Von Andersartigkeit

Von Andersartigkeit

Mein Leben lang war ich immer anders als andere.

Irgendwie (-> Gesellschaftliche Bewertung meiner öffentlichen hochsensiblen Charktereigenschaften s. Daumen!):

👎🏻feinfühliger/gefühlvoller

👉🏻Zarter

👍🏻kreativer

👎🏻lebhafter

👎🏻„irrationaler“; im positiven = emotionaler !

👎🏻vorsichtiger“; im positiven = umsichtiger!

👎🏻“naiver“; im positiven = offener/toleranter!

In der Summe gab es für mich wie man sieht als sensibler Mensch, mit vielen offensichtlichen Stärken & Qualitäten,wie ich heute sagen würde, eher Punktabzug auf ganzer Linie.

Ich passte einfach nie in ein „System“ oder eine „Schublade“ wie viele von uns. Mein Größter Wunsch war es daher immer zu sein wie alle!

Ich war ein sehr gute Schülerin wenn es darum ging mich anzupassen an das was erwartet wird um nur nicht noch mehr Schmerz und Ausgrenzung/Ablehnung zu ertragen den jede Form der „Andersartigkeit“ mit sich bringt!

Ich verbog mich bis zur Unkenntlichkeit so das ich mich mit fast 30 Jahren in einer Sinnkrise fand die zum Glück den Wandel und das hinterfragen dieses Schutzmechanismus mit sich brachte.

Es dauerte sehr lange all die Trauer, die Wut, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und die Scham über die systematische Ausgrenzung, Ablehnung und Isolation die ich erfahren hatte überhaupt, in Minischritten, in mir aufkommen lassen zu können. Geschweige denn sie zu spüren ohne die Panik ob ich das alles überhaupt ertragen kann zu fühlen.

Fakt ist jedoch: das Leben mutet uns nur häppchenweise das zu was wir bearbeiten und tragen können.

Ich bin tief im Herzen dankbar, für diese große Sehnsucht in mir, die mir half mich immer wieder zu reflektieren und so immer tiefer durch meine Schutzmauer zu meinem Gefühl, meiner Intuition und meinem Herz wieder durchzudringen.

Es fühlte sich leichter, befreiter, freier und lebendiger an war aber auch anspruchsvoll im Verarbeitungsprozess!

Worauf ich aber mit all dem hinaus möchte ist zu sagen,  dass ich aufgrund des Gefühls der „Andersartigkeit“ lernen konnte wie heilsam und wichtig Mitgefühl, Verbundenheit und Offenheit/Toleranz für unser aller Leben ist!

Heute fällt es mir zum ersten Mal wie Schuppen von den Augen, ich kann klar erkennen warum mein Lebensweg viel Diskriminierung, Demütigung, Ablehung, Isolation und Liebesverweigerung in sich hatte – genau darum das ich lernen durfte was wirklich wichtig ist im Leben!

Obwohl ich kein Fan von Religion an sich bin, gibt es in allen großen Büchern viele Lebenweisheiten die ich teile – hier aus der Bibel:“Was du nicht willst, daß man dir tu, das füg’ auch keinem andern zu.“

Danach zu leben erscheint mir die einzige und sinnstiftenste Regel die eine Gesellschaft verinnerlichen sollte! 

All unsere anderen „Regeln“ kann man zu 90% über Board werfen, wenn man nur diese eine wirklich beachtet und sich für deren Umsetzung auch verantwortlich fühlt.

Vieles hat sich in unserer Gesellschaft im Vergleich zum Mittelalter verändert ist „besser“ oder annehmlicher geworden, aber im Punkto „Andersartigkeit“ stecken wir noch in den Kinderschuhen.

Da haben wir alle noch viel zu lernen, das essenziellste dabei ist das Prinzip der elementaren Physik das alles miteinander verbunden ist…wenn das im Herzen angekommen ist besteht Hoffnung für alle die anders sind!

Ich persönlich möchte in einer Welt leben, in der meine Kinder offen damit umgehen können individuell zu sein – egal welchem Geschlecht sie angehören oder welches sie lieben…um nur ein Beispiel zu nennen!

Was bei mir mit Mobbing aufgrund meines „anders“ sein in der Schulzeit anfing nimmt doch heute in Zeiten von Corona  schon sehr elementarere Züge an z. B. wenn es darum geht das jemand eine andere Meinung zum Thema impfen oder testen hat.

Ich muss sagen ich bin kein Fan von Bewertungen, die jeder von uns als Mensch natürlich hat, aber ob man jemand dann aburteilt und in eine Schublade steckt ist dann nochmal eine andere Sache.

Die Gefahr die z. B. eine „Impf-Verpflichtung“ aufgrund von Corona  mit sich bringt ist m. E. ganz klar eine weitere Spaltung der Gesellschaft in zwei Lager: „richtig“ und „falsch“ – was ganz klar auf weitere Diskriminierung von Menschen in einem ganz neuen Maß hinauslaufen wird.

Natürlich ist Corona ein spezieller Fall, aber im Prinzip wird auch hier die Diskrimierung von Menschen die „anders sind“ und/oder „anders denken“ auf ein neues Niveau gebracht.

Ich wünsche mir für uns als Gesellschaft, das jeder von uns, den Weg weg vom „getrennt“ sein von anderen hin zur Verbundenheit mit anderen – sprich den Weg ins Herz  wiederfindet!

Denn all der Stress und die Spannungen die wir heutzutage spüren, liegen für mich klar daran das wir von unserem „natürlichen Seiens-Zustand“ viel zu weit entfernt sind.

Mal ehrlich, jeder spürt doch diese Spannung 

in uns und um uns herum – das ganze potenziert sich dann noch durch die energetische Verbundenheit untereinander!

Der Schlüssel für eine Umkehr liegt vor allen im  persönlich Wachstum jedes Menschen hin zu Mitgefühl & der liebevollen Verbundenheit mit uns selbst!

Wir mussten uns wieder zurück zu unserem Herzen aufmachen in die Einheit💖!

Uns auf das Wesentliche besinnen!

Wenn wir alle vor unserer Haustür kehren überträgt sich das zudem auf alle und wir werden endlich wieder das Gefühl von innerlicher Freiheit spüren- die nur in der Liebe des Herzens zu finden ist 💖✨💖!

Also worauf warten wir noch???

Kommt ihr mit auf den mutigen und gewinnbringenden Weg zurück zu eurem Mitgefühl, eurer Selbstakzeptanz, eurer Liebesfähigkeit?

Er mag vielleicht steinig sein aber es lohnt sich für alle von uns!

Der „Himmel auf Erden“ ist keine Metapher aus Büchern, nein er ist real und liegt greifbar nahe wenn wir uns zurück besinnen und dem Herzen folgen!

Von HerZen💖,

Silke

2 Antworten auf „Von Andersartigkeit“

  1. Schöner Text liebe Silke, ich finde mich in Deinen Worten wieder und bin da ganz bei Dir🥰
    Bewundere Dich wie Du die richtigen Worte findest, mir fällt das oft schwer.
    Drück Dich❤️

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