überreizt und nicht zentriert in unserer Energie sind, verfallen wir sensiblen oftmals schneller in Abwertungsspiralen und Selbstzweifel – die uns von unserem inneren Kritiker als auch vom „Außen“ auferlegt werden. Was zur Folge hat, dass wir unsicher werden, an Kraft und Lebensenergie einbüßen!

Entscheidungen zu treffen, die oft nötig sind, gerade im Zusammenhang mit „plötzlich auftauchenden“ Situationen, kann uns hochsensiblen Menschen dann schon einiges abverlangen!

Dennoch: wir alle geben immer unser Bestes, je nachdem was unser Nervensystem und unsere Lebensenergie gerade hergibt! Wir können faktisch „nur“ geben, was wir gerade verfügbar haben – und das ist meist noch sehr viel.

Lasst uns bewusst hinsehen, wenn dann oft die „Schuldgefühle“, die uns der innere Kritiker einredet, anklopfen!

Lasst uns dem Kritiker liebevoll aber bestimmt sagen: Hey du, ich gebe hier mein bestes – das ist genug! Nicht ich bin hier das Problem, sondern du – du quatschst mir dauernd dazwischen und raubst mir wichtige Lebensenergie!

Wir dürfen darauf vertrauen, dass es genug ist – dass wir genug sind!

Alles, was uns im Leben passiert, passiert aus einem Grund: damit wir lernen, wachsen und uns liebevoll entwickeln!

Leider sind wir alle von dieser „inneren Wahrheit“ im Laufe der Jahrhunderte mehr und mehr getrennt worden – dennoch können wir jederzeit wieder in den wohltuenden Genuss der Wahrheit kommen, wenn wir uns darin üben!

Folgende inneren Wahrheiten können uns als sensible Frau & Mama – mit sensiblen Kids das Leben wesentlich erleichtern: die Gewissheit, das:

  • wir immer unser Bestes geben – in unserem eigenen Sinn, als auch im Sinne unserer Kids!
  • unser persönliches Wohl für uns, auch als Mama, an vorderster Stelle stehen darf!
  • das Leben es immer gut mit uns meint und nichts passiert, was nicht „gut“ für unsere eigene Entwicklung als auch für die Entwicklung unseres Kindes ist. Was auf Verstandesebene nicht einfach anzunehmen ist, aber dein Herz kennt die Wahrheit.

Also lasst uns bitte bewusst darüber sein, was in uns Sensiblen in „Stresssituationen“ alles vor sich geht – und lernt milde und mitfühlend mit euch zu sein, wenn es gerade mal wieder „zu viel“ ist.

Vor allem du: liebe sensible Mama, lass dich nicht beirren!

Atme tief durch und zentriere dich, um wieder klar zu sehen: Du kennst deine sensiblen Bedürfnisse und die deiner Kids und du handelst entsprechend – nach bestem Gewissen!

Es ist oft nicht einfach, aufgrund der eigenen Empathie und der „energetischen“ Offenheit für die Außenwelt zu fühlen, was du oder dein Kind gerade benötigst. Dennoch: Du gibst immer dein Bestes, das reicht vollkommen!

Viel strömt an Informationen & Meinungen täglich auf uns ein und das macht es für uns „intensiv aufnahmefähige sensible Menschen“ zu einem Drahtseil-Akt unsere Bedürfnisse zu erkennen und sie entsprechend zu berücksichtigen! Aber wir tun, was wir können und dürfen hier auch langfristig noch dazulernen.

Vergiss dabei bitte jedoch nie: Es ist wichtig, dass nicht „nur“ die Bedürfnisse deines Kindes, sondern vor allem auch deine eigenen Bedürfnisse von dir gesehen & ausgedrückt werden! Nicht nur für deine eigene Gesundheit, sondern vor allem auch für dein Kind. Das soll jetzt keinen Druck aufbauen, eher achtsam ein Bewusstsein dafür schärfen!

Denn sensible Kinder haben ein Radar dafür, wenn du nicht „authentisch“ oder angespannt bist und spiegeln dich dann oft in ihrem Verhalten.

Oft fragt man sich dann: hey, warum verhält sich mein Kind gerade so? Doch wenn du dich traust bewusst hinzusehen erkennst du, dass es eine Reaktion auf deine eigenen Gefühle ist!

„Schuld“ an deinen Gefühlen oder für das Verhalten deines Kindes gibt es dabei nicht, es geht vielmehr um eine energetische Kettenreaktion, die natürlicherweise abläuft. Zudem ist „Emotionale Schuld“ ist auch kein reales Konzept, es ist nur das, was unser innerer Kritiker oder die „Gesellschaft“ und gerne glauben lassen mag, damit ihre Ansprüche erfüllt werden.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen ist das Wichtigste als sensible Mama für eine wohltuende die Verbindung mit dem sensiblen Kind ist es: für sich selbst „körperlich“ und „emotional“ sorgen zu lernen, um dem Kind ein Vorbild zu sein.

Denn Vorbilder sind das, was Kinder benötigen und wodurch sie am „besten“ lernen. Zudem ist es für unser erfülltes Frau & Mensch sein unendlich wichtig unsere Lebensenergie stabil zu halten, um langfristig gesund und erfüllt zu „Sein“.

Du musst dich nicht verändern, liebe sensible Frau und/oder Mama, du darfst nur wieder bewusster und achtsamer mit dir umgehen, lernen um erfüllter mit dir, deinem Kind, deinem Partner, deiner Familie und allen Menschen um dich zu „Sein“!

Von HerZen,

Silke

Von sensiblen Arbeiten im Angestelltenverhältnis

Zumindest aus meiner 17-jährigen „Erfahrungsperspektive“ 🙂

Von sensiblen Arbeiten im Angestelltenverhältnis
Titel der Story: Anleitung für ein „erfülltes“ (hoch)sensibles Arbeiten im Angestelltenverhältnis

Ja ich weiß wir befinden uns noch immer in „energiegeladenen“ pandemischen Zeiten, in denen alle Menschen froh sind einen „festen“ und „sicheren“ Arbeitsplatz zu haben, um halbwegs bei klarem Verstand zu bleiben und zu „funktionieren“.

Wirklich alle?

Ich meine ich war nie so wenig unterwegs im außen und hab nie so wenig neue Menschen persönlich kennengelernt wie gerade, aber alleine was ich in meinem kleinen Umfeld und in einer wertschätzenden liebevollen Social Media Bubble erkannt habe ist, das gerade in der Pandemie total viele sensible Menschen aufgrund der „schwierigen“ Umstände gemerkt haben, dass sich in ihrem Leben, ganz besonders beruflich etwas ändern darf – vielleicht sogar muss!

Das die Zahlen der psychischen Erkrankungen so hoch gegangen sind liegt m. E. ganz klar an der Angst, der Unsicherheit & den zusätzlichen Belastungen die diese Phase gerade mit sich bringt – dennoch gibt es auch viele Menschen die schlicht „unglücklich“ sind mit ihrem Job.

Sie wollen mehr als einen „simplen“ Job für den Broterwerb – ja, gerade jetzt – sie brauchen einen Sinn in ihrer Tätigkeit!

Die vielbeschriebene „Purpose“-Bewegung ist kein simpler Trend, sie ist ein Zeichen unserer Zeit. Viele von haben viel zu lange ausgeharrt in diesen „nicht gesundheitsfördernden“ Strukturen, in der Hoffnung das sich alleine etwas verändert.

So ging es auch mir beruflich, ich habe funktioniert da uns das Leben gesundheitlich in den letzten fünf Jahren vor immer neue Herausforderungen für Wachstum stellte und natürlich weiterhin Rechnungen eingingen.

Glaubt mir ich kenne ihn nur zu gut den Spagat zwischen Sehnsucht & Sinn und dem notwendigen „Broterwerb“. Je nachdem wie aufreibend die familären Bedingungen sind, ist es für manche Menschen auch besser um alle Bälle gleichzeitig weiter „jonglieren“ zu können, wenn sie weiter in den bewährten Strukturen bleiben und sich versuchen innerhalb dieser etwas mehr Raum für das sensible „Sein“ zu schaffen. Denn sonst wäre keinem damit gedient, was ich gut verstehen kann.

Andererseits gibt es auch Menschen die gerne alles auf eine Karte setzen, mehr Kapazitäten mental/finanziell haben um Risiken einzugehen – was natürlich besonders wichtig ist wenn man Familie und Verpflichtungen hat.

Ich es herausfordernder ist für sensible Menschen sich in einem Angestelltenverhältnis wohl zu fühlen und gesund zu bleiben, möchte ich mit damit starten euch hilfreiche Impulse für einen besseren Umgang mit euerer Beruf in einem Unternehmen zu geben. In der nächsten Woche beschäftige ich mich dann mit der Selbständigkeit, die meiner Meinung nach mehr im „Naturell“ eines sensiblen liegt.

Kurz zum Einstieg nochmal auf den Punkt gebracht was „Hochsensibiltät“ ist und wie macht sie sich grob bemerkbar – wenn du dazu mehr lesen willst lies mal meinen Blog zur Hochsensibilität:

  • ist ein Persönlichkeitsmerkmal
  • Intensivere, tiefere, umfangreichere Sinneswahrnehmung auf Basis der fünf Sinne – meist haben die sensiblen Menschen auch noch eine Art sechsten Sinn, nämlich eine „ausgeprägte Empathie“ (Wahrnehmung von Stimmungen anderer Menschen, „Stimmungslage“ der Welt etc.).
  • Spiritualität & Sinn fehlen den meisten in ihrem aktuellen Leben und dürfen wieder entdeckt und integriert werden

1. Einige Eigenschaften von (hoch)sensiblen Arbeitnehmern, die für Arbeitgeber besonders wertvolle Skills darstellen (bewusst/unbewusst beim sensiblen vorhanden):

  • Fähigkeit Big-Picture zu sehen – Ganzheitliches, langfristiges denken!
  • Gewissenhaftigkeit
  • Neugier/Wissbegierde/Große Lernbereitschaft
  • Wegbereiter/ Innovationsbewusstsein/ Hinterfrager – Neudenker!
  • Ambitioniert
  • Verantwortungsvoll
  • Vielseitig Interessen / Vielseitige Lebens- und Berufserfahrung!
  • Learning on the Job/Problemsolver-Mentalität
  • Kreativität/Innovationsstreben
  • Fähigkeit sich & andere zu motivieren
  • Genialer Team-builder & Netzwerker
  • Veränderungsbereitschaft
  • Empathiefähigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Loyalität
  • Fähigkeit der Selbstmotivation
  • Veränderungswille-> „Weltverbesserer“- Syndrom 😉

2. Was sind gute Rahmenfaktoren für „Wohlgefühl“ als sensibler bei einem Unternehmen?

Sprich worauf dürfen Unternehmen gerne mehr achten bzw. was können wir als sensibleArbeitnehmer versuchen beim AG anzuregen. Falls ihr euch natürlich aktuell einen neuen Arbeitsplatz sucht, könnt ihr das gleich im Hinterkopf haben:

Räumlich:

  • Eigenes Büro / kleine Büros für zwei bzw. entspanntes weitläufiges Raumkonzept mit Trennung von Arbeitsplätzen (gerne mit Grünzeug): Die Geräuschkulisse in Großraumbüros ist oft enorm und wird für sensible schneller zum Stressfaktor; nachsteuern ist zwar mit Noice Chanceling Kopfhörern möglich aber es ist echt ratsam lieber an einer ästhetischen Raumaufteilung die gleichzeitig isoliert zu „arbeiten“. Materialien die sensiblen Naturmenschen dabei zu Gute kommen sind vor allem Pflanzen, Holzelemente die auch eine gemütliche Atmosphäre schaffen – im übrigen tut dies wohl allen Menschen besser als eine graue Stofftrennwand :(.
  • wohltuendes Lichtkonzept das die Gesundheit, der wichtigen Ressource Mensch – zweifach stützt – und zwar physiologisch im Bereich der Augen (da gibt es Studien was den Augen gut tut!) und mental. Auf dem Gebiet darf sich gerne noch viel in Unternehmen tun, auch Anbieter solcher Systeme dürfen noch kreativer und vor allem kostengünstiger werden. Natürlich ist sowas eine „Investition“ für einen Arbeitgeber, aber die Auswirkung von Wohlgefühl auf die Produktivität & mehr Gesundheit sind nicht zu unterschätzen. Ich träume groß: von einer Welt in der der Mensch als wichtigste Ressource, wieder der Wertschätzung erfährt die er verdient!
  • Ruheraum mit Liegemöglichkeit zum Hinlegen für einen „Powernap“ in der Mittagspause
  • gemütliche Sitzecken für Pausen die ein menschliches Wesen bewiesenermaßen jede Stunde für die Gesundheit braucht.
  • Gestaltungsmöglichkeit des eigenen Arbeitsplatzes, selbst wenn man kein eigenes Büro hat fühlt man sich gleich wohler wenn man ein Bild, einen Talisman oder eine Pflanze von zuhause mitbringen kann. Ich hab mir als Ästhet meist die Freiheit genommen mir mein Reich schön zu gestalten.
  • Wenn möglich: switch zu modern gestalteten gemütlichen Räumlichkeiten mit Farbe und Naturmaterialien, wie sie Co-Workingspaces aktuell auch verstärkt aufgreifen, da sie um den „Hygee“ (Wohlfühl-)- Effekt auf die Produktivität wissen.
  • Da ich persönlich bin als sensible der Spiritualität & Energielehre sehr zugetan, man könnte fast sagen ich „spüre die Energie in Räumen“ und zwar ausgelöst durch vergangenes & aktuelles das sich in den Räumen abspielt. Für mich ist es deshalb eine „innere Wahrheit“ das an manchen Räumen oder Plätzen auch einfach von Grund auf „schlechte Energie“ herrscht und sie meine Lebensenergie nicht anreichern. Leider lässt sich darauf nicht immer aktiv Rücksicht nehmen, sonst wäre ich bei dem letzten Job nicht gelandet oder hätte gleich mal mein Räucherwerk und Klangschalen zur Energiereinigung mitgebracht ;).

Ich weiß das sich die räumlichen Gegebenheiten, leider nicht immer ändern lassen, aber vielleicht lässt sich ja was daran drehen. Mir war es zugegeben beim meinem alten Arbeitgeber nicht möglich, mich in dem grauen Großraum-Uraltgebäude mit Leuchtröhrenbeleuchtung überhaupt ansatzweiße wohlzufühlen. Klar habe ich trotzdem geleistet, aber ich bin mir sicher es wäre weniger anstrengend gewesen für Körper & Geist, wenn es in all den Punkten besser abgeschnitten hätte.

Organisatorisch:

  • Offenheit & Innovationsgeist als gelebtes Unternehmensleitbild
  • Veränderungsbereitschaft es Unternehmensfür neue Trends/Arbeitsmodelle etc.Halbwegs strukturierte Abläufe/Arbeitsbedingungen
  • Interne gegenseitige Mitarbeiter-Förderungskonzepte: Mentoring/Patenschaften/Sparing werden angeboten & aktiv gelegt
  • Denken von Führung- und HR in „Talent“ & „Potenzial“ des Arbeitnehmers
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement 
  • Weiterbildung der Führung/HR im Punkto aktueller Themen wie z. B. Hochsensibilität und mentalen Belastungen bei Mitarbeitern
  • Remotework /HO-Work

Zwischenmenschlich:

  • Konstruktive, offene Feedbackkultur – gepaart mit „aktivem Zuhören“
  • Wertschätzung vorgelebt von jeder Hierarchieebene
  • Wir-Kultur
  • Ausgeglichenes Arbeitsklima
  • Flexibilität
  • Kreativen erfüllenden – gern auch philosophischen Austausch mit den Kollegen, privat & beruflich durch Brainstorming, Sparing, Mentoring etc.
  • Interesse am Wachstum des Arbeitsnehmers – als förderungswürdige Ressource
Wichtig: 
-Auch wenn sich vielleicht einiges in einem "bestehenden System" nicht ändern lässt, so gibt es doch immer Potenzial zur Entwicklung mit anfänglichen kleinen Veränderungen die in die richtige Richtung führen können. Wenn nichts änderbar ist und einen das belastet, gilt immer: Love it, change it or leave it! Haltet nie zu lange in einem Unternehmen aus das euch eure "Energie" raubt, das führt sensible oftmals direkt in die "Depression".

- Meiner persönlichen Erfahrung nach, ist es die erfüllenste Art & Weise für einen HSP selbständig oder freiberuflich zu arbeiten. Um sich im Angestelltenverhältnis langfristig einrichten zu können -ohne dabei gravierende Energieverluste hinzunehmen - bedarf es einer bewussten, achtsamen und mitfühlenden Lebenshaltung, sich selbst gegenüber. Sonst kann das alltägliche "Leid" & der Energieverlust schnell zur Erschöpfung oder schlimmstenfalls zur "Depression" führen.

Hinweis zum räumlichen ergonomischen "Wohlgefühl":
Eine Studie des Frauenhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation belegt, dass die Produktivität alleine durch ergonomisch günstig gestaltete Arbeitsplätze um bis zu 36% gesteigert werden kann - vom Wohlgefühl ganz zu schweigen.

3. Was sollte der Job einem sensiblen am besten bieten (damit keine Einbuße an „Lebensenergie“ entsteht, die langfristig in Erschöpfung, Burnout und/oder Depression münden kann) bzw. wie sollte er angelegt sein?

  • Vielseitige, abwechslungsreiche Aufgaben & Themengebiete; aber: gerne in einem halbwegs geordneten Rahmen!
  • Was versprochen wird sollte eingehalten werden – sonst schlegt die Loyalität des HSPs schnell in Bitterkeit um.
  • Onboarding sollte stattfinden- ein guter Einstieg, ist die beste Basis für ein geniales kreatives Arbeitserlebnis!
  • Generalisten-Position: Sollte einen Blick über den Tellerrand ermöglichen, denn HSPs sind große Talente im Punkto Weitblick und erkennen von Schwachstellen in einem großen System.
  • Flexible Arbeitszeitmodelle
  • Wertschätzung & Anerkennung für geleistetes
  • Möglichkeit zur Weiterentwicklung, nicht nur durch Seminare sondern vor allem durch interen Erfahrungsaustausch und „voneinander lernen“ im Team.
  • Emphatische & soziale Fähigkeiten nutzen durch aktiven Beitrag zum Team-Building
  • viel ruhigen und gerne ästhetisch, modernen „Wohlfühl“-Raum
  • Raum für Kreativität
  • Akzeptierte Ruhepausen
  • Offenheit für „andere“ Arbeitsstil der zum selben, wenn nicht noch „besseren“ Ergebnis führt
  • Offenheit für Learning-on-the-Job & „positive Fehlerkultur“ im Unternehmen

4. Was ist wichtig als sensibler im Blick zu haben um die Herausforderungen des „Angestelltenverhältnis“ bestmöglichst zu bewältigen?

  • Entwicklung von Selbst-Bewusstsein- wichtige Fragestellungen: Wer bin ich? Was macht mich aus? Was sind meine Fähigkeiten ? Was tut mir gerade gut? Was sind meine Ressourcen die mir helfen aufzutanken? An welchem Punkt im Leben stehe ich? Möchte ich da sein? Was kann ich ggf. ändern? Brauche ich dabei gerade Unterstützung um klar zu sehen?
  • Entwicklung von Selbstannahme & Selbstwirksamkeit: Kann ich mich so sein lassen wie ich bin? Mag ich mich so halbwegs wie ich bin? Was darf ich für mich – ggf. mit Unterstützung Dritter – zu mehr „Wohlgefühl“ verändern?
  • Lebensenergie im Blick haben & den „Balanceakt“ auf dem sensiblen Drahtseil lernen: Fühle ich mich jetzt und hier, mit dem was ich tue wohl? Kann ich meinen eigenen Bio-Rhytmus leben? Kann ich ausreichend kreativ sein? Schlafe ich noch gut? Habe ich halbwegs Freude daran dieser Tätigkeit in diesem Unternehmen nachzugehen?
  • Kultivierung einer „achtsamen“ Lebenshaltung: Wann brauche ich eine kurze Pause? Was fühle ich gerade? Was tut mir gerade nicht gut? Was brauche ich um mich besser zu fühlen? Trinke ich genug? Nehme ich mir genug Zeit für mich? Was stresst mich gerade am meisten? Welche Ressource fördert mich gerade am besten
  • Entdecken des eigenen einzigartigen „Potenzials“ das jeder Mensch besitzt auf dem Weg hin zur Berufung!

5. Beste Jobs- Charakteristika für sensible: Generalist/Problemsolver/Prozessoptimierung/Berater/Netzwerker

6. Sinnhafte Job -Beispiele für sensible: Mediator:in, Coach:in, Erzieher:in, Ärzt:in Heilpraktiker, Autor:in, Feel Good Manager:in, Psycholog:in, Therapeut:in, Designer:in, Künstler:in, Fotograf:in, Pflegeperson.


Denke diese vier Fragen & zwei Job-Impulse sind die wesentlichsten, die ich euch für einen „angenehmen Arbeitsplatz“ im Angestelltenverhältnis basierend auf eigener „umfangreichen“ (da vielinteressiert & viel ausprobiert!) Erfahrung und Recherche mit auf den Weg geben kann.

Als ich meine berufliche Laufbahn in 2004 startete, hätte ich nur davon träumen können diese Art von „beruflicher Wohlfühlanleitung“ als sensibler an der Hand zu haben, deshalb war es mir ein wichtiges Anliegen sie für euch endlich mal aufzuschreiben damit ihr es leichter habt euren Weg der beruflichen „Erfüllung“ im Jungle der Herausforderungen zu finden.

Wenn man mit den Jahren an seinen Herausforderungen & Fähigkeiten wächst, darf sich eineigener sensibler, offener, zentrierter, mitfühlender, freiheitsliebender, liebevoller und respektvoller Lebensstil entwickeln der euch authentisch „sein“ lässt!

Viel schöne & erfüllende Momente dabei.

Von HerZen💖,

Silke

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Die hochsensible, gefühlsstarke kindliche Welt

Die hochsensible, gefühlsstarke kindliche Welt
Sensible gefühlsstarke Kinder
Wichtiges Vorwort: Es geht hier in keinsterweise darum  die "Themen" hochsensible Kinder als "Fehlverhalten" darzustellen oder daran Kritik zu üben. Zudem beinhalten alle Eigenschaften immer zwei Seiten - eine Bewertung dieser Eigenschaften soll hier nicht erfolgen. Die Intention dieses Artikels ist es, ein besseres Verständnis eines sensiblen Kindes für Eltern & das Umfeld zu schaffen!

Jedes sensible Kind tickt natürlicherweise anders, aber es gibt einfach einiges das alle hochsensiblen Kids gemeinsam haben:

  • Intensiveres tiefere Wahrnehmung mit all ihren Sinnen: daraus ergibt sich oft eine enorme „Gefühlsstärke“ im Ausdruck der Bedürfnisse & Emotionen. Die Ausprägung bzw. der Fokus der Sinneswahrnehmung variiert von Kind zu Kind; mein Kind ist sehr geräusch-, geruchs-, sensorisch- aber vor allem empathisch- empfindsam. Oft merke ich das er sich im Kindergarten eher angepasst verhält, was ihn tagsüber natürlich mehr Kraft kostet so liegt es auf der Hand das er zuhause dann öfter ausgepowert oder überreizt ist. Ich plane deshalb meist unter der Woche sehr wenig Programm für ihn ein. Viele seiner Freunde gehen im Anschluss noch zum Turnen oder der gleichen, ihm ist das oft viel zu viel. Wir haben bisher verschiedene Kurse immer mal wieder ausprobiert aber bisher, war es entweder aufgrund seiner Tagesform zu der Tageszeit, Gruppengrössen-technisch oder der aufgrund der „fragwürdigen“ Pädagogik der Trainer leider nichts. Meist steht oder fällt so ein Kursangebot mit Sympathie zum Trainer und der Wohlfühlatmosphäre für meinen Sohn – und ich muss ehrlich sagen: das geht mir meist genauso :)!
  • Leichtere „Erregbarkeit“ ihres Systems (im Vergleich zu „nicht hochsensiblen“); das Thema ist sicher auf in seiner individuellen Geburts- und Krankengeschichte zu finden, denn der Körper speichert den einmal erfahrenen „Überlebenskampf“ und das Gehirn ruft die den Empfindungen zugeordneten Gefühle dann bei „unbehagen“ bzw. ähnlichen Situationen – die nicht annähernd so bedrohlich sind – öfter auf. So kann sich ein Gefühl der Wut schon mal wirklich lebensbedrohlich groß anfühlen und dann reagiert verfällt das Kind auch zurecht in den „Überlebensmodus“. Je älter sie werden und je öfter man sie liebevoll durch diese intensiven Situationen als Eltern durchbegleitet desto besser können Kinder lernen damit umzugehen.
  • Dauert länger bis die Emotionen wieder abgeebt sind (im Vergleich zu „nicht hochsensiblen“). Sätze wie „das ist doch gar nicht so schlimm“ oder „ist doch wieder gut, hör auf zu weinen“ kamen mir anfangs zugegeben auch oft über die Lippen, ich bin froh das wir uns hier besser kennengelernt haben und ich lernen durfte ihm seine „Wahrnehmung zu lassen“.
  • Ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden; wenn Regeln verletzt werden ist er der erste der es bemerkt und ausspricht; anfangs dachte ich „mensch, petz doch nicht“ 😉 aber jetzt sehe ich sein Bedürfnis nach Sicherheit und Struktur und stehe da hinter ihm.
  • Ausgeprägte Autonomie; Ja, wenn er was nicht möchte gilt es sehr kreativ zu werden oder den eigenen Anspruch auch mal komplett hinter mir zu lassen bzw. einen Kompromiss zu finden und zu sagen „ok, dann lassen wir es heute – aber morgen machen wir das. Versprochen?“.

Konkret habe ich bei meinem sensiblen Kind oft folgende Themen, die im Zusammenhang mit den o. g. Merkmalen stehen und die für mich als „hochsensibles“ kindliches Empfinden identifiziert werden können:

  • Verträumter/Verspielter als „andere“ Kinder; hadert dadurch öfter mit der Konzentrationsfähigkeit; er wirkt abwesend wenn er mit etwas beschäftigt ist und hört mich gar nicht. Andere Menschen sind davon manchmal regelrecht verunsichert und oft wurde ich gefragt „ob denn mit seiner Hörfähigkeit alles in Ordnung ist“. Ich habe gelernt meinen Umgang damit zu finden und gehe deshalb meist wenn ich möchte das etwas bei ihm ankommt auf Augenhöhe, bitte ihn mich anzuschauen und sage ich das ich mir kurz seine Aufmerksamkeit wünsche und frage ihn im Anschluss ob er es verstanden hat. So kommen wir meist auf einen grünen Zweig, auch wenn die Infos wie bei allen Kids nicht lange im Gedächtsnis bleiben. Eine Pädagogin sagte mir vor kurzem nach min. 80-facher Wiederholung (regelmässig) würden Regeln einigermaßen sitzen. Ich denke da ist individuell.
  • Durchschlafschwierigkeiten (Baby – Kleinkindalter); Puh im ersten Jahr war ich sicher alle 2 Std mit ihm wach – auch als er nicht mehr gefüttert werden musste und oft schlief er ewig nicht mehr ein. Im 3. Lebensjahr wurde es viel besser und im 4. LJ konnte ich von 20:30 – 7 Uhr meist ungestört schlafen..yeah, endlich kein Zombie mehr! Im Krankheitsfall ist aber jeder Schnupfen eine Herausforderung für unser aller Schlaf, was für unsere hochsensible Connection dann echt schwierig ist.
  • Verdauungs-Probleme bzw. Einbehaltung von Stuhlgang; wenn er sich nicht min. 100% sicher/wohl fühlt in der Umgebung/Situation/mit sich reagiert der kleine Mann enorm schnell mit Verstopfung & Bauchschmerzen. Was ganz logisch ist, da er sich emotional & körperlich verspannt. Was dazu führt das er den Stuhl verdrückt und sich der Bauch & der Po irgendwann mit Schmerzen melden. Bei uns ist zudem im damaligen Kiga auch die Eingewöhnungsphase & die anschliessende Sauberkeitserziehung ziemlich „in die Hose“ gegangen, somit liegt das zum Teil sicher auch an den damaligen unschönen Vorkommnissen. Ausscheidungsthemen sind einfach eine an Emotionen gebundene Sache! Gerade heute im Laufe der Pandemie leiden zunehmend viele Kinder darunter das sie ihre Bindungs-, Sicherheits- und ihr Nähebedürfnis nicht vollends erfüllt werden kann, denn ehrlich uns Eltern forderte das ganze auch alle zunehmende. Als wir vor kurzem beim Arzt waren bekam ich mit, wie oft aktuell „Stuhlgangverdünnendemittel“ für Kindern verschrieben werden- erschreckend. Für uns ist das Thema langsam da es auf die Schule zugeht eine Belastung, die es aber gilt möglichst entspannt anzugehen und vor allem ihm soviel Sicherheit wie möglich zu bieten und keinen Druck zu machen. Mir war es wichtig, als mir diesbezüglich die Kreativität ausging mir Unterstützung von pädagogischer Seite bei der Stadt zu suchen. Ein mutiger Schritt, der uns bereits viel geholfen hat damit entspannter umzugehen. Wenn wir es also zum Schulstart nicht schaffen, dann geht er halt ein Jahr später in die Schule – so what?! Ich vertraue ihm, ich weiß wir tun alle unser möglichstes und wenn er bereit ist dann wird es hinhauen!
  • Höherer Bewegungdrang : von der Zeit in meinem Bauch an war es körperlich sehr aktiv und hatte immer eine intensive Beinarbeit. Es liebte es als Baby in der Wippe zu sitzen und wie ein wilder zu schaukeln ;). Aktuell liebt er es zu tanzen & mit dem Popo zu wackeln 🙂 und Trampolin zu hüpfen (gerne auch mal mehrer Stunden am Stück).
  • „Anderes/ nicht vorhersehbares“ Verhalten & Denken – für mich wird es nach all den Jahren, da ich auch selbst sensibel bin leichter ihn zu „verstehen“. Ich bin unendlich dankbar dafür das er ein guter Lehrer ist und wir, anders als in meiner Kindheit, eine gemeinsame Basis gefunden haben.
  • Ausgeprägte Körperliche Wahrnehmung/körperliches Nähebedürfnis ist sehr wichtig für ihn, er will alles mit vollem Körpereinsatz erleben und entdecken; Auch Konflikte werden öfter körperlich ohne Worte im Affekt ausgetragen, bis er sich erinnern „darf“ das man auch Sprache nutzen sollte ;). Die meisten Menschen empfinden ins als „zu wild“ ich nenne ihn „lebendig“ – wobei natürlich manches gefördert und gelernt werden sollte/darf.
  • Dinge sind oft „nur“ auf eine bestimmte Art und Weise von der Mama zu „erledigen“
  • eine Struktur bzw. ein Rahmen ist für ihn wichtig damit er sich wohlfühlt; Freispiel im Kindergarten fällt ihm deshalb vor allem dann schwer wenn er sich gerade nicht wohl fühlt (körperlich/mental/wachstumsbedingt etc. ). Innerhalb des Rahmens brauch er aber unbedingt möglichst viel Raum für seine Autonomie.
  • er braucht öfter etwas länger Dinge zu lernen, dafür überspringt er dann oft einzelne Entwicklungsschritte. Was zum Teil sicher auch daran liegt, dass er ein Frühchen war (5 Wochen) und einen ungewöhnlich schweren Lebensstart hatte.
  • Inselbegabungen: Leidenschaftlicher Spezialist auf bestimmten Interessensgebieten – aggiert und redet darüber wie ein Erwachsener.
  • Ist was Freundschaften betrifft sehr selektiv; liebt warmherzige und offene Menschen.
  • braucht viel Raum & Zeit für sich: zieht sich auch bei Streitigkeiten erstmal zurück, was auch meist besser ist, denn es kommt natürlich auch oft vor das der erste Impuls körperliche Aggression ist. Natürlich üben wir viel, das man lieber in Kissen schreit oder schlägt, aber dieses Wissen wird ähnlich wie bei uns Erwachsenen, oft schnell von den überschwenglichen Emotionen verdrängt. Insofern finde ich es ein gute Lösung erstmal räumliche Distanz zu schaffen, auch wenn manche Menschen da andere Ansätze haben und Konflikte sofort klären möchten. Ich denke sowas ist von Kind zu Kind einfach unterschiedlich und darf respektiert werden.
  • Hang zum perfektionistischen – Achtung: Frustrationstolerenz! Da muss ich allerdings sagen hat er gewaltige entwicklungsbedingte Schritte gemacht. Bin froh das ich ihm unser Familien-Credo „Übung macht den Meister“ meist versüssen kann.
  • Ausgeprägte Empathie: er ist oft verunsichert/ängstlich/ sehr mitfühlend obwohl Augenscheinlich kein Grund vorliegt -> erstens ist es im Kleinkindalter ja sowieso total schwer mit Gefühlen umgehen zu können und zweitens ist bei sensiblen empathischen Kids dann die zusätzliche Herausforderung, die eigenen Gefühle von den der anderen abzugrenzen – genau wie die Bedürfnisse. Das Üben und Erlernen des Umgangs mit Gefühlen, Abgrenzung und das Selbst-bewusstsein sind bei uns zuhause wichtige Übungsgebiete.
  • Intensiver Gefühlsausdruck – in den ersten Jahren oft lange, laute Schreiphasen weil ihm schnell alles zuviel wurde. Heute schau ich oft das wir nicht so viel Verabredungen zum Spielen haben, da der Kiga schon genug für ihn ist. Das hilft ihm sich emotional auszutarieren und noch Ressourcen für Entdeckungen zu haben.
  • Schwellenangst – intensive Begleitung durch Eltern. Allein die empathische Wahrnehmung von Stimmungen und Atmosphäre in einem Raum ist sehr anstrengend für ihn und wenn dann noch neues, unbekanntes und/oder lautes dazu kommt wird es ihm oft zu viel. So ist es uns oft nicht möglich an Kursen teilzunehmen weil das zuviel wird und er dann auch bewusst das „Weite“ sucht – ein gesunder Reflex.
  • Hohe Kreativität: er liebt es Geschichten zu erfinden, zu malen & zu basteln
  • Hohe „gewählte“ sprachliche Ausdrucksfähigkeit: oft wählt er Wort und Satzkonstrukte die Kinder gleichen Alters nicht benutzen
  • Hohe Naturverbundenheit
  • Intensive Selbstreflektion & Selbst-Kritik

Es kommt oft vor das Hochsensibilität im Doppelpack mit Hochbegabung einher geht, auch Begriffe wie ADHS stehen meist von „offizieller Seite“ schnell als „Diagnose“ im Raum. Ich persönlich habe mich nie auf ADHS testen lassen, aber es mag sein das auch ich es habe.

Für mich spielt das persönlich aber keine Rolle, wobei es mir im Bezug auf mein Kind zu gegebener Zeit helfen könnte, ihn eventuell besser zu verstehen – das will ich nicht ausschliessen (denn es geht um sein Wohl!). Dennoch möchte ich ganz klar sagen, dass ich keine „Diagnosen“ mag, da es sich in keiner Form um Krankheiten handelt sondern Persönlichkeitsmerkmale.

Deshalb möchte ich diesbezüglich auch nicht mit meinem Sohn beim Arzt vorstellig werden, auch wenn alles manchmal fordernd für alle von uns ist das ist kein Grund die Dinge aktuell zu patalogisieren. Falls es damit nicht klarkommen würde oder eventuell Probleme in der Schule später auftreten sollten, kann man sich immer noch überlegen das man dem Kind gutes tun kann. Dann wären alternative Methoden meine erste Wahl wie z. B. die Reflexintegration z. B. „Kinflex“um die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern.

Ehrlich, auch wenn ich am Ende des Tages mit meiner sensiblen Familie meist gut ausgepowert bin, liebe ich es doch das es bei uns so lebendig, kreativ zugeht! Alles andere würde mich als sensibler Erwachsener schnell langweilig :)!

Vor allem ist es auch für mich als Mutter, ein gutes Zeichen wenn sich mein Kind „traut“ er selbst zu sein – mehr noch es ist ein „Erfolg“ meiner Erziehung!

Denn das wichtigste ist für mich ihm zu vermitteln, dass er als Person so geliebt wird wie er ist!

Was er noch lernen darf ist sein Verhalten zu entwickeln, so dass es für ihn als auch für andere manchmal im Hinblick auf Gefährdung, Respekt und Gesundheit förderlicher ist.

Ich hoffe ich konnte euch, wenn ihr euch unsicher seit ob euer Kind hochsensibel ist, den einen oder anderen Impuls & Tipp mitgeben.

Falls ihr noch Fragen & Anregungen habt, schreibt es gerne in den Kommentar! Danke.

Von HerZen 💖,

Silke

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Achtsamkeit als/im Entwicklungprozess

Achtsamkeit als/im Entwicklungprozess
Achtsamkeit – „Ich achte (auf) mich“

Im Grundsatz setzt sie sich Achtsamkeit für mich aus Bewusstseinsarbeit (Körper & Geist), Zeit zur Reflektion/Pausen, bewusster Atmung, Energielenkung (Fokus/Zentrierung)und Mitgefühl zusammen.

Seit ich das erste mal, meiner ersten Krise um 2010 rum , das Buch „Jetzt“ von Eckhard Tolle lass, vieles nicht mit dem Kopf aber mit dem Herzen verstand, tat sich für mich ganz langsam ein Entwicklungsfenster für die Achtsamkeit auf.

Viele Lektüren, Therapien, Coachings und Selbststudien später, habe ich mein Leben immer mehr auf Achtsamkeit ausgerichtet und sie gerade zu meinem Full-TimeJob erklärt – das ist eine Ausprägung die mir gerade taugt, die aber auch in mir reifen durfte.

Achtsamkeit darf sich für jeden anders gestalten, entwickeln und immer wieder neu an das Leben und die Lebensbedingungen angepasst werden!

Nur eines ist immens wichtig Achtsamkeit darf regelmäßig trainiert werden – so oft wie es dir möglich ist.

Für mich ist jeder Tag ein einziges Training, ob ich nun schaue in welcher Situation ich bewusst Atmen darf oder mal wieder beobachten was in Körper & Geist so vor sich geht. Übung macht den Meister und bringt mit der Zeit den Effekt!

Zu Anfang würde ich empfehlen sich an folgenden Statements zu orientieren:

Ich achte auf…

🌸mein Bewusstsein in Form von Geist (Glaubenssätze, Gedanken, Emotionen, mentale Gesundheit) & Körper (Sinneswahrnehmungen, Empfindungen, körperliche Gesundheit) im Hier & Jetzt

🌸Körperarbeit z. B. jede Form der bewussten Bewegung z. B. Joggen, Gehen, Walken, Yoga, Qi-Gong, Sitzmeditation, Gehmeditation etc.

🌸bewusste Atmung bzw. Atempausen

🌸den Fokus meiner Energie (Zentrierung)

🌸bewusste Entwicklung eines einen Lebensrhythmus 

🌸Mitgefühl (Metta-Meditation, Umarmung, Hand auf das Herz)

🌸Zeit zur inneren Reflektion

Das sind natürlich einige Aspekte, damit dich die Achtsamkeit nicht gleich überfordert picke dir doch einfach einen Punkt raus auf den du in Zukunft „achten“ möchtest und definiere ein paar Achtsamkeitsmassnahmen mit denen du dahin kommen willst.

Beispiel: Du bist zu hart mit dir, oft wertest du dich ab und verlierst immer mehr an Selbstwert & Kraft .

Dann wäre Mitgefühl ein guter Einstieg in die Achtsamkeit für dich, dann wären folgende „Tools“ so oft wir möglich angewandt dein „Achtsamkeitstraining“ für mehr Selbst-Bewusstsein – Vorschlag von mir:

🌸Gönn dir öfter zwischendurch eine liebevolle Umarmung; Richtig knuddeln und güllendes wie schön warm das ist; Früh/Abends/Zwischendurch❣️

Irgendwann nach Monaten, brauchst du gar nicht mehr bewusst dran zu denken und machst das Training automatisch und lernst die Wärme immer mehr im Körper ausbreiten zu lassen – das ist die Liebe in dir❣️

Gern kannst du auch noch ein Mantra verwenden wie z. B.: „Ich bin gut so wie ich bin“. Schau das dir die Aussage nicht zu hoch- oder niedrig gegriffen ist, sollte dich passend anfühlen.

So kann man Schritt für Schritt mehr Achtsamkeit in allen Bereichen in sein Leben bringen, Geduld und Ausdauer sind dabei essentiell!

Es ist aber kann ich dir versprechen unendlich lohnenswert denn es bringt mehr Leichtigkeit, mehr Freude, mehr Entspannung, persönliche Entwicklung als auch mehr Gesundheit in dein Leben. Die Psyche und der Aufbau von mehr mentaler Widerstandskraft (Resilienz), lassen nicht nur deinen Körper sondern letztendlich auch deine Umwelt davon profitieren.

Ich übe mich gerne immer mal wieder verstärkt in bewusstem achtsamen Essen, weil ich merke das das besser für meinen Körper ist der leider häufig stressbedingt schnell was zu futtern kriegt.

Für mich hat sich im Laufe der letzten Jahre folgende Definition von Achtsamkeit entwickelt:

✨Bewusstes mitfühlendes „Sein“ im Hier & Jetzt! 

✨Bewusster Switch vom Kopf in den Körper!

✨Bewertungen & Vergleich sind menschlich,  dürfen aber reduziert und hinterfragt werden!

✨Gefühle kennen & spüren lernen!

✨Meinen eigenen Lebensrhytmus entwickeln so das mein Lebensenergie es mir ermöglicht, gesund zu leben!

Was mich in letzter Zeit viel über gelebte Achtsamkeit gelehrt hat ist Thich Nhat Hanhs Version von „Applied Mindfullness“. Allein die Bücher & Youtube Kanäle liefern so viel Inspiration die Achtsamkeit für sich zu entdecken und zu gestalten.

Für mich hat sich Achtsamkeit somit von einem bewusst eingesetztem „Tool“ zu einer Lebensqualität/~Haltung entwickelt, die erst so richtig wirksam wurde als es „ungewollt“, unbewusst und ohne „Erwartungen“ zu einer automatischen Routine in meinem Leben wurde.

Natürlich ohne Anspruch auf Perfektion, denn je nachdem wie meine Gefühlslage ist bin ich andererseits wieder mal total „unachtsam“ mit mir oder anderen. 

Der Unterschied liegt dann darin sich, je länger man es bereits anwendet, schneller wieder einzutunen und seinen Kurs korrigieren zu können.

Ich wünsche euch viel Spaß mein experimentieren mit der Achtsamkeit🙌!

Nicht vergessen: wenn sich etwas schlecht anfühlt dann ist es nichts für euch❣️Seid bitte achtsam mit euch – das ist das wichtigste❣️

Von HerZen💖,

Silke

P.S: In auditiver Form findest du das ganze in der aktuellen Zensibility Podcast Folge unter „Podcast“.

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„Dance on the wire“ with despair & helplessness

"Dance on the wire" with despair & helplessness

A Long time ago, i felt that i had no controll or power to change a thing that happened in my life.

I couldnt stopp my parents from being unhappy, from fighting, threatening and this fearfull environment from which i had no was to escape Made me feel Even More helpless.

I tried adapting and handeling the Emotions of my parents as Good as i could, but it Made me loos myself and my energy. I learned false believes like „i am responsible for everyone“.

After a few hard years of mobbing in school, i felt helpless lots of times. I stopped being active. I felt like my body wasn’t capable to handle my „emotional weight“ anymore.

Watching TV was my favorite hobby for a long time, still is – but now i try to be more aware of my thoughts and this total exhausting numbness that it caused me.

So as my emotions were weighting me down, it felt like there is nowhere to escape from „Home“ – as there wasn’t much energy left for it anyway. So till teenage age i surrendered myself completely to despair & helplessness.

Ist felt like every cell in my body was filled with it.

As a child it really was my „reality“- still makes me sad to think about it.

Even so all my life felt like living in survival mode, I am happy i still found the energy to take risks, to have courage and to try new scary stuff. That „mysterious“ inner motivation helped me a lot to finish my education despite all the anxiety & despair within me.

I took the chance and tried my best to escape „home“ when reaching adulthood, but the price I paid was very high.

I was stuck in a co-depended relationship for far too long. All this submissive behavior I got myself into and all the hurt by betrayal that he caused me and I caused him in return – was completely insane.

I dont think it was a coincidence that this first relationship reminded me a lot of my parents broken relation and/or my fathers mortified behavior towards me . So the whole thing got myself even more into a feeling of despair, fear and helplessness. Life was most of the time about fear, still sometimes i felt like a inner calling for a second that reminded be that there is more to me than one big feeling.

In my late 20‘s when I was finally brave enough, because my despairation reached a level beyond anything imaginable, I moved away from all that caused me pain – found a „new home“.

The start without a safety net was hard, but that’s when my healing was about to start. With about 27 years I couldn’t handle my panic attacks anymore and stopped functioning -no wonder i got hit by a depression.

When I thought I knew despair well by now, it felt even worse cause I got in touch with all the deep hitten painful emotions & thoughts inside me.

I needed everyone of my four periods of depression, even if each of them took away a half year of my precious life!

I was stuck in adapting, pleasing others, surpressing my feelings, controlling anything and not knowing who I am!

I got more and more interested in personal development and my knowledge as well as therapy and coaching luckily helped me to get my head slightly out of the clouds of fear.

I discovered lots of tools & techniques that helped me to get to know me but by far the most effective is zen-based mindfullness.

It helped me to free myself of some layers of mud to finally be the  Lotus I am about to become.

I wanted to tell you about my story, so you see for yourself even within the darkest fear which was my reality, you can grow and find the love & potential you always have been again – even if it takes a while.

I learned that everytime I learned a lesson there is still a new one coming, cause I am still very suceptible when it comes to fear.

Learning how inner freedom, self-awareness and compassion feels, mainly due to Meditation & Mindfullness, opened up my heart again to make me experience love again.

First of all I am working on feeling unconditional love towards myself 💖, than I can than deeply connect with others again – better late than never 🙏🏻.

It’s a process of growth which took me 15 years…still running.

The hardest part definitely was the last five years, starting with a tough pregnancy and lots of serious health-emergencies for my son,myself and now my husband.

I am still overwhelmed sometimes cause old despair & helplessness of my inner child is trying to catch up, but it got a lot better when practicing Mindfullness & Meditation every day. It’s so worth the effort!

I am so absolutely grateful to have found all this new perspectives that help me stay open-hearted and centered.

This years with Corona, I have to say, despair & helplessness got „reality“ for me again. 

Not the virus itself, but the vaccine turned out to be our nightmare cause my husband is affected by the sideeffects strongly and can’t work since month.

Also the Chance for him to recover completely seems to fade, at least doctors lost hope, we are still fighting for him.

Well…we find other doctors, I am sick of the classical „medicin“ anyway!

Only holistic approaches are helpful when it comes to destroyed nerves!

This uncertainty for him to get better again, to lead a „normal“ life and to be able to work his job again, is painful for him.

Being an empath is currently not of advantage to me, as I feel his feelings and mine – combined they are strong.

So my dance with helplessness & despair reached another level, far more real and concious!

I am glad that Meditation, compassion, Mind- and Bodywork helps me to be able to get in touch with my emotions currently – so  I don’t feel squezzed to a wall.

Being able to feel again, not all at once but but by bit helps to see the sliver lining and to not dive completely into numbness & despair again.

I am proud to have come so far, my resilience has been build up quite a bit within the last five years – so even if I might get depressed again I still see that Mindfullness helped me to be with all my heart.

Even if my life currently realistically is a dance on the wire rope, I am happy to be aware of all I am – love & fear❣️

Uncertainty really is the biggest challenge of our times, it triggers thousands of old & new fears. Therefore the most effective training to learn to cope with it, is lots of compassion for yourself when learning „being in here & now“!

Always remember especially when you seem to be filled up by fear: there is always love in every cell of your body!

Your are pure love!

You are conceived in love!

You will be love forever!

Hope that little story of mine helps you see that:

🌸your not alone with your feelings of fear, despair and total helplessness 

🌸you can heal/recover from it, within your own time

🌸Mindfullness is worth a try 

🌸there might be fear within you but there is also always love inside of you!

From the heart💖,

Silke

Von „Energielehre“ und wie sie unser „Leid“ lindern kann

Von "Energielehre" und wie sie unser "Leid" lindern kann
Its all about Energie – strahlendes Licht (Darstellung von Energie die sich von unserem innen ins außen ausbreiten darf!

Im „Osten“ ist der Begriff der „Lebensenergie“ tief in vielen Kulturen verankert. Darf man Gelehrten glauben wurde bereits im 7 Jhd. vor Christus der Begriff der „Lebensenergie“ erstmalig im Hinduismus als „Prana“ = die Lebensenergie in Form des Atems niedergeschrieben.

Später beschäftigten sich dann auch die chinesische und japanischen Traditionen wie der Buddhismus, dokumentiert mit dem Begriff der Lebensenergie:

🌸 „Chi“ = chine. Wort für Lebensenergie.

🌸 „Ki“ = jap. Wort für Lebensenergie

Aus dem Bewusstsein das alles Energie ist, sprich wir aus Energie (Atome etc.) bestehen genau wie unser Planet und alles das uns umgibt, entwickelten sich im „Osten“ die Selbsterforschung dieser Energie die wir sind.

Um diese „energetische Weltanschauung“ herum entwickelten sich vielfältige Trainingskonzepte die den Menschen helfen sollen mit ihrer Energie, die natürlicherweise Schwankungen unterliegt, zu arbeiten und sie bestmöglichst für ihre mentale und körperliche Gesundheit zu nutzen.

Ging es zunächst noch darum die Energie zu nutzen um zu heilen, entwickelte sich die „Energielehre“ bald in Richtung Prävention und die Nutzung ihres vollkommenen Potenzials alles „neu“ zu erschaffen.

Ja wir sind Schöpfer, es fällt mir auch immer noch nicht so leicht, die Tragweite und das volle Ausmaß der Bedeutung dessen, emotional zu begreifen.

Aber es steht fest wir sind in der Lage unsere Energie zu lenken, zu verdichten – neu zusammenzusetzen, anzuheben und damit das zu erschaffen was wir wollen!

Bewusste Atmung, Visualisierungen, Meditationen sind nichts anderes, dienen dazu unsere Energie (Teilchen wie Atome, Moleküle etc.; unsere Grundbestandteile) in eine andere Schwingung (höher) zu bringen – somit entsteht aus verdichteter Energie Materie. Was bedeutet das eine neue Ausgangslage, oder eine neue Zukunft die wir uns „erträumen“ durch aus geschaffen werden kann.

Physikalisch wird an diese These auch im Rahmen des Quantenexperiments in Cern gearbeitet. Bin leider zu wenig physikalisch geschult als das ich mich hier traue tiefer in die Erklärungen einzusteigen, aber das ganze fühlt sich für mich auf alle Fälle deckungsgleich mit meiner Intuition und meiner inneren „Wahrheit“ an. Weiteres dazu könnt ihr gerne mal hier nachlesen, ist auf jeden Fall spannend.

Eine weitere interessante These die sich mit Energie und ihre Auswirkung auf unser Leben bzw. unsere „Realität“ beschäftigt ist die von Dr. David R. Hawkins. Der Psychater beschäftigte sich nach im Ruhestand viel mit Bewusstsein & Spiritualität, da er helfen wurde diese lebenswichtigen Eigenschaften im Menschen wieder zu fördern.

Er entwickelte auf Basis von eigenen spirituellen Erfahren und kinesologischen Tests (Abfrage von Körper“Wahrheiten“) eine „Skala des Bewusstseins“. Er ordnete hier Dingen wie Personen, Konzepten, Büchern, Filmen etc. Werte zwischen 1 und 1000 zu. Auf der Basis das er kinesiologisch, am Körper die Lebensenergiefrequenz testet, hier seine Ergebnisse:

Von "Energielehre" und wie sie unser "Leid" lindern kann
Messwerte Bewusstsein = Gefühlsschwingungsfrequenzen der Lebensenergie des Körpers

Ob die Messwerte 100% korrekt sind, interpretierbar oder nicht – um was es hier für mich geht ist das Verständnis davon das wir einfach weniger Energie haben bwz. weniger hoch schwingen wenn wir in Gefühlen von Angst, Scham und Schuldgefühl lange Zeit verweilen.

Die andere Seite, das beflügelnde an dieser Aufstellung ist für mich dass wir jederzeit die Möglichkeit haben unsere Energie anzuheben – höher zu schwingen – und zurück in die Liebe zu kommen. Wichtig ist dabei nur nicht in die unrealistische Erwartungshaltung zu verfallen, dass dieser Zustand von lang anhaltender Dauer ist.

Das erklärt sich für mich auch in der Natur von „Energie“ selbst sie ist nie „fest“, sie besteht auf vielen kleinen Teilchen die stehts in Bewegung sind und immer ihre Position verändern – somit ist Energie stets „Veränderung“.

Wir dürfen also wieder lernen uns dessen bewusst zu werden und damit unseren Frieden zu machen um öfter mal in eine Schwingung von „innerem Frieden“ zu kommen.

Erleuchtung selbst klingt für mich unrealistisch bzw. ist die eigentliche „Weisheit“ unserer allwissenden Seele auf die wir wieder totalen Zugriff haben wenn wir ins nächste Leben übergeben – zumindest ist das meine Herzens-Wahrheit.

Überprüft bitte einfach mal was davon sich für euch stimmig anfühlt, denn natürlich kann ich nur meine „Wahrheit“ berichten die ich aber versuche mit dem höhren Bewusstsein der Raumunendlichkeit = Akasha abzugleichen.

Wieder ein neuer Begriff der viel mit „Energie“ zu tun hat, was ist also „Akasha“?

Nach meinem Verständnis (s. dazu auch Wikipedia) ist es ein unendliches universelles Gedächtnis, das alles Wissen das jemals entdeckt wurde als auch Natur- und Lebensessenzen in sich trägt.

Meinem Gefühl nach ist es ohne weiteres möglich, da wir alle in einer Einheit existieren und alles Energie ist, an dieses Gedächtnis anzudocken und sich Informationen daraus zu holen fürs eigene Leben.

Natürlich mag das jetzt für viele abgehoben und esoterisch klingen, das „Risiko“ gehe ich ein wobei es für mich eher in Richtung Wissenschaft und „gefühlte innere Wahrheit“ = Intuition geht.

Wir Menschen der Moderne, haben einfach verlernt unsere Fähigkeiten vor allem in spiritueller und körperlicher Hinsicht zu pflegen und zu nutzen.

Aber ehrlich, fragt euch mal wie unmöglich das ist vor dem Hintergrund das wir Smartphone-Fans, die wir aktuell unsere ganze Arbeit & Leben über so ein technisches Ding steuern können und dazu virtuelle Netze von Informationen nutzen – ob es wirklich so unwahrscheinlich ist das es da noch ein „höheres“ Internet gibt in dem wir uns selbst einloggen können?

Für mich klingt das nicht abwegig und ich bin mir sicher wir werden das nötige Wissen das alte Völker widererlangen!

So das wir vielleicht in 10,20, 50 Jahren ähnlich wie z. B. die Inka oder Maya wieder mehr angebunden sind an „Akasha“ unsere innere „Weisheit“ und somit auch an die Natur und das Leben!

Vielleicht ist es uns dann auch wie ihnen möglich Vorhersagen machen können um in unserer Zukunft besser gemeinsam zusammenzustehen, egal was kommt!

Energie bedeutet für mein aktuelles Leben vor allem folgende Einsichten:

🌸 Ich existiere in Verbindung mit allem

🌸 Alles was ich mir „antue“ tue ich auch anderen & der Welt an (nicht gleich als „Druck“ empfinden – einfach mal wirken lassen!)

🌸 Kümmere ich mich zuerst gut um mich, kümmere ich mich gleichzeitig auch gut um allen anderen (also nichts mit Egoismus ;))

🌸 Ich suche mich die für mich besten Übungsinstrumente aus um meine Lebensenergie aufrecht zu erhalten bzw. immer wieder in Balance zu bringen.

Für mich finde ich das – nach abgeleisteten schulmedizinischen Therapieverfahren – wie Verhaltenstherapie, Traumatherapie, Gestalttherapie oder Kunsttherapie, die mir die Kraft gaben tiefer einzutauchen und auch körperlich wieder zu fühlen – vor allem in der Meditation, Yoga, Visualisierungen, Hypnose, Kinesiologie und Energiearbeit.

Alles hat seine Zeit im Leben und am wichtigsten ist es liebevoll und achtsam zu sein wenn man sich auf seinen Weg der Heilung macht, denn Meditation wäre für mich Person mit tiefen Wunden (Traumata) noch vor einiger Zeit gar nicht möglich gewesen.

Also ihr seht, es ist ein Weg der für uns alle immer weiter geht und zur Heilung führt – sucht euch vor allem immer professionelle Unterstützung wenn ihr gefühlt „an der Wand“ steht und nicht mehr klar seht. Das ist das wichtigste das mir immer geholfen hat einen kleinen Schritt weiter zu kommen!

Aktuell finde ich es sehr spannend mich auch mit den verschiedenen Energie-Trainnings der verschiedenen Traditionen auseinander zusetzten die Chakren-Lehre und Lösung von Energie-Blockaden die vorwiegend dem hinduistischen Yoga- oder buddhistischen Zen-Weg zuzusprechen ist.

Als auch die Zen-buddhistische Sitzmeditation „Zazen“ bringen mich gerade in diesen fordernden Zeiten wieder täglich in eine Art Gleichgewicht! Zudem ist es auch so bereichernd und spannend die Schamanischen Ursprünge zu beleuchten, bin gespannt was ich da alles noch verborgenes über die Lebensenergie lernen darf!

Leider gibt es bei uns im „Westen“ wenig überliefert Quellen für eine Form von gesellschaftlichem Bewusstsein für „Lebensenergie“, lediglich wie verwendung mittelalterlicher Wörter wie „Odem“ (für Atemenenergie) deuten darauf hin das hier vielleicht Ideen von Energie-Denke undokumentiert vorhanden war.

Also tobe ich mich einfach weiter aus und lerne was ich zeitlich irgendwie liebevoll und achtsam in mich aufnehmen kann über das „östliche“ Bewusstsein und Trainingsmethoden für Lebensenergie.

Mein Fokus liegt energetisch aktuell ganz klar auf der vollen Entfaltung der Herzens-Energie, wie Liebe und Mitgefühl, die ich mir mehr für mich & die Welt wünsche!

Eine alte Weisheit zum Schluss für euch wenn ihr das Thema Energie in euch aufnehmt und es in euch Wurzeln bilden lasst: Energie ist immer im Fluss!

Für mich heißt das sie schwankt, verändert sich stündlich – darauf dürfen wir uns liebevoll einstellen und uns nicht mit übertriebenen Erwartungen die liebevoll heilenden Gedanken der „Energielehre“ gleich von Anfang an zunichte machen.

In dem Sinn möge die Saat des Impulses in euch Früchte tragen und euch auf eurem Weg hilfreich sein!

Von HerZen 💖,

Silke


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Von der Fähigkeit unseres Gehirns neue „unterstützende“ Gewohnheiten zu bilden

Von der Fähigkeit unseres Gehirns neue "unterstützende" Gewohnheiten zu bilden

Unglaubliche 1.000.000 Gigabyte- also ca. 200.000 Blockbuster kann allein ein Rattengehirn im Hippocampus abspeichern1.

Was ist dann erst ein menschliches Gehirn in der Lage alles an Informationen zu speichern?

Der Speicherumfang unseres Gehirn muss zugegebenermaßen riesig sein, um alle Informationen die von unseren fünf Sinnen, in uns und außerhalb unseres Körpers, wahrgenommen werden, zum größten Teil unterbewusst, zu verarbeiten und abzuspeichern. Wissen wird abgelegt und gemanaged genau so wie Erinnerungen an Ereignisse und motorische Fertigkeiten wie wir gelernt haben.

Damit wir nicht durchgängig überfordert sind, laufen der uns all der Vorgänge die unser Gehirn und Körper automatisch durchlaufen lassen gar nicht bewusst, geschweige denn wieviel Energie und Kraft uns das manchmal kostet. 

Darüber wieviel Prozent aller aufgenommenen Informationen unterbewusst bwz. bewusst verarbeitet werden, geistern verschiedenste Zahlen in den Medien herum – 90/95/99%.

Wissenschaftlich ist es jedoch konkret kaum möglich festzustellen was wirklich unterbewusst bzw. bewusst wahrgenommen wird, allein dadurch das unsere Aufmerksamkeit im Bezug auf Reize meist wild hin und her springt.

Wissenschaftlicher Fakt ist nur, dass unbewusste Reize sich weniger stark und anhaltend auf unser Verhalten auswirken als bewusste2.

Was mir persönlich sehr sympatisch ist, da es somit geringfügig einfacher ist festzustellen „was gerade eigentlich das Problem“ ist.

Dennoch bleibt einem als hochsensibler, mit einer tieferen und umfänglicheren Wahrnehmung, am Ende eines 86.400 Sekunden langen Tages meist ein Gefühl des „emotionalen ausgelastet seins“- was unter den Umständen nicht weiter verwunderlich ist.

Zusätzlich ist unsere Welt in letzten Jahrzehnten immer hektischer, stressiger und zur „Druck-betrankungs-Informationskultur“ geworden was dazu führt das unser Gehirn aussortieren muss. Für mich als hochsensible schlägt sich diese Informationsflut darin nieder das ich Dinge die mein Gehirn nicht als „vorrangig“ überlebenswichtig klassifiziert ab und an vergesse – ein durchaus sinnvoller Schutzmechanismus vor „Überreizung“.

Im Rahmen des „Mama- Mentalloads“ fehlen mir deshalb auch gerne mal die Worte, dann wird einfachheithalber alles als „Dings“ eingestuft ;).

Was unserem Gehirn allerdings dabei hilft Energie zu sparen ist definitiv das herausbilden von Gewohnheiten. Sie helfen unserem Gehirn die Informationsflut überhaupt noch bewältigen zu können, indem sie aus jede wiederkehrende Handlung/Routine in Form einer Gewohnheit abspeichern.

Eine Studie der Duke University fand 2006 heraus das ca. 40% unser täglichen Handlungen auf Gewohnheiten – nicht auf bewussten Entscheidungen – basieren.3

Die Studie von Philippa Lally und ihr Team vom University College London, untersuchte um genauere Aussagen über die Veränderung von Gewohnheiten machen zu können 96 Personen über 12 Wochen hinweg.

Jede Person berichtete täglich über die Veränderungen, die sie im Bezug auf einen bestimmten Sachverhalt den sie „eintrainierte“ machte. So kam das Team so dem Resultat das es „im Durchschnitt“ mehr als zwei Monate dauert bis sich eine Gewohnheit herausbildet, sprich eine Tätigkeit beginnt automatisiert abzulaufen. Genauer gesagt dauert es nach ihren Erkenntnissen min. 66 Tage damit uns neues automatisch von der Hand geht.4

Einerseits würde ich persönlich mich nicht an dem Wert festklammern, denn wir alle sind doch sehr unterschiedlich – im speziellen auch unsere Art zu fühlen und zu denken. Vielmehr ist es interessant einen ungefähren Rahmen zu haben, in dem anhand der Veränderbarkeit unseres Gehirns, der sog. „Neuroplastizität“, neue uns liebevoll unterstützende Gewohnheiten entstehen können.

In seinem Buch Die Macht der Gewohnheit beschreibt Charles Duhigg ganz gut wie Gewohnheiten entstehen, auf Basis der sog. „Gewohnheitsschleife.“

Ihr kennt ja sicher das Pawlosche Hunde-Experiment, bei dem Hunde mit Hilfe einer Glocke dem sog. „Auslösereiz“ auf ihre Fütterung konditioniert wurden. Dieser bestimmte Reiz fordert das Gehirn auf in einen automatischen Modus umzuschalten und eine bestimmte abgespeicherte Gewohnheit zu aktivieren. Die Routine (emotional/körperlich/mental) die durch das Angebot von Futter verbunden mit dem Glockenton entstanden ist greift. So das im letzten Schritt der Gewohnheitsschleife die Belohnung folgt bei der das Gehirn entscheiden muss ob sich das „ganze“ lohnt um es sich zu merken – für die Hunde die mit sabbern reagierten lohnte es sich das Glockengeläut abzuspeichern da es ja leckeres Essen gab.

Die drei Bestandteile der Schleife werden im Laufe der Zeit, durch Wiederholung der Handlung immer mehr verzahnt und es bildet sich letztendlich eine handfeste Gewohnheit heraus.

Die zwei Seiten der Medalie einer Gewohnheit liegen klar auf der Hand, einerseits ist sie Entlastung für unser Gehirn andererseits führt der Automatismus dazu dass das ganze bald unterbewusst stattfindet und wir gar es gar nicht mehr wahrnehmen.

Die Gefahr die dahintersteckt ist das wir aus den Augen verlieren was sich gerade anbahnt und somit auch nicht in einen aktiven Entscheidungsprozess gehen können ob oder inwiefern wir dieses gewohnheitsmäßige handeln eigentlich an den Tag legen möchten.

Mir persönlich waren einige meiner ältersten Glaubenssätze die wohl schon frühkindlich in mir verankert waren wie z. B. „ich bin falsch“ viele Jahrzehnte überhaupt nicht bewusst und somit fühlte ich mich oft gefangen in mir selbst. Hilflosigkeit und Angst machten sich breit und ich hatte keine Ahnung womit ich es da überhaupt zu tun hatte.

Viel „Ausgrabungsarbeiten“ dieser Glaubenssätze wurde durch gute Therapie, intuitives & energetisches Coaching und vor allem durch selbständige Bewusstseinsarbeit, freigelegt.

Das sowohl die eigenen Gene und das Gehirn sehr flexibel und zu unserem besten veränderbar sind hat mir auf meinem steinigen Weg, oft sehr viel Kraft gegeben.

Jedesmal wenn ich dann doch mal wieder an der Wand einer Sackgasse stand, half mir das Leben durch neue Impulse und neue Sichtweisen wieder mehr Leichtigkeit zu bekommen und mein „Leiden“ zu durchbrechen.

Warum es mir ein Herzensanliegen ist „Zenfluencer“, „Reminder“ oder „Impulsgeber“ zu sein ist folgender: weil ich weiß wie heilsam es ist, immer wieder – täglich – daran erinnert zu werden wie wichtig es ist dranzubleiben an der Entwicklung um das eigene Licht wieder zu sehen und es für unser aller Wohl leuchten zu lassen.

Jeder von euch dadraußen ist richtig und wichtig für unsere Welt! Wir dürfen wieder unsere eigene natürliche „Größe“ und unseren „Wert“ wahrnehmen!

Die Liebe die in jeder unserer Zellen wohnt und im Überfluss vorhanden ist will wieder in uns und um uns herum zum fliessen kommen und nicht blockiert feststecken. Ich persönlich habe ja das Gefühl das die blockierte Liebe in uns der Grund ist der für unsere körperlichen & emotionale Leiden verantwortlich ist!

Also bitte lasst euch jeden Tag erinnern – es gibt hier soviele gute Möglichkeiten heutzutage!

Ich persönlich bin ja ein Fan von zartem Design und inspirierenden Inhalten die anregen den Blickwinkel zu ändern, das Bewusstsein zu erweitern und vor allem im „Hier und Jetzt“ anzukommen, deshalb habe ich mir gerade ein „Remindfully“ Abo geholt um mich zukünftig achtsam reminden zu lassen.

Ich bin gespannt: genau wie ich als „Zenfluencer“ (Achtsamkeitsreminder), ist „Remindfully“ noch relativ jung im Geschäft, aber ich hab da so ein Gefühl das dies Menschen mit viel Potenzial und Herz sind, die auch wirklich was gesellschaftlich bewegen wollen.

Bin gespannt näheres dazu direkt von zwei Gründern der „Remindfully“ App in meinem Zensibility-Podcast Interview demnächst zu erfahren.

I keep you postet- geht wohl ca. Ende Juli live.

Ich hoffe ich konnte euch auch heute wieder ein paar Impulse & Infos mitgeben die euch dazu inspirieren „dranzubleiben an eurem Potenzial“ – es endlich frei zu legen, damit diese Welt um einiges liebevoller und herzlicher für alle von uns wird🙌 !

Von HerZen💖,

Silke

P.S: Mich würde heute interessieren, was eure „überholungsbedürftigsten“ Gewohnheiten sind?

Schreib es mir gerne in den Kommentaren unten oder auf auf Inst & Facebook als Kommentar zum zugehörigen Blog-Post!

Quellen:

Quellen:

1Studien des Salk Institutes for Biological Studies von 2016 (Terry Sejnowski; 2016)

https://www.spektrum.de/frage/verarbeitet-das-gehirn-95-prozent-aller-informationen-unbewusst/1616926

3 Buch-Titel: “Die Macht der Gewohnheit”; Charles Duhigg, S.14

4 Studie von Philippa Lally und ihr Team vom University College London: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ejsp.674

Sensibles Krankheitserleben…

Sensibles Krankheitserleben...

Die hochsensible Wahrnehmung lässt uns tiefer und intensiver sowohl innere- als auch äußere Reize wahrnehmen, egal ob es sich dabei um „angenehme“ oder „unangenehme“ Wahrnehmungen handelt.

Unser Empfinden so scheint es mir, ist zudem umso schneller dabei den wahrgenommen Reiz z. B. einen schmerzenden Kopf, zu einer Emotion umzuwandeln bzw. mit einer früheren verknüpften Emotion zu matchen.

Aus meiner Kindheit kenne ich persönlich bewusst nur das körperliche Unwohlsein, in Form der klassischen Krankheiten wie „grippalen Infekten“ etc..

Mental war ich mir damals, auch in Phasen von ausgeprägtem Mobbing, nicht bewusst was es bedeutet auf dieser Ebene zu „erkranken“ und hab das total unterdrückt.

Ich erinnere mich oft dran, wie ich es liebt früher wenn ich körperlich „krank“ war einfach nur im Bett zu liegen mich pflegen zu lassen und Audio-Kassetten zu lauschen bis ich einschlief. Meine Mutter kümmerte sich liebevoll und ich genoss es mich mal auszuruhen, wodurch die Gesundung schnell voran schritt.

Es ist doch seltsam wie sich manches empfinden im Laufe der Jahre so grundlegend verändern kann.

Heutzutage ist man natürlich erwachsen, für sich selbst verantwortlich und es ist in der Regel „keiner“ da, der einen als Mama aktiv pflegt wenn man krank ist.

Wenn Mama Glück hat oder die Kids groß sind bekommt sie mal halbwegs eine Stunde Ruhe untertags, um sich mit der Krankheit vor sich hin zu schleifen.

Ich bin immer froh wenn ich im Falle einer körperlichen Krankheit, mein Kind dann mal eine Zeit lang vor dem TV parken kann um mich kurz mal aktiv auszuruhen.

Aber die Herausforderung „Mama ist krank“ soll hier gar nicht weiter das Thema sein. Mir geht es vielmehr darum aufzuzeigen oder zum Nachdenken anzuregen, darüber, dass es für viele sensible Menschen, aufgrund alter „Wunden“ (oder auch ohne diese), durchaus eine Herausforderung ist heutzutage „krank zu sein“.

Warum „heutzutage“? Na ja, gerade weil der Druck von Seite des Umfelds auf uns enorm zugenommen hat und die Zeit mit all ihren aktuellen Herausforderungen auch spezielle Ängste im Bezug auf „Krankheit“ schüren.

Schmerzen und Unwohlsein auf körperlicher Ebene gehen daher heutzutage oft  meist zusätzlich mit mentaler Belastung einher. All die Schuldgefühle die es im Bezug auf das Umfeld und mich selbst zu managen gilt da ich gerade nicht funktioniere, das gilt sowohl bei „körperlichen“ als auch ganz besonders ausgeprägt bei „mentalen“ Krankheitsphasen.

Man kann natürlich sagen: „ja das geht uns ja allen so, das ist einfach ganz normal heutzutage“ – aber dann ändert sich nichts an dem gesellschaftlichen Umgang damit, geschweige denn in uns selbst.

Für mich persönlich ist aktuell bereits eine „körperliche“ Krankheit, die für andere meist „easy“ und normal erscheint eine nicht zu vernachlässigende mentale Herausforderung.

Warum das so ist?

Sagen wir mal so, da ich:

  • fast drei Jahr um die „Atmung“ und somit das Leben des eigenen Kindes gekämpft habe – mit viel Frust, Sorge, Angst, Panik und wenig Schlaf,
  • danach selbst ein Jahr mental krank wurde und in einer handfesten Depression steckte und parallel
  • der Partner noch über mehrere Jahre fast durchgehend kränkelte – das uns alle viel Kraft gekostet hat und
  • er nun körperlich einem besorgnisseregenden Punkt angekommen ist

…das alles hinter mir habe, kann ich alle Formen von „Krankheiten“ einfach gerade gar nicht mehr so „leicht“ ab!

Es geht hierbei nicht um Rechtfertigung meinerseits, eher darum aufzuzeigen das keiner von uns weis was der Hintergrund einer anderen Person ist und warum sie sich gerade so belastet fühlt, wie sie sich eben fühlt.

Irgendwie einleuchtend oder?!

Sicher wissen einige von euch wie sich das anfühlt „dauerhaft mit Krankheit“ konfrontiert zu sein und können die zusätzliche mentale Belastung nachvollziehen – dennoch gibt es da draußen leider viele Menschen die einem das eigene Empfinden diesbezüglich absprechen oder verharmlosen wollen, obwohl sie „Bescheid“ wissen.

Meine Reaktion wenn ich höre das jemand krank ist eine natürliche fürsolgliche Betroffenheit, Mitgefühl und ein einfaches „Gute Besserung“ – bewertungsfrei das ist mir wichtig!

Bewertungen – wir alle halten uns viel zu viel damit auf und stressen uns gegenseitig.

Auch wenn man „nur“ einen Schnupfen hat, kann das ein Menschen, aufgrund der Wahrnehmungsintensität und seiner vorherigen Erfahrungen sehr wohl als „relevant“ empfinden.

Unser Körper besitzt ein enormes Schmerzgedächtnis von physischen & psychischen Schmerzen, die sich gegenseitig triggern.

Klassische Schmerz-Kettenreaktion⛓ im Krankheitsfall bei mir:

Körperlicher Schmerz (z. B. starke Kopfschmerzen) -> psychischer Schmerz (z. B. Schuldgefühle/Selbstablehung/Frust)-> noch mehr körperlicher Schmerz 😣.

Auch mentaler Schmerz in Form von psychischen Krankheiten kann natürlich der Start der „Schmerzkettenreaktion“ sein, dann spricht man von psychosomatischen Schmerzen wie z. B. Rücken- oder Kopfschmerzen die durch mentale Belastungen getriggert werden.

Die Wahrnehmung bzw. Beobachtung der Verkettung dieser Schmerz-Kettenreaktion kann manchmal schon entlastend wirken.

Für mich ist es zumindest immer, wenn ich körperlich krank bin, wichtig zu merken das ich gerade in meiner „klassischen Schmerzkette“ agiere.

Ob ich dann die Kraft habe mich selbst hier zu stoppen, ist eine andere! Denn vor allem körperliche Krankheit führt bei mir vermehrt zu heftigen Alpträumen die auf schmerzhaften alten Wunden basieren. Meist wache ich dann morgens mit einer doppelten Ladung mentalem Schmerz auf und es braucht einige Zeit um überhaupt wieder aus dem Nebel des Schmerzes der Vergangenheit in die Realität zu finden.

Deshalb ist es für mich während jeglicher Krankheitsphasen lebenswichtig jegliches Mitgefühl in mir zu aktivieren um langsam wieder „zu mir kommen“. Das bewusste spüren einer warmen Umarmung meiner selbst und der Hand auf dem Herzen am besten so oft und lange wie möglich, helfen mir hier um meine Gedanken aus dem mentalen Dauerschmerz langsam wieder herauszuziehen. Wenn der mentale Schmerz wieder abflacht wird dann meist auch bald der körperliche Schmerz der Erkrankung bald besser.

Also: Atmen & spüren – in meinem Tempo und ohne Erwartung 🌸.

Doch dann gibt es Tage da ist aller Schmerz zusammen zuviel und dann bleibt einfach nur „alles sein zu lassen wie es ist“ oder es „ausheulen“ – bis es leichter wird 🥲.

Ich persönlich habe die Theorie, je mehr psychischen Schmerz (Wunden) ein Mensch im Leben erlebt hat, desto mehr triggert ihn körperlicher Schmerz. Je mehr man körperlichen Schmerz im Leben hat, desto klarer ist das auch bald die Psychosomatik ins Spiel kommt und ein Teufelskreis daraus entsteht.

Die wichtigsten zwei Dinge für den Umgang mit allen Arten von Krankheiten, ist auf alle Fälle das Mitgefühl und Offenheit/Wertungsfreiheit!

Ich mag es als hochsensibler auf jeden Fall gar nicht wenn mir meine Wahrnehmung abgesprochen wird – Reizthema sensibler :).

Also lasst uns doch bitte dran arbeiten „einander sein zu lassen“!

Im Krankheitsfall gerne erstgemeinte Unterstützung anbieten und ein „Gute Besserung“ ist mitfühlend und ausreichend.

Von HerZen 💖,

Silke

P.S: Wie fühlt ihr euch wenn ihr körperlich krank seit mental? Habt ihr das Gefühl das ihr dann psychisch mindestens genauso belastet weit wie körperlich?

Schreibt es mir gerne hier in die Kommentare oder auf Instagramm/Facebook unten den Post!

Die innere Dimension der „Nachhaltigkeit“

Die  innere Dimension der "Nachhaltigkeit"
Zitat von Thich Nhat Hanh – Zen buddhistischer Mönch

Nachhaltigkeit  ist das Schlüsselwort des 21. Jahrhunderts! 

Definiert wurde der Begriff „Nachhaltigkeit“ erstmalig in dem Brundtland-Bericht der Vereinten Nationen im Jahr 1987 in dem es frei übersetzt heißt “Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die gewährt, dass künftige Generationen nicht schlechter gestellt sind, ihre Bedürfnisse zu befriedigen als gegenwärtig lebende.“ (Hauff 1987, S.46).

Klassischerweise wird Nachhaltigkeit dreidimensional im „Drei Säulen Modell“ dargestellt – sprich das Konzept beinhaltet„Ökologie“, „Wirtschaft“ und „Soziales“.

Angefangen bei der Wasserqualität, über „nachhaltigen Städteplanung“ bis hin zu „no Poverty“ Maßnahmen, werden aktuell 17 globale Entwicklungsziele in der „Agenda 2030“ der Vereinten Nationen (UN) definiert.Hier zum Schnellüberblick für euch, aus den UN „SUSTAINABLE DEVELOPMENT GOALS“ vom August 2019:

Die  innere Dimension der "Nachhaltigkeit"

Nicht erst seit Greta Thunbergs Engagement und der „Fridays for Future“ Bewegung im Bereich Umweltschutz, hat das Thema Nachhaltigkeit global endlich Fahrt aufgenommen und ist glücklicherweise langsam aber sicher in unser aller Leben angekommen.

Ich muss zugegen das ich einen wirklich emotionalen Bezug zu dem Thema erst in den letzten 2-3 Jahren entwickelt habe als ich mich mit Umweltmanagement beruflich etwas auseinandersetzen konnte. Seither ist für mich zum Glück einiges nachhaltiges in meinem Leben passiert wie z. B. Die Nutzung eines Lasten-E-Bikes anstatt Auto oder öffentlicher Verkehrsmittel. Natürlich kann man jetzt sagen, na ja Batterien sind auch nicht wirklich „green“ – was korrekt ist, aber es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!

Nichts desto Trotz vermisse ich ein grundlegende Betrachtung im Bezug auf die   aktuellen Nachhaltigkeitsziele. 

Mir fehlt die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Menschen als Grundlage hin zu einem besseren Umgang mit sich selbst und der Umwelt. 

Es ist kein Geheimnis mehr das unsere innere Wahrnehmung Auswirkungen darauf hat wie wir die Welt sehen und mit ihr und allen Menschen darin umgehen. Meiner Meinung nach ist der Welt sehr geholfen wenn wir alle endlich mal liebevoll in unserem „inneren“ aufräumen und Frieden schaffen um ihn dann in die Welt zu tragen. Dieser Punkt beinhaltet für mich die wahre Grundlage der Nachhaltigkeit für das Individuum, die Gesellschaft, die Wirtschaft und Ökologie. 

Denn wenn ich im täglichen Überlegenskampf mit mir bin, habe ich keine Zeit mehr auch noch an andere oder auch die Umwelt zu denken. 

Wenn ich dann doch, meist aufgrund von gesellschaftlichem Druck mal in die Nachahltigkeitskerbe „schlagen“ wollte, in dem ich anfing „nachhaltig“ einzukaufen, Müll besser zu trennen etc. War das meist von kurzer Dauer – da es von meiner Seite aus keine Herzensthema sondern ein „Ego“-Ding war.

Jeder Mensch braucht inneren Raum, innere Freiheit um wieder zu entdecken wer er ist, wo er hinmöchte und was ihm wichtig ist. 

Wenn jeder einzelne von uns hier weiterkommt, kehren wir merklich in unsere innere Mitte/innere Kraft zurück und haben Raum um auf uns, unsere Mitmenschen und unsere Umwelt acht zu geben!

An dem Punkt kränkeln alle unsere weltlichen Systeme gerade an unserem persönlichen Wachstum, das wir gerne aktiver in die Hand nehmen dürfen. 

Die Entwicklung von jedem einzelnen von uns ist wichtig, wir sind wichtig, denn wir existieren alle als Einheit und somit tragen wir alle Verantwortung für uns, die Person uns gegenüber und die Welt.

Natürlich ist das ein hehres Ziel das sich alle Menschen ihrer „Selbst“ bewusster werden, aber es passiert schon!  Vielleicht nicht gleichen Umfang bei allen zur gleichen Zeit aber in nicht allzu ferner Zeit werden wir wieder dahin kommen das wir es wichtiger nehmen „auf uns zu achten“ als ob wir „Projekt xy“ voran gebracht haben. Ohne die Ressource Mensch geht vor allem wirtschaftlich gar nichts, dennoch ist es erschreckend welchen unbewussten Umgang und welche Werte einige Firmen in ihrer Firmenkultur vorleben, oft wenig wertschätzend bis menschenverachtend.

Es ist für mich deshalb eine logische Konsequenz das unsere Gesellschaft an vielen Stellen „kränkelt“- wir sind einfach „nur“ Menschen!

Lt. Psychoreport der DAK von 2021 wurde 2020, im ersten Jahr mit Corona, ein neuer Höchststand an psychischen Erkrankungen mit + 56 % im Vergleich zu 2010 erreicht.

Meiner Meinung nach ist es viel zu kurz gedacht, zu erst kosmetisch im Punkto Nachhaltigkeit tätig zu werden indem wir uns Ziele setzen wie „CO 2“ Reduzierung – wenn die meisten Menschen (ich falle da auch noch teilweise rein) noch nicht bereits sind über ihre rote Linien zu gehen und z. B. Ihr Auto stehen zu lassen und zu Fuss zu gehen oder weniger in „ferne Länder“ zu reisen.

Ich reise total gerne und das aufzugeben wäre für mich auch echt hart, aber ehrlich es tut unserer Umwelt nicht gut der ganze Flugverkehr und die Autoabgase, geschweigedenn unser Entdeckergeist bis in die abgelegensten Winkel des Dschungels wo Eingeborene noch im Einklang mit der Natur leben.

Wenn wir mehr wissen wie es sich anfühlt in Frieden mit uns zu leben, können wir zurückkehren in den natürlichen Zustand im Einklang mit anderen Lebewesen und der Welt zu leben!

Es ist so simples wie es sich anhört und doch gleichzeitig scheint es unerreichbar fern, da wir oft nicht bereit sind da hinzuschauen wo es unangenehm, kompliziert oder unbequem wird!

Mitgefühlstraining und das tiefe Verankern  der Einheit von allem in meinem Bewusstsein, ist sind für mich ein wichtiger Schritt zur Selbstakzeptanz die Grundlage für ein friedliches und nachhaltiges Zusammenleben ist!

Aus meiner Perspektive gesehen läuft die soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit dann automatisch ab wenn ich mich auf meine eigenen natürlichen mitfühlenden Werte ausrichte und mich so akzeptiere wie ich bin!

Ich hatte ewig große Angst vor dem Fahrrad fahren in der Großstadt und mit zunehmender persönlicher Entwicklung bin ich froh das ich das Gefühl den Wind im Haar zu haben auf dem Rad wieder erleben kann. Ich wollte immer mehr weg vom Autofahren in der Stadt und hab jetzt eine emotionale und somit nachhaltige Basis für mich gelegt. Das macht mich unendlich stolz und bringt mich meinem Wunsch auf eine bessere Welt für unsere Kinder näher. Denn zum Glück ist der Trend nicht aufzuhalten, die Menschen kaufen sich gerade alle ein Radl und meine Hoffnung ist groß das die Politik sich über kurz oder lang für eine Auto-freie Innenstadt stark macht.

Ich hätte noch für 5 Jahren nicht gedacht, das ich als „nicht radler“ das sage, aber es ist einfach viel besser für alle die Autos raus aus der Stadt zu haben!

Ja das ist unbequem, auch für mich, aber ich bin es satt immer so „kurzfristig“ zu denken! Wie weit hat uns das gebracht?

Also bitte ihr lieben lasst uns anfangen langfristig zu denken, jeden Tag ein klitzekleines bisschen mehr um für uns selbst und alle anderen Lebewesen eine besser Welt zu erschaffen.

Jeder kann hier seinen Beitrag leisten – Menschen die das Gegenteil behaupten werden sicher im Laufe ihres Prozesses auch noch dahin kommen das zu erkennen.

Zumindest wünsche ich es jedem, denn es ist so „einfach“ uns eine bessere Welt zu erschaffen – angefangen mit uns!

Ja das fühlt sich dann auch erstmal neu, angstvoll und ungut an wenn man an sich arbeitet, aber unser Leben, die Natur und die Generationen nach uns werden uns dafür liebevoll „belohnen“.

Hier mein persönliches Rezept für  mehr Mitgefühl & Achtsamkeit mir, anderen und dem Planeten gegenüber:

  • Mitfühlende Umarmung & Worte für mein „inneres Kind“ 2-3 x täglich; das ganze ist ein Training und nur wirksam wenn man es möglichst ohne Druck & inneren Anspruch übt.
  • Schaffung von mehr innerem Raum (innerer Freiheit)  z. B. Durch liebevolle Abgrenzung, Meditation, Ruhephasen
  • Tiefes und bewusstes Atmen üben –  bevorzugt in kurzen Pausen
  • Training Körperbewusstsein: Sport, Yoga, Somatic Experiencing, Gehmeditation, Wahrnehmungsspaziergang, achtsam Tee trinken etc.
  • Training Verantwortungsbewusstsein & Mental-Hygiene; Wahrnung meiner Gedanken, Gefühle, Glaubenssätze und innere Arbeit daran.
  • Implementierung von Mitgefühl & Achtsamkeit in allem was ich tue: Haushalt, Kinderbetreuung, Arbeit, Beziehungen etc.

Wichtig ist dabei: alles ist eine Frage des Trainings; das Gehirn braucht Zeit um neue Gewohnheiten neuronal (im Gehirn) zu entwickeln; Wieviel Zeit wird wissenschaftlich immer wieder neu studiert; es ist wichtig mit viel Ausdauer, Mitgefühl und Geduld ranzugehen- auch wenn das nicht immer „leicht“ ist. Vor allem bringt einen Druck und Leistungsgedanken hier Null weiter, eher im Gegenteil :(.

Also durchatmen und erinnern: es hat ja auch eine Zeit lang gedauert euch manches „negative“ Denkmuster anzueignen, deshalb ist es doch nur fair wenn sich das „bessere“ erstmal nachhaltig bei euch einrichtet darf – damit es auch langfristig bleibt!

Übrigens: Studien zeigen das Mitgefühlstraining die Gehirnstruktur bereits nach ca. 4 Wochen konstanter Übung verändern kann. Hier wurde mit bildgebenden Verfahren nachgewiesen, dass die Große des anatomischen Entstehungszentrums der Angst im Gehirn dem Amygdala, reduziert wurde 1

Dies Abhandlung über die menschliche Entwicklung als Grundlage zu mehr Nachhaltigkeit, soll nicht dazu beitragen noch mehr Öl ins Feuer zu gießen um uns noch mehr Druck zu machen, uns zu optimieren.

Nein, sie soll eine direkte aber liebevolle Einladung sein, einfach mal hinzuschauen wie es gerade um unser eigene Entwicklung im Hinblick auf eine bessere Zukunft für uns und unsere Nachkommen steht!


Von HerZen
Silke (Zensibility 🌸 ) 

1 Link zum Studienbericht von R. Davidson über „Mitgefühl von Studienteilnehmer Matthieu Ricard (buddhistischer Mönch): https://youtu.be/CGlHR9hcb5A.


P.S: 🌸 Buchtipp  zur Nachhaltigkeit & Zen: Im Oktober 2021 erscheint ein interessantes Buch  mit dem Titel „ Zen & the Art of saving the Planet“, von Zen- Master Thich Nhat Hanh.
🌸 Wenn du dich für die Themen Achtsamkeit, Mitgefühl und Sensibilität interessierst, höre gern mal in meinen Zensibility Podcast (gängige Podcast- Plattformen) rein.

Sensibles Kind – ein entscheidender Wachstumsfaktor

Sensibles Kind - ein entscheidender Wachstumsfaktor

Heute wurde mir endlich mal wieder bewusst, wie sehr ich von der Erziehung eines sensiblen Kindes wirklich profitiere und wie sehr dies zu meiner „Lebensaufgabe“ beiträgt.

Am besten fang ich ganz vorne mit unserer Geschichte an, damit der Zusammenhang erkennbar wird :).

Meine Vorstellung von Familie und „Kinder haben“ war steht’s eine zutiefst romantische Sache, wie ich im im Live-Experiment bald merkte.

Es stand trotz meiner eigenen inneren Themen für mich nie wirklich zur Debatte, das ich ein Kind haben möchte – das war gesetzt. Ich glaube hätte ich allerdings wirklich gewusst, was alles dahintersteckt und wie sehr ich dadurch an mir „arbeiten“ darf, hätte ich es mir damals sicher anders überlegt.

Ich fand erst Mitte meiner 30-er Jahre langsam zu mir, entdeckte mich und schaffte es herauszufinden wer ich bin und was ich für eigene Bedürfnisse habe. Vorher ging es in meinem eigenen Leben nicht wirklich um mich – jetzt wollte ich mich endlich mal mehr um mich kümmern.

Dieser Wunsch schob den inneren Antrieb ein Kind in die Welt zu setzen merklich nach hinten, unterbewusst wusste ich wohl doch, dass mein Bedürfnis und der Betreuungsbedarf nicht wirklich realistisch zusammen gehen.

Ich hatte zu dem Zeitpunkt als es dann „ungeplant“ passierte (also ohne bewusste Entscheidung dafür) meinen Fokus auf das berufliche gelegt und war gerade dabei den Job meiner Träume „klar zu machen“.

Im Nachhinein sehe ich: gut das sie mich aufgrund meiner ehrlichen Ansage vor Vertragsunterzeichnung, dass ich überraschend schwanger bin, dankend abgelehnt haben :). Den Job zu machen wäre nicht gesund für mich gewesen!

Bereits zum vorgeburtlichen Zeitpunkt war mein Kind also bereits ein Wegweiser für mich von dem ich auf ewig lernen kann.

Die Schwangerschaft bewegte viel in mir, ich entwickelte endlich ein Bewusstsein für Themen wie Verantwortung und bewusste Entscheidungen . Plötzlich war es für mich (für einen Moment) nicht mehr ganz so klar, dass ich wirklich ein Kind haben wollte.

Ich fragte mich ob ich als Mensch mit „psychischer Vorbelastung“ wirklich realistisch dazu im Stande bin, die Bedürfnisse meines Kindes in den Vordergrund zu stellen und meine persönlichen, psychischen und physischen Bedürfnisse anfangs komplett unterzuordnen?!

Wie oft höre ich heute junge Menschen sagen: „es sollte einen Elternführerschein geben, damit alle erstmal ihren eigenen Müll verarbeiten, bevor sie auch noch Kinder in die Welt setzen“.

Anfangs traf mich das sehr hart, denn ich zählte mich zu der Gruppe von „verkorksten Eltern“ die es nicht gesellschaftskonform hinbekommen ihr Kind fachgerecht zu erziehen.

Heute allerdings weis ich, das ist leider „Schmarn“ ( wie wir in Bayern zu sagen pflegen)!

Es geht zu keinem Zeitpunkt im Leben darum perfekt zu sein und erst dann mit irgendwas starten zu können, auch wenn uns das alle Welt weismachen möchte!

Aber zurück zur der Bewusstwerdung um die Verantwortung, das zurückstehen von eigenen Bedürfnissen und die Entwicklung meiner Sichtweise zum „Kinder kriegen“ als „die beste Entscheidung, die das Leben für mich getroffen hat“.

Ich hatte also romantische Vorstellung und viele unrealistische Erwartungen im Punkto Kinder & Familie, schon allein als ich das Geschlecht erfahren habe war das ein Moment den es erstmal zu verarbeiten galt.

Ich hatte Null Erfahrungen mit Jungen in meiner Familie und im Bekanntenkreis zu dem Zeitpunkt als ich schwanger wurde.

Woran sollte ich mich also orientieren, wer könnte mir hilfreich zur Seite stehen? Fiel mir eigentlich nur mein Mann ein, der war ja auch mal ein Junge :)!

Die Schwangerschaft war ein einziger Selbstfindungs- und Verantwortlichkeits-Prozess. Es gab so einige rote Linien zu überschreiten, was für mich als Mensch dessen Resilienz zu dem Zeitpunkt noch nicht die „beste“ war und der sich selbst wenig kannte und mochte, alles andere als „leicht“ war.

Es gab komischerweise kaum Literatur darüber „ob“ und „wie“ man am besten als Mutter mit Trauma- und/oder Antidepressiva – Themen ein Kind in die Welt setzt und zu einem selbstbewussten, widerstandsfähigen Kind liebevoll erzieht.

Mein Anspruch ist und war in dem Punkt stehts hoch, denn wie jede Mutter wünsche ich mir für mein Kind das es ihm „besser geht“ und ihm „einiges erspart bleibt“. Auch hier gilt es für mich zu lernen und zu akzeptieren das jeder seine Erfahrungen machten sollte und das diese zu „irgendwas“ gut sind.

Ich kenn einige die jetzt laut aufschreien: „also auf mein Trauma hätte ich gut verzichten können!“ Legitime Aussage, kann ich gut verstehen und möchte ich nicht bewerten!

Super wenn derjenige damit „gut“ lebt, für mich war es ein Teil der Heilung, andere Sichtweisen einzunehmen um mit meinen Erlebnissen meinen Frieden machen zu können.

Ich startete also mit viel Angst ob ich meinem Kind gerecht werden könnte in die Schwangerschaft- schliesslich nahm ich ja auch noch Antidepressiva.

Könnte ich es verantworten das mein Kind die klassischen Entzugssymptome bei der Geburt erlebt? Harte aber konstruktive Frage, die heute noch viel zu viel tabuisiert wird, obwohl das Thema „Depression“ mittlerweile salonfähiger ist!

Viele Menschen würden eine Mutter heute noch gerne in die Schublade „so eine verkorste Mutter, das arme Kind“ oder „schafft die sowieso nicht“ einordnen.

Was ich persönlich davon halte könnt ihr euch sicher denken, schon allein weil ich für mich im „nicht werten“ leben möchte! Dennoch machen mich solche garstigen unwissenden Pauschalisierungen immer noch sehr wütend und das ist ok, wir Menschen haben alle Gefühle! Natürlich versucht man als Mutter in jedem Fall die besten Rahmenbedingungen für sein Kind zu schaffen: ich also „psychisch“ herausgeforderte Mutter versuchte beispielsweise meine Medikamente umzustellen, auf solche mit möglichst wenig bekannten Nebenwirkungen für das Kind.

Aber ok…weiter geht mit unserer Entwicklungsgeschichte:

Leider musste ich viel liegen, mein Bindegewebe gab zuviel nach und der Kleine war sehr ungeduldig – ganz die Mama. Schon allein diese ganze Zeit rumzuliegen brachte mich emotional an die Grenze, half mir aber im nachhinein ungemein mich auf das kommende vorzubereiten.

Die Geburt war viel zu schnell und abrupt, so das der kleine einen harten und schweren Start ins Leben hatte und wir in den ersten Jahren oft im Krankenhaus waren.

Als fürsorgliche, „perfekte“ Mama habe ich mir oft die Schuld daran gegeben – denn ich habe ja „freiwilig“ Antidepressiva eingenommen.

Im Vorfeld der Geburt war es sehr gut sich mit allen Auswirkungen die, die Einnahme von Antidepressiva auf das Baby haben könnte auseinanderzusetzen. Denn Entzugserscheinungen waren vorhanden…wenn auch nur gering – trotzdem tat es mir in der Seele weh.

Meinen Sohn hat all das allerdings zu dem kleinen starten Kämpfer gemacht der er war und ist, also ihr lieben Mamas: macht euch bitte keine Vorwürfe wenn ihr in eine ähnliche Situation kommt! Versucht in dem Vertrauen zu bleiben das auch das zum Leben dazugehört und wichtig ist für den Weg eures Kindes!

Was ich empfehlen kann, wenn ihr schwanger seit und auch Medikamente nehmt lasst euch über www.embryotox.de hinaus beraten. Die Charite in Berlin hatte zu meiner Zeit eine Studie laufen, bezüglich der Nebenwirkungen von Antidepressiva an der ich aktiv teilnahm, da es mir wichtig war „allen die nach mir kommen“ Wissen an die Hand zu geben. Dies hat mir sehr geholfen mit dem Thema einen Umgang zu finden.

Ich fand es auch toll das die Ärzte sich persönlich mit einem auseinandersetzten, besonders als ich in einer späteren „depressiven Phase“ mit massiver Selbstabwertung deswegen zu tun hatte. Wissenschaftlich war es nie nachweisbar das die fehlende Lungenreife meines Kindes mit den Medikamenten zu tun hatte – aber mein Gefühl war ein anderes.

Auch hier ist ganz klar mein Kind als Lehrmeister für inneres Wachstum – hin zu mehr Mitgefühl, Liebe und Verständnis für mich & ihn zu sehen!

Gerade sensible Kinder sind allerdings gefühlt nicht nur fördernd sondern auch sehr „fordernd“ weshalb man doppelt an sich arbeiten darf.

Manches mal war es für mich gefühlt ein Full-Time-Job der unendlich „anstrengend“ war und mich zunächst viel gekostet hat, aber im Nachhinein so unendlich befreiend und wertvoll war!

Ich lernte erst durch meinen Sohn, die Qualitäten die sowohl er als auch ich innehaben bewusst wahrzunehmen und zu akzeptieren!

Auch das ist ein Prozess, der noch immer läuft und Zeit in Anspruch nehmen darf 🙂 – passiert nicht über Nacht!

Sensible Kinder die sehr emphatisch, sie sind wahre Seismographen: nehmen jede noch so kleine Stimmungs-, Gefühls- und Energieschwankung von Personen oder im Räumen war.

Oft sind sie deshalb um einiges schneller überreizt, intensiv emotional, sehr aktiv und gar nicht leicht von außen zu durchschauen – aber je mehr man lernt hinter die Fassaden dieses kleinen Wunders zu blicken, desto besser findet man zueinander.

Es tut gut gemeinsam mit meinem Kind zu wachsen, es macht mich demütig – ihm gegenüber! Das hilft ungemein auf Augenhöhe kreative liebevolle Lösungen für die kleinen „Anstrengungen“ des Alltags zu finden.

Von Kindern kann man sowieso am besten lernen, was es heißt in der Gegenwart zu sein, achtsam zu sein, in Freude und im Herzen – aber sensible Kinder legen meines Erachtens noch mal eine „Schippe“ drauf ;).

Aktuell versuchen wir uns liebevoll auf Augenhöhe im Umgang mit der „Herausforderung“ auf das Klo zu gehen. Ein Thema das für uns alle aus verschiedenen Gründen emotional beladen und oft erwartungsträchtig ist. Es gilt hier besonders unsere Erwartungen im Griff zu behalten denn Erwartungsdruck ist für kleine emphatische „sensibelchen“ kaum aushaltbar.

Viele Ärzte und Pädagogen geben einem unterschiedliche Ratschläge aber im Endeffekt ist und bleibt es für mich am wichtigsten hier auf meine „Intuition“ zu hören. Das hat sich in den letzten schwierigen Jahren, einfach am liebevollstem bewährt!

Auch wenn es manchmal schwierig die Intuition wahrzunehmen und es ein hin und her probieren ist, so ist es für uns der natürlichste Prozess im entwickeln eines Vorgehens für unsere sensiblen Bedürfnisse und die Erziehung.

An der Stelle sei auch kurz gesagt, dass es ein Stärke und absolut verantwortungsbewusst ist sich Unterstützung zu suchen. Ich persönlich hatte bei Fragen bei denen ich mit meiner Kreativität und Nerven am Ende war eine staatliche Erziehungspädagogin kontaktiert und anfänglich auch zur Schlafberatung eine Ärztin. Wichtiger als ein momentanes Schamgefühl, wenn es darum geht um Hilfe zu bitten, ist doch das langfristige Wohlergehen unserer Kids und auch uns- wir sind nicht weniger wichtig!

Kurz nochmal zurück zu dem Punkt des „Vertrauenens“ in die eigene „Intuition“ ein sehr interessantes Thema für emphatische hochsensible, die meist gelehrt wurden, ihrer eigenen Wahrnehmung zu misstrauen!
Je mehr wir uns mit uns beschäftigen desto besser lernen wir wahrzunehmen wo uns unser Herz hinführen will. Die Intuition ist aber abzugrenzen von allen sonstigen Gedankengängen und Emotionen die auch gerne dem Ego entspringen.

Für mich ist Intuition ein inneres Wissen, das jeder Zelle innewohnt und das alles Zugrunde liegt. Meist hören wir es gar nicht mehr aktiv, dürfen es aber mit mehr Achtsamkeit in unserem Leben Wiederentdeckung.

Seit der Kleine da ist durfte ich da intensiv mit meiner Intuition üben und mich damit liebevoll damit ausprobieren!

Ich bin gerade heute einfach „nur“ Happy & Stolz auf den kleinen & mich das wir so verbunden und liebevoll miteinander umgehen können um auch damit verbundene ernsthafte körperliche Herausforderungen, die für ihn gerade im Punkto Sauberkeitserziehung anstehen, zu lösen.

Ich merke einfach immer wieder, wie wichtig es ist dem Kind den Raum zu geben den es braucht um darin mit allen Erfahrungen zu wachsen – vor allem wenn das bedeutet das ich liebevoll und achtsam an meinen roten Linien arbeiten darf!

👉🏻Mich würde interessieren wie es euch ging im Umgang mit eurer Rolle als „Neumutter“?

👉🏻Wie seit ihr in das Leben mit eurem sensiblen Kind hineingewachsen?

👉🏻Schreibt es mir gerne hier in die Kommentare oder auf Instagramm/Facebook unten den Post!

Von HerZen 💖,

Silke

P.S: 🌸 Wenn der Post dich im HerZen berührt schenke ihm gerne ein 💖 und oder einen Kommentar.

Von achtsamer Kommunikation

Von achtsamer Kommunikation

Kommunikation ist etwas sehr komplexes und faszinierendes zugleich. Den Anspruch es „richtig“ zu machen, kann meines Erachtens nach keiner von uns wirklich für sich erheben.

Die ersten Ansätze und Modelle um Kommunikation verständlich und greifbar zu machen haben ihren Ursprung in den 40er Jahren in der Nachrichtentechnik, als es darum ging, die komplexe Wirklichkeit des elektronischen Informationsaustausches möglichst einfach darzustellen. Es entstand das sog. „Sender- Empfänger“ Modell das von  Claude E. Shannon und Warren Weaver entwickelt wurde:

Von achtsamer Kommunikation

Schon damals war klar, dass es zwischen dem Sender und dem Empfänger einige Möglichkeiten gegen würde die, die Vermittlung einer „einheitlichen“ Botschaft von A nach B erschweren könnten.

Hier waren zwar in erster Linie „technische“ Störungen gemeint, aber aufgrund der Tatsache, dass jeder Mensch in seiner eigenen „Realität“ lebt und denkt ist es klar das es grundsätzlich nicht einfach ist, zu einem Verständnis zu kommen.

Darauf basierend entstand einen Vielzahl von anderen Modellen die versuchten Kommunikation analytisch, logisch und für uns greifbar zu machen. Mit dem Ziel sie zu Nutzen um unsere Kommunikation zu „verbessern“ – uns besser zu verstehen.

Wie hat sich die Kommunikation in letzter Zeit entwickelt?

Die Menschen sind heutzutage gestresst, chronisch unter Zeitdruck. Somit ist es normal, das sie wenig Ressourcen haben sich mit sich und dem „Miteinander/Kommunikation“ genauer zu beschäftigen.

Keiner hat Muße hinzuschauen das bei ihm, geschweige gesellschaftlich schiefläuft. Dies ist ganz natürlich und verständlich, da unsere Gesellschaft sich einfach zu viel zumutet und zuviel erwartet! Gerade deshalb schreibe ich auch darüber, damit wir auf diesen Automatismus aufmerksam werden und wieder hinschauen lernen um langfristig daran zu arbeiten.

Unter diesen Umständen wurde „menschliche“ Kommunikation irgendwann als nicht mehr „zielorientiert“ bzw. „nicht professionell“ erachtet. Was meine ich in dem Zusammenhang mit „menschlicher“ Kommunikation?

Nun meiner Meinung nach sollte mehr als „Wie gehts?“ oder „Schönen Tag“ an menschlichem Austausch in einer Kommunikation erfolgen. Ich finde es wichtig zu wissen was das Leben des Gegenübers im Kern ausmacht um auch ein Interesse und Bindung zu dem Menschen aufbauen zu können.

Die Kommunikation verkam heutzutage somit mehr und mehr zum reinen Austausch von Informationen zu einem Thema. Wichtige Elemente der Kommunikation wie der Ausdruck der eigenen Bedürfnisse/Meinung, Emotionen oder persönlichem Befinden wurden dabei immer mehr ausgeklammert. Somit tendierten wir Menschen, auch im Punkto Kommunikation dahin, uns immer mehr zu verbiegen um alles möglichst im Sinne der Leistungsgesellschaft „Effizient“ zu erfüllen.

Diskussionen die in Gesprächen entstanden, da Menschen ihre eigenen Bedürfnisse/Meinungen äußern wollten, werden aktuell im Berufsleben teilweise sogar aktiv von Führungskräften unterbunden. Ein Verhalten das nicht nur geschäftsschädigend ist, da viel Potenzial verloren geht, sondern auch die Ressource Mensch keinesfalls wertschätzt.

Die „effiziente Kommunikation“ lehrte uns auch das Zuhören zu verlernen, denn diese „Druckbetankung“ mit Informationen überforderte unser System ganz einfach und somit schalten wir irgendwann einfach auf Durchzug oder wir vollenden die Sätze des Gegenüber innerlich um „effizienter“ zu sein.

Das „Zuhören“ verkam dazu, den Schwall von Information irgendwie zu verarbeiten und ihn möglichst an den Sender „zurückzuspielen“. Was wirklich nicht so leicht ist, da man viel im eigenen Kopf zu verarbeiten hat und somit nicht viel Kapazitäten hat um den anderen und das gesagte überhaupt noch vollends wahrzunehmen.

Somit ist sowohl der Sender als auch der Empfänger merklich mit sich selbst und der Vermittlung von „seiner Information“ beschäftigt. Was vom Sender wirklich ausgedrückt werden will, kommt dadurch höchstwarscheinlich gar nicht mehr beim Empfänger an. Das führt oft dazu, dass beide von verschiedenen Dingen reden und Lösungen finden, die nicht wirklich aufeinander abgestimmt sind. Für mich persönlich ist das „nicht verstehen“ und „nicht verstanden werden“ eines der größten Frustpotenziale der heutigen Kommunikation.

Ich vermisse hier total das „Miteinader“, die Basis für einen wirklichen „Austausch“!

Irgendwie erinnert mich die „moderne Kommunikation“ an einen Schlagabtausch beim Tennis, man versucht einfach schlagkräftig den Ball im Feld des Gegners zu platzieren und der spielt ihn dann so gut er eben kann zielgerichtet zurück. Wobei die beiden Spielpartner hier zumindest das selbe Verständnis haben von dem was sie tun und was das Ziel ist – was bei der heutigen Kommunikation leider nicht mehr klar.

Ich persönlich fand diese Entwicklung die, die Kommunikation in den letzten Jahren nahm innerlich sehr unbefriedigend, mir fehlt dabei das Herz & die Seele – der erfüllende, interesierte und neugierige Teil der Kommunikation.

Wozu ist Kommunikation ursprünglich gedacht?

Natürlich dient Kommunikation, insbesondere Sprache schon immer in erster Linie zu Verständigung – was per se ein „sich verstehen beinhaltet“.

Menschen wollen sich natürlich verstehen um sich gegenseitig dabei zu unterstützen sich am Leben zu erhalten, was sicher bei unsern Vorfahren in der Steinzeit am ausgeprägtesten war.

Doch auch schon damals gab es mehr als das blosse sich „verstehen“, es ging auch darum sich durch Kommunikation verbal oder nonverbal zu „Verbinden“. Einen Austausch auf Augenhöhe zu etablieren, in dem man sich wohlzufühlt und offnen, respektvoll und wertschätzend über das eigene empfinden zu einem Thema sprechen kann. Für mich steht dabei ganz klar die Einheit & das Mitgefühl im Mittelpunkt.

Im Buddhismus ist die Rede von „Rechter Rede“ oder „achtsamer“ Kommunikation, die bereits bei der Haltung oder dem eigenen Status Quo ansetzt, mit dem man in ein Gespräch geht.

Denn meist sind wir so in unseren eigenen Gedanken zuhause, das es uns schwer fällt uns überhaupt zu spüren, zu wissen wie es uns gerade geht und was wir jetzt im Gespräch real brauchen oder gar nicht geht.

Ich persönlich mag es vorher mal tief durchzuatmen und mich etwas innerlich zu sortieren um zentriert und letztendlich körperlich bei mir zu sein. So komme ich zu meinem Körpergefühl zurück und entdecke meine Bedürfnisse für einen Austausch quasi körperlich – mehr noch, ich schaffe mir dadurch inneren Freiraum. Dieser freie Raum steht mir dann offen um ihm mit Interesse, Neugier und Vorfreude auf das Gespräch mit meinem Gegenüber zu öffnen.

Der geschaffene Raum in mir hilft mir auch mein Gegenüber überhaupt zu „sehen“, eines der menschlichsten Grundbedürfnisse überhaupt und wichtig für das Wohlgefühl bei jeglicher Kommunikation.

Wie wirkt unser Gegenüber auf uns? Ist er angespannt, traurig, gestresst?

Natürlich ist es nicht unsere Verantwortung darauf einzugehen und uns ihm anzupassen, aber durch die Wahrnehmung der Ausgangsituation können wir zu einer bessere Einschätzung kommen was gerade „möglich“ ist.

Schade finde ich es, dass aktuelle bei uns allen viel zu wenig „innerer Raum“ vorhanden ist um überhaupt zu wissen wo wir stehen und der andere steht – WIR SEHEN UNS EINFACH NICHT MEHR!

Es geht nicht darum uns dafür zu kritisieren – das es ist wie es ist!

Es geht auch nicht darum uns sofort in Selbstoptimierung zu ergeben um es möglichst sofort „besser“ zu machen.

Nein – es geht darum das wir erstmal wieder lernen dürfen bewusst wahrzunehmen wie wir kommunizieren und wie wir uns eigentlich gerne miteinander austauschen möchten. Durch diesen neuen Blickwinkel, entwickelt sich die Aufmerksamkeit automatisch in eine andere Richtung und wir können damit experimentieren welche das sein darf.

Leider sind wir es auch gewohnt das alles „schnell“ gehen soll. Bei einfachen Methoden der kurzfristigen Selbstoptimierung war das eventuell auch möglich, aber nachhaltige Veränderungen in uns, sind einfach ein Prozess und brauchen Zeit und unser Mitgefühl.

Deshalb ist für mich immer die Basis von Veränderung Mitgefühl, um sich nicht vom inneren Kritiker überzeugen zu lassen das es den Kraftaufwand gar nicht wert ist und wir das sowieso nicht schaffen.

Ich möchte bewusst mit mir sein, achtsam wahrnehmen was mir meine „Vergangenheit“hier ins Ohr flüstert und mich bewusst entscheiden dieser Stimme zu wiedersprechen.

Mitgefühl & Wertfreiheit sich selbst gegenüber, als auch dem anderen gegenüber, sind zudem weitere wesentliche Elemente einer achtsamen Kommunikation um zur wahren Verständigung zwischen zwei Menschen zu gelangen.

Ich versuche also mit einer uneigennützigen, erwartungs-, wertfreien und respektvoller Haltung in das Gespräch einzutauchen. Klar gelingt mir das nicht immer vor allen nie perfekt- denn das ist einfach nicht menschlich!

Wesentlich ist aber das sobald wir unsere Wahrnehmung darauf ausrichten, sich die Kommunikation immer mehr in die „richtige“ Richtung verändert.

Veränderungen herbeiführen

Alles nachhaltige „umlernen“ um zu einer erfüllenden Kommunikation zurückzukommen, erfordert ein tägliches Training: wahrnehmen, voller Mitgefühl für sich akzeptieren das es gerade „so“ ist , und einüben von Neuem.

Wichtig ist das auch, bei jeder Veränderung „unangenehme“ Emotionen hochkommen, da unser Verstand gerne alles bei alten lassen würde. Wir dürfen lernen uns durch Atmung, Pausen, innere Zentrierung z. B. durch Meditation mit diesen Gefühlen wie Unsicherheit, Angst, Panik, Anspannung und Wut besser umzugehen.

Je mehr wir unsere Wahrnehmung und unseren Körper und Geist in den Techniken traininieren umso größer sich die Auswirkungen auf unser Gehirn.

Gerade Mitgefühl, Zentrierung und Achtsamkeit führen bewiesenermaßen bereits nach 2-3 Wochen zu Veränderungen im Hirn – beispielsweise das der Mandelkern (Zentrum der Angst) kleiner wird! Damit entsteht auch wieder mehr innerer Raum der für sich genutzt werden kann.

Hier also meine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Training von achtsamer Kommunikation:

  1. Tief atmen & Anspannung abbauen: Im buddhistischen Kontext bedeutet der Fokus auf die Atmung“ to bring your mind home into your body“ (Zitat: Thich Nhat Hahn) -> Inneren Raum schaffen!
  2. Fokus auf mich: Status Quo bestimmen -> Bedürfnisse/Gefühle wahrnehmen.
  3. Akzeptanz dessen was ist -> Mitgefühl für mich!
  4. Im Geprächsverlauf: Fokus & mich; ZENtrierung auf Erwartungs- und Wertfreiheit für das Gespräch.

Viel Spaß euch bei einsinken lassen der Impulse, auf dass sie euch mehr inneren Raum und mehr Wohlgefühl in der Kommunikation bescheren!

Von HerZen,

Silke

P.S: 🌸Mich interessiert wie ihr die heutige Kommunikation empfindet und was ihr euch diesbezüglich wünschen würdet? Schreibt es mir gerne hier in die Kommentare oder auf Instagramm/Facebook unten den Post 🌸!

Bin gespannt, Danke euch vorab!

Den inneren Kompass kalibrieren

Den inneren Kompass kalibrieren

Für uns hochsensible Menschen ist es oft nicht ganz so einfach sofort Klarheit zu haben, einfach dadurch das alle die Gedanken, Emotionen und Reize die wir im außen wahrnehmen gleichzeitig und höchst intensiv auf uns einprasseln und vom Gehirn bearbeitet werden.

Deshalb ist es für uns essentiell uns die Zeit zu nehmen um uns wieder auf unser Leben auszurichten. Folgende Aspekte empfinde ich hier als selbstwirksam:

  1. eine „innere“ Wahrnehmungshygiene durchzuführen
  2. das Körperbewusstseins trainieren, um so zu unserer innere Intuition/Urvertrauen wieder zu spüren
  3. vollumfänglich die Verantwortung für sich zu übernehmen
  4. Mitgefühl für uns zu kultivieren

1.Was ist mit innerer Wahrnehmungshygiene gemeint und wie wende ich sie an?

Mit Wahrnehmungshygiene ist für mich das Hinterfragen, Aussortierung und Stoppen meiner Gedanken/Emotionen gemeint.

Folgende Fragen helfen mir hier Klarheit zu bekommen:

  • Geht es hier um meine Wahrnehmung oder habe ich mir Gedanken/Emotionen im außen bei jemand anderem „eingefangen“?
  • Wenn die Wahrnehmung meine ist, entspringt sie meinem „HerZen“ oder meinem Verstand?

Die eigene Warhnehmung auf Basis der zwei Fragen zu sortieren, zu strukturieren und zu filtern hilft mir um wieder klar zu erkennen:

  • wo ich stehe,
  • was mein Bedürfnis gerade ist und
  • was ich lieber unterlassen sollte z. B. „Stoppstrategie“ im Hinblick auf negative Gedankenmuster oder zu Fokus auf andere zu legen anstatt auf mich selbst.

Alle Sachverhalte die mich tagsüber beschäftigt haben, weil irgendwas nicht so „rund“ gelaufen ist, wie ich das gerne gehabt hätte, werden anhand dieser Fragen sortiert und eleminiert.

Vorneweg sei gesagt: Ich kenne keinen Menschen der diese Methode sofort zu 100% umsetzen kann, es ist ein Prozess – ein Training, das langsam und voller Mitgefühl aufprobiert und implementiert werden darf.

Ich das Leben wie den Klassiker aller „Golfer-Witze“ (war mal in meinem „früheren“ Leben leidenschafliche Golferin) – der geht so: „Hey, endlich ich hab den Dreh raus – ich kann es!“

Zur Erklärung für alle die noch nicht gegolft haben, es ist ein Mental-Sport der wie das Leben auf der aktuellen psychischen und physischen Verfassung basiert. Klar gibt es auch hier Strategien und Techniken die man nutzen kann, aber das Erlebnis und vor allem der Outcome ist jedesmal anders :).

Früher als ich meine Wahrnehmung noch nicht bewusst trainiert habe, haben mich all diese Reize oft in den Wahnsinn getrieben und mich hilflos und erstarrt zurückgelassen- gerade dann wenn alte Wunden tief berührt wurden.

Dieses innere Unwohlsein, gipfelte meist in totalen Selbstzweifeln, da ich jeglicher Wahrnehmung in meinem inneren misstraute. Zudem lehte ich mich zutiefst selbst an, da andere den „ganz normalen“ Lebenswahnsinn ja auch gebacken kriegen. Ich war also unendlich weit weg von Akzeptanz meiner selbst was mich ungemein emotional belastete.

Mein Urvertrauen war von jeher ein förderungswürdiges Potenzial, das ich mittlerweile im Blick habe und lerne es liebevoll aufzupäppeln. Doch ohne ein gewisses gesundes Maß an Ur-Vertrauen fühle ich mich manchmal immer noch der Welt „ausgeliefert“ und bin versucht die Sicherheit in Form von Feedback & Bestätigung im außen zu suchen.

Leider ist diese Bestätigung im Außen immer nur ein kurzer Trost und nicht förderlich für die eigene Selbstwirksamkeit. Dadurch schädigte ich mich meist nachhaltig noch mehr, da es eher darum ging ein künstliches Ego-Bedürfnis des Verstandes zu befriedigen alla: „siehst du, ich bin doch im Recht“. Mit liebevollem für mich sorgen, und nachhaltig Sicherheit in mir zu finden, hatte das nichts zu tun.

Dieser Prozess der „Wahrnehmungshygiene“ der, bei täglichem Training, schrittweise ins Blut übergeht, gibt mir Sicherheit, mehr Energie und einen stabileren Selbstwert.

2. Fokus auf den Körper – Stärkung der Intuition & Urvertrauen

Der Körper hält für uns den ursprünglichsten Wissensschatz bereit, ohne das wir lange im außen danach auf die Suche gehen müssen!

All die Weisheit steckt quasi schon in unseren Zellen. Das zu erkennen, hat mir in meinem Leben enorme Entlastung gebracht, an die ich mich gerne immer wieder erinnern lasse wenn es mal wieder in Vergessenheit gerät ;).

Techniken zur Herstellung und Vertiefung der Körperwahrnehmung gibt es unendlich viele wie z. B. bewusst Sport treiben, Yoga, alle möglichen Meditationsformen, Autogenes Training etc.. Alles was in Bewegung bewusst im Körper wahrgenommen und gefühlt wird. Von den physischen Reizen wie z. B. Muskelzucken bei Überlastung bis zur Wahrnehmung von Emotionen die in unserem Körper aktuell vorhanden oder gespeichert sind.

Ich habe in meinem Leben oft mit Ängsten zu kämpfen und physiologisch sagt man das diese Gefühle sich gerne in den Beinen festsetzen – deshalb finde ich es immer besonders entlastet meine Beine zu stretchen oder „easy“ jogging zu machen. Es hilft mir, mich auf körperlicher Ebene diesen „alten“ Gefühlen zu stellen – sie in kleinen Stücken wahrzunehmen und einfach „sein“ zu lassen, bis sie von alleine vergehen.

Natürlich stellt die Methode des bewussten „fühlens“ des Körpers für jeden eine andere Herausforderung da. Menschen mit „Traumata“ sollten hier generell sehr vorsichtig mit sich und ihrem Körper umgehen. Es gilt wie bei jeder emotionalen Arbeit: so achtsam, langsam und „mitfühlend“ wie „möglich“ zu sein, um eine Überlastung des ganzen Systems zu vermeiden.

Meine Erfahrung ist hier sich gerne auch professionelle Unterstützung in Form eines Körper- oder Physiotherapeuten zu holen um einen „sicheren“ Rahmen für diesen Schritt zu haben. Ich persönlich bin ein Fan von „Somatic Experiencing“, da es meinem inneren Kompass hilft, sich so schön liebevoll und angenehm wieder auf mich auszurichten.

Es gibt für mich nichts schöneres als das Gefühl „in mir zu Ruhen – meinen Fokus auf mich zu setzen“. Dieses befreiende und Gefühl der Liebe & Leichtigkeit wünsche ich jedem von uns aus tiefem HerZen.

Wie kann man Körperwahrnehmung im täglich mit nur ein paar Minuten überall trainieren?

Egal wo ich gehe oder stehe kann ich meine Füsse auf dem Boden bewusst fühlen, jede einzelne Zehe. Ich spüre den Kontakt den meine Füsse zum Boden haben, wie stabil und fest mein Gang ist und der Boden mir liebevoll Halt und Sicherheit bietet.

Wichtig dabei ist: Fokus auf eine tiefe & bewusste Atmung; sobald die Gedanken wieder aufkommen, sie dasein aber vorbei ziehen lassen und sich wieder auf den Atmen auszurichten.

Falls ihr „geerdet“ in den Tag starten wollt empfehle ich euch die „Baum“ Postition aus dem Yoga, sie lässt euch Sicherheit, Tragfähigkeit und Stabilität in euch wiederentdecken.

Für mich war die Entdeckung und vor allem das „erfühlen“ wie viel die Körperwahrnehmung an Sicherheit & Wohlgefühl bringen kann ein Grund um regelmässig Gehmeditation zu machen oder einfach immer wieder in Bewegungsphasen zu trainieren.

Warum ist der Körper ein besserer Ratgeber als der Verstand?

Der Verstand orientiert sich hier viel zu sehr an alten Glaubenssätzen und dem Bild, dass man sich über die Jahre von sich gemacht hat. Der Verstand würde hier einfach einen „Rasterabgleich“ der Emotione durchführen – sprich passt die wahrgenommene Emotion in das Bild das ich von mir habe. Wenn ja, folgert der Verstand fälschlicherweise das es sich hier um „meine Emotion“ handelt.

Der Körper hat eine viel tieferes ursprüngliches Bewusstsein, er kann uns zeigen ob sich etwas körperlich angenehm oder unangenehm anfühlt. Ich persönlich musste erst lernen an diese körperliche Intuition heranzukommen, diese ganzen Emotionen die der Körper mir wahrheitsgemäss zeigt auch erst zuzulassen. Viel zu lange hatte ich Angst mich in diesen teils „rohen“ und alten Gefühlen, die in meinem Leben bisher keinen Platz hatten, zu verlieren und sie nicht aushalten zu können.

Je nachdem wie gut ihr euren Körper kennt, ihn spüren könnt, es aushaltet euch mit alle dem was da hoch kommt zu konfrontieren – umso besser steht es um eure Körperwahrnehmung.

Was ist bei der Körperwahrnehmung zu beachten?

Das wichtigste beim Körper wahrnehmen ist : den Fokus auf die Atmung zu legen; selbst wenn Gedanken kommen, diese wie Wolken wieder ziehen zu lassen – zurück zur Atmung und schauen wie sich der Körper anfühlt!

Denn wenn man den Fokus verliert ist man ganz schnell zurück im Kopf und bei all den Verstrickungen und Wirrungen des Denkens. Fokus & Zentrierung ist für mich am „einfachsten“ in der Meditation (im gehen oder sitzen, beim kochen, beim Wäsche falten) zu finden.

Zusätzlich hole ich mir auch gerne mal Unterstützung auf der Chakra-Ebene – der Fokus auf das „dritte Auge“ (Stirn zw. den Augenbrauen) hilft mir auch um im Fokus zu bleiben und im Körper.

Falls ihr noch ein anderes Instrument ausprobieren wollt, das euch hilft den Fokus auf euren Körper & die Atmung zu kultivieren, kann ich euch auch das rezitieren eines Mantras empfehlen. Das Mantra sollte ein Satz sein, der sich für euch „gut anfühlt“ der euch unterstützt bei der Herausforderung bei euch zu bleiben. Ich benutze dann gerne das „Ich bin“, das mir hilft ohne viel Schnickschnack meine Zentrierung auf mich aufrecht zu erhalten – atmen auch dabei bitte nicht vergessen.

Probiert es gerne einfach aus, so das es für euch möglichst „unkompliziert“ und „wohltuend“ ist und entwickelt gerne darauf eine kurze tägliche Körperwahrnehmungs- und Zentrierungs-Trainingseinheit!

3.Verantwortungsübernahme

Ich bin erwachsen und deshalb per Definition für mich und mein kleines Kind verantwortlich!

So viel ist dem Verstand klar, aber das Gefühl hat die Tragweite des verantwortlichen Umgangs (zumindest mit mir selbst) noch nicht voll erfasst bzw. gefühlt.

Viel zu oft schleichen sich alte „Glaubensätze“ und Denkmuster aus der Vergangenheit ein, manchmal bin ich einfach mit dem Alltag gerade so beschäftigt das ich die Negativität „gewähren“ lasse. Aber um welchen Preis?

Ja es kostet oft zusätzlich Kraft bewusste Entscheidungen für sich zu treffen, die eine klare Verantwortungsübernahme darstellen, aber sie bringen einem auch viel mehr in Summe an Energie.

Durch bewusstes entscheiden für mich lernt man um die eigene Selbstwirksamkeit, die eigene Kraft, fördert den Selbstwert liebevoll und quasi fast nebenbei. Man darf dann bei regelmässigem „Verantwortungstraining“ fühlen lernen wieviel Sicherheit & Halt einem diese Möglichkeit bietet. Zusätzlich wird die Energiebilanz eine ausgewogenere und somit geht man langfristig nachhaltiger weniger auf dem Zahnfleisch.

Ich habe hier anfangs mit einem bewussten Ritual zum Tagesstart experimentiert, also ich setzte mich in Ruhe aufrecht aufs Bett, atmete tief und fokusierte mich auf meinen neuen „Verantwortungs-Glaubenssatz“: „Ich übernehme die Verantwortung für mich in allen Belangen des alltäglichen Lebens; ich übe mich bestmöglichst liebevoll darin bewusst wahrzunehmen wann Verantwortung für mich wichtig ist.“

Das tat gut, wenn ich es nicht vergessen habe ;). Für mich funktioniert es aber gerade besser mich in Situationen im Hinblick auf meine Verantwortung zu hinterfragen und zu reflektieren.

4. Mitgefühl für sich kultivieren

Last but not least ist das Mitgefühl für sich der essentielle Rahmen den all die oben genannten „Trainings-Potenziale“ bedürfen. Denn mit dem lernen neuer Glaubenssätze, Denk- und Verhaltensmuster entsteht Angst und Unsicherheit und je nachdem wie schwer es einem Menschen fällt diese zu „er-„tragen ist gerade Mitgefühl der liebevolle Schmierstoff der es leichter macht „umzulernen“.

Ich persönlich durfte Mitgefühl auch erst mit Mitte 30 kennenlernen und üben es in meinem Leben zu kultivieren. Was ich auch sagen kann, ist das mein Mitgefühl für mich ein stetiges Schwanken zwischen „all“, „something“ und „nothing-at-all“ ist.

Es ist täglich eine erneute aktive Ausrichtung auf Mitgefühl für mich erforderlich, so langsam geht es aber viel einfacher und automatisch. Mein Fazit: auch das ich ein Prozess der steinig sein mag und Geduld erfordert aber gefühlt soooo gewinnbringend ist!

Der Geheimtipp zum Mitgefühls-Training schlechthin, ist für mich: Hand auf das Herz und hineinfühlen; Atem bewusst mitnehmen!

So genug der Ausführungen, ich hoffe ich hab euch für euch ein paar vielversprechnde Impulse aufzeigen können wie ihr mit euere sensiblen Art leichter zu Rande kommen könnt! Auch wenn es viel sein mag und nicht auf Anhieb Ergebnisse erziehlt, setzt euch nicht unter Druck sondern bleibt in eurem Tempo liebevoll dran. Es lohnt sich ungemein und ist für mich persönlich die nachhaltigste und liebevollste Art in sein „Sein“ zurück zu kommen.

Von HerZen 💖,

Silke